Hallo,
ich habe mich nun extra hier angemeldet, weil ich der Hoffnung bin, jemanden zu finden, der mir erklären kann, welches Phänomen ich durchlebt habe.
Ich habe am vergangenen Wochenende zu viel getrunken. (dass das nicht gut ist, tut nichts zur Sache) Mein Alkoholkonsum war durchaus sehr hoch, ich denke, ich war nahe an einer Alkoholvergiftung - dennoch habe ich keinen "Filmriss" - ich kann alle Handlungen/Erlebnisse des Abends, bis zum Einschlafen, rekonstruieren, auch chronologisch.
Wenn ich mich aber nun an den Abend zurück erinnere, so passiert etwas seltsames. Meine Erinnerung ist normal, bis zu dem Punkt, als ich tatsächlich betrunken war. Von dort an, scheint es mir so, als würde ich mich selbst aus der dritten Person betrachten. Meine Handlungen sind mir zwar bewusst, es "fühlt" sich aber so an, als hätte nicht ich sie vollzogen. (Obwohl das faktisch so ist)
Die Erinnerungen an den Abend gleichen denen, die man an ein Buch oder einen Film hat. Mit zunehmendem Alkoholpegel wird dieses Phänomen noch stärker. Sprich: Die Ereignisse die sich kurz vor dem zu Bett gehen abgespielt haben, erscheinen mir wahnsinnig surreal. Sie sind klar und eindeutig, es fehlt nichts, trotzdem erscheint es mir so, als hätte ich nicht selbst teilgenommen, sondern nur beobachtet.
Da ich diese Erkenntnis sehr spannend finde, würde ich mich freuen, wenn mir jemand einen Tipp geben könnte, was hier genau passiert ist. (Damit ich dann selbst weiter lesen kann)
Viele Grüße!


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