Hallo!
Ich weiß nicht, ob das wirklich in dieses Forum reingehört, könnte auch zu "Ängst" oder zu "Depressionen" gehören, aber da es irgendwie 'ne Mischung ist, schreib ich's mal hier rein... zur Not muss halt ein Moderator eingreifen und mich verschieben
Also, ich denke, dass der Titel eigentlich das Hauptthema schon sagt - ich mache mir um alles zu viele Gedanken. Ich denke, dass es normal ist sich in gewissem maße Gedanken und Sorgen zu machen, aber bei mir habe ich das Gefühl, dass es Überhand nimmt.
Ein paar Beispiele vielleicht:
Ich bin jetzt knapp 3 Montae mit meinem Freund (meinem ersten) zusammen. Das ist keine lange Zeit, aber trotzdem. Seit dem ersten Tag frage ich mich, was er an mir findet, hinterfrage ob ich ihn wirklich liebe, ob das alles richtig ist. Aber nur solange ich alleine bin, wenn ich bei ihm bin, bin ich mir sicher, dass die ganze Beziehung "richtig" ist. Aber wenn ich dann alleie bin, grübel ich da so sehr drüber nach, dass meine Laune in den keller geht, ich das Gefühl habe gleich heulen zu können und irgendwie hat es etwas von dem Gefühl, das auch Überforderung erzeugt.
Dann bei einer Gewohnheit meines Freundes - er kifft. Ab und an. Ich merke selbst, wie ich mich von mal zu Mal mehr da rein steigere, dass ich, sobald ich einmal anfange darüber nachdenken, was er vom Kiffen hat, wieso er das macht, wie gefährlich das ist.... nicht mehr aufhören kann zu dneken, mir Sorgen zu machen und davon bekomme ich dann Bauchweh und irgendwie "verschlossen", ich lasse niemanden mehr an mich rankommen, meinen Freund nicht, keine gemeinesamen Freunde. Ich sitz dann da und laut meinem Freund sieht man meinem Gesicht an, dass ich innerlich "dicht" gemacht habe und sich in mir ein wahnsinnig schnelles Gedankenkarussell dreht.
AUch schulisch mache ich mir in einem solchen maß Gedanken, ob ich das Abi wohl schaffe, was ich danach mache und so, dass ich irgendwie keinen klaren Gedanken mehr fassen kann, wenn ich anfange für Klausuren zu lernen und die versemmel ich dann und die Sorge um meine Zukunft geht wieder hoch.
Es ist irgendwie ein teufelskreis... Es ist eine Sache, eine meist ganz banale, über die es sich gar nicht lohnt sich Sorgen zu machen. Über die ich dann nachdenke und irgendwie ganz viele negative Dinge darin sehe, über die ich mir dann wieder Gedanken mache. Die Gedanken werden zu Sorgen und ich komme nicht davon los weiter nachzudenken. Ich steigere mich da in was rein und mache mich selbst unglücklich damit.
Mein Freund meinte neuklich mal "Du bist ein mensch, der nie mit irgendwas richtig zufrieden ist, oder? Und wirklich glücklich bist du auch nie..." und da ist mir aufgefallen, dass er irgendwie recht hat... So ein beklemmendes gefühl habe ich fast immer...
Wie kann ich das zu viele Denken stoppen, alles einfacher, "positiver" sehen? Ich will ja selbst nicht so weiter machen, wie es im Moment ist! :<


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