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Thema: Sich nicht unterhalten können

  1. #1
    Prosto pot Villete
    Gast

    Standard Sich nicht unterhalten können

    Okay
    Ein weiteres kleines Problemthema von mir was ich dem öffentlichen Forum preis gebe, wieso tu ich das nu schon wieder? weil mein Psychiater erst wieder in zwei Wochen ein Termin hat und ich irgendwelche Statements dazu brauche

    Ich weiß nicht mal ob das des richtige Unterforum ist ich wusste aber überhaupt nicht wo das hin gehört also ich erkläre euch einfach mal. Ich kann mich nicht mit Menschen unterhalten. Man hat mir das nie beigebracht, ich hatte nie Freunde in der Grundschule wollte ich keine ich fand alle Menschen doof in der Weiterführenden schule waren es für mich alle rätzel, ich verstehe ihren Humor nicht ich verstehe nicht wie die auf die Themen kommen auf die sie kommen.
    Ich kann nicht frei reden ich denke zu viel lächle kaum bin total verkrampft, versuche souverän zu bleiben. Mein lebenslang habe hat man mir eingeredet niemanden zu vertrauen und das alle Idioten sind und ich hab das so angenommen heute bin ich nicht in der lage mich zu unterhalten, ich glaube ich habe mich zu etwas entwickelt das keiner versteht außer Geschwister weil diese ja in der selben Erziehung wie ich groß geworden sind.

    Ehrlich gesagt weiß ich garnicht mehr so genau wie ich das Problem in meinem Kopf definiert habe, es wird sehr wirr sobald ich tippe.
    Es ist eine Unsicherheit eine angst ein "ich will nach hause, an meinen pc" weg von den gruseligen Menschen die urteilen und die ich nicht verstehe und die mich sowieso für komisch halten, tu ich das richtige, versteh ich das richtig, es ist für mich nicht witzig. Ich will immer so schnell wie möglich weg aus Menschenmassen oder aus kleines Gruppierungen wie einer klasse von 15 Menschen oder so, das ist so ein Reflex bei mir obwohl ich eig gerne raus gehen würde und Freunde haben würde und lockerer sein würde aber ich weiß mein Problem nicht genau bzw ich kenne das Problem- aber ich weiß nicht wieso es da ist

    Kennt ihr sowas? woher kommt sowas?
    Geändert von Prosto pot Villete (12.09.2011 um 18:24 Uhr)

  2. #2
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    Standard

    Mit diesem Problem bist du keinsfalls alleine und gehört wohl zu den grössten soziologischen Problemen.

    Menschenmassen suggerieren, man sei inmitten von ihnen und alle anderen sich darin Befindenden würden diese Massse mögen. Dabei sind auch alle anderen in dieser Masse nur jeder für sich alleine.
    Denn : denken und fühlen kann man immer nur für sich selbst.

    Solchen Trugschlüssen verfallen wir Menschen immer wieder. Wie etwa jene in der Liebe Unglücklichen die meinen, alle diese Pärchen im Park seien ja soo glücklich. Aber wer weiss denn schon, welche Streitereien unter ihnen am Vorabend ausgetragen wurden, welche noch folgen? Wer erinnert sich bei diesem Anblick schon an die regelmässig veröffentlichten Scheidungsraten die keine verheissungsvolle Ahnungen zulassen?

    Du brauchst auch deine Mitmenschen nicht mehr zu verstehen, als dass diese Mitmenschen andere Mitmenschen ebenfalls nicht verstehen.
    Und auch andere Menschen weichen anderen Menschen aus, obschon sie sich "Menschenfreund" bezeichnen.

    Mit anderen Worten : möglicherweise hast du gar kein Problem, sofern du die Allgemeinheit als "normal" bezeichnen würdest. Nur das Ausmass ist womöglich ein anderes. Und : du bist es dir bewusst.
    Und dieses Bewusstein könnte dir evtl ein Anstoss sein. Denn damit bist du Vielen etwas voraus. Hättest du dieses Bewusstsein darüber nämlich nicht, so wär's dir egal, so wie eben vielen anderen auch. Und dann sähst du auch kein Problem. Würdest dich einfach an anderen Menschen stossen, so wie das andere eben auch tun.

    Aber was nun anfangen damit? Sich verkriechen? - Warum, die anderen Menschen leiden auch so unter ihren Befndlichkeiten. Mal bewusster, mal weniger bewusster.
    Sich ärgern? - über was? Darüber das wir Menschen in unserem Verhalten meist gar nicht mal so verschieden sind und alle Menschen alle anderen Menschen immer nur von "aussen", von sich aus betrachten können?
    Auch brauchts du keine Angst vor anderen Mitmenschen zu haben denn alle haben die selbe Angst vor den anderen. Sich zu entblössen, sich auf ungewollte Weise darstellen zu müssen usw usw.

    Menschen die schnell und auf Anhieb Kontakte eingehen, müssen deswegen nicht zwingend selbstbewusster sein. Nein, sie haben einfach gelernt, dass man mehr Kontrolle hat, geht man als erster einen Kontakt ein. Denn das Gegenüber kan nur noch reagieren, ist also herausgefordert.

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