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Thema: Sie, sportliche (ok, das war gelogen) 37, sucht Austausch & winkt mal in die Runde!

  1. #1
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    Blinzeln Sie, sportliche (ok, das war gelogen) 37, sucht Austausch & winkt mal in die Runde!

    Hallo zusammen,

    ich bin Sandra, 37 Jahre alt und freue mich, Euch gefunden zu haben.

    Die letzten 15 Jahre meines Lebens habe ich mich in der IT-Branche umgetrieben und dort in verschiedensten Bereichen und Positionen entweder Kunden, Software oder Projekte bespaßt - oder sie mich. Aktuell arbeite ich immer noch in einer Softwarefirma, aber so langsam beschleicht mich das Gefühl, als hätte das Business mich irgendwie ausgebrannt. Zumindest ist die Leidenschaft für das Thema komplett auf der Strecke geblieben.

    Es mag auch am Alter liegen (uuuuuaaaaah, die 40 rückt näher), aber ich frage mich, was am Ende all der Rackerei, Überstunden und Projektstress übrig bleibt? Werde ich später mal auf mein Leben zurückblicken und sagen "Hey, Du warst aber ne ganz schön grandiose Projektleiterin und hast den Leuten ihre Software am allerschönsten implementiert". Äh, nein. Wahrscheinlich eher nicht. Also lege ich gerade alles in die Wagschale und schaue, was mich wieder begeistern kann.

    Mich beschäftigt schon seit einigen Jahren das Thema Personal Development - und damit einhergehend die Themen Selbstbewusstsein & Selbstwert, Vision, Beruf & Berufung, Glaubenssätze usw. Nachdem ich gemerkt habe, dass ich nicht die einzige Frau bin, die diese Fragen umtreibt, habe ich eine facebook-Community und einen Blog für Frauen aller Lebenslagen auf der Suche nach sich selbst und ihrer Berufung gegründet. Es macht mir Spaß, andere Frauen zu inspirieren und motivieren - und mich von ihnen inspirieren zu lassen. Denn, Mädels, wir ROCKEN!

    Irgendwann treiben uns doch alle die Fragen um "Bin ich überhaupt noch glücklich? (die stelle ich mir momentan öfter) Wo möchte ich überhaupt hin? Habe ich ein Ziel? Worauf möchte ich zurückschauen? Was hält mich davon ab, meinen Zielen nachzugehen?". Dazu suche ich gern Austausch und freue mich jederzeit über Input.

    Wenn ich nicht gerade blogge, auf facebook oder hier rumspringe, fahre ich gern Motorrad, verbringe Zeit mit meinem Freund und meinen Freunden. Und gebe mir redliche Mühe, meine eigenen inneren Dämonen in Schach zu halten und ihnen schrittweise in den Hintern zu treten. Wir haben wohl alle unsere Baustellen.

    Liebe Grüße an alle,

    Sandra

  2. #2
    Verleger Avatar von silbo
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    Zitat Zitat von Scarecrow Beitrag anzeigen
    Die letzten 15 Jahre meines Lebens habe ich mich in der IT-Branche umgetrieben und dort in verschiedensten Bereichen und Positionen entweder Kunden, Software oder Projekte bespaßt - oder sie mich. Aktuell arbeite ich immer noch in einer Softwarefirma, aber so langsam beschleicht mich das Gefühl, als hätte das Business mich irgendwie ausgebrannt. Zumindest ist die Leidenschaft für das Thema komplett auf der Strecke geblieben.

    Es mag auch am Alter liegen (uuuuuaaaaah, die 40 rückt näher), aber ich frage mich, was am Ende all der Rackerei, Überstunden und Projektstress übrig bleibt? Werde ich später mal auf mein Leben zurückblicken und sagen "Hey, Du warst aber ne ganz schön grandiose Projektleiterin und hast den Leuten ihre Software am allerschönsten implementiert". Äh, nein. Wahrscheinlich eher nicht. Also lege ich gerade alles in die Wagschale und schaue, was mich wieder begeistern kann.
    Ja, mit dem Alter nimmt glaube ich bei allen die Begeisterung irgendwo ab. Fast alles schon mal irgendwo so gesehen, gemacht, leichte Abwandlungen davon schon entworfen, implementiert und vor allem nach Bugs durchsucht. Wenn man nicht gerade google oder facebook erfunden hat, wird am Ende davon nicht viel überbleiben. Die alten Programme überleben sich schnell, wirklich bleibend sind die wenigsten.
    Aber um ehrlich zu sein, wenn ich überlege, was ich gut kann, dann bleiben so viele andere Möglichkeiten nicht. Zumindestens keine wofür ich bezahlt werden würde. Aber wer weiß. Vielleicht kommt mir ja noch die EINE IDEE.

    Viel Spaß hier.
    »Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen«, sagte der Fuchs. »Aber du darfst sie nicht vergessen. Du bist für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast. Du bist für deine Rose verantwortlich.«

    aus "der kleine Prinz"

  3. #3
    Verleger Avatar von manannan
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    Zitat Zitat von Scarecrow Beitrag anzeigen
    Aktuell arbeite ich immer noch in einer Softwarefirma, aber so langsam beschleicht mich das Gefühl, als hätte das Business mich irgendwie ausgebrannt. Zumindest ist die Leidenschaft für das Thema komplett auf der Strecke geblieben.
    Willkommen im Forum.... das was du schreibst trifft auf mich ziemlich ähnlich zu. Ich bin auch seit vielen Jahren in der IT- Branche und fühle mich ziemlich ausgebrannt. Mein Interesse an der Thematik ist weitgehend geschwunden, und ich wurschtle mich halt noch irgendwie durch, weil es in meinem Alter (51) nicht mehr so einfach ist, eine berufliche Kehrtwende hinzulegen. Ein schwieriges Thema...

    Viele Grüße...

  4. #4
    Verleger Avatar von mops
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    Hallo Scarecrow,

    herzlich willkommen im Forum.

    Ich leide unter chronischer Nervosität. Für mich sieht die Welt daher sowie so anders aus.
    Ich nehme mehr wahr: Welche Rolle spielen unserer Gefühle in unserem Leben? Wie weit bestimmen unsere Gefühle unser Leben mit?

    viel Spaß im Forum


    gruss mops

  5. #5
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    Hi silbo,
    danke für Deine Antwort. Ja, die EINE IDEE, die wir alle irgendwie suchen. Aber wer weiß?! Nichts ist Unmöglich. Ich merke immer mehr, dass wir uns die Jobs, die wir machen, gar nicht wirklich ausgesucht haben, sondern ganz oft einfach reingestolpert sind. Ich meine, wer weiß schon WIRKLICH, was er nach dem Studium mit dem Rest seines Lebens anfangen möchte oder wo seine Leidenschaften sind? Wir können es ja gar nicht beurteilen, ohne einige Dinge ausprobiert zu haben. Und dann ist es oft "zu spät". Dann hat man die Ausbildung in der Tasche oder den ersten Job, dann wird man vielleicht befördert, macht Karriere in dem Bereich und kann das, was man tut, auch irgendwie gut. Ob es die große Leidenschaft ist, interessiert dann häufig nicht mehr.

    Aber ich bin mittlerweile der Meinung, dass wir uns öfter die Frage stellen sollten. Auch, wenn uns vielleicht DIE EINE ANTWORT nicht direkt einfällt. Vielleicht gibt es sie vorerst auch nicht. Das allein ist ja auch schon eine Antwort. Aber dann können wir uns später nichts vorwerfen. Ich möchte nur nicht mit 80 aufwachen und mir denken, womit ich mein Leben vergeudet habe....oder wahlweise mit 50 den ersten Herzinfarkt bekommen.
    Also, halte die Augen auf nach DER IDEE!!

  6. #6
    Verleger Avatar von manannan
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    Zitat Zitat von Scarecrow Beitrag anzeigen
    Ich merke immer mehr, dass wir uns die Jobs, die wir machen, gar nicht wirklich ausgesucht haben, sondern ganz oft einfach reingestolpert sind.
    Ja, so ist es. Bei mir ist es jedenfalls so gewesen. Als ich damals Informatik studiert habe, steckte das Fach noch in den Kinderschuhen, und niemand konnte ahnen, was einmal draus werden würde. Hätte ich es gewusst, hätte ich es sicher nicht studiert, denn inzwischen stelle ich immer wieder fest, dass das nicht wirklich meine Welt ist. Trotzdem werde ich immer wieder von meinem Umfeld darauf festgelegt, und es werden mir Attribute zugeschrieben, die gar nicht auf mich zutreffen. Früher kamen dann noch die ganzen Bekannten auf mich zu, die von mir privaten Computer-Support erfragen wollten. Leider musste ich die meisten von ihnen enttäuschen, denn meine Ahnung hält sich (außer im beruflich notwendigen Spezialgebiet) ziemlich in Grenzen, muss ich zugeben. Im Privatleben benutze ich Computer nur als normaler Anwender.

    Auf der Suche nach DER IDEE (wie silbo es nannte) bin ich auch seit langem, bislang ohne großen Erfolg.

  7. #7
    Neuling
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    Hallo manannan,

    danke für Dein Feedback. Ja, das stimmt. Schwieriges Thema trifft es ganz gut. Aber nicht aussichtslos. Zumindest möchte ich das glauben. Und auch mit 51 kann es doch heute nicht das Ende aller Ideen sein, zu sagen "jetzt ist alles, wie es ist und ich werde nie wieder etwas ändern können". Früher wäre ich immer Verfechter der "das Glas ist halb leer"-These gewesen, aber nachdem ich in den letzten Jahren so viel an mir und meiner Einstellung gearbeitet habe, weigere ich mich einfach, an das "für mich ist es zu spät" zu glauben. Und 51 ist doch das neue 30 oder etwa nicht?
    Vielleicht müssen wir uns alle mal wieder hinsetzen, ein großes weißes Blatt Papier nehmen und aufschreiben, was wir gut können, was uns Spaß macht, was uns begeistert und welche Talente in uns schlummern. Ich bin mir sicher, dass man daraus auch andere Jobs basteln kann, als die Branche, in die wir so reingestolpert sind. Zumindest, wenn wir darin keine Erfüllung mehr finden. Klar muss nicht jeder Job der Traumjob sein, aber wir dürfen doch zumindest erwarten, dass wir uns damit nicht rumquälen müssen.

    Meine neue Devise: Was Dich nicht glücklich macht, kann weg! Ich mag den Satz irgendwie. Er mag herrlich naiv sein, aber wieso auch nicht?! Andere machen es uns doch auch vor und verdienen ihre Brötchen mit Dingen, die sie gern machen.

    Lasst uns dran bleiben! Liebe Grüße!

  8. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Scarecrow für den sinnvollen Beitrag:

    manannan (11.01.2017)

  9. #8
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    Hallo mops,
    wow, chronische Nervosität klingt nach viel Arbeit und Energie. Ich hoffe, ich drücke mich hier nicht zu tolpatschig aus. Wie machen sich diese Fragestellungen konkret im Alltag bemerkbar? Du schreibst, Du nimmst mehr wahr. Gibt es auch Situationen, in denen Dir dieses "Leiden" hilft (in denen es vielleicht sogar eine Gabe ist? z. B. in der Interaktion mit anderen Menschen) oder behindert es Deinen Alltag ausschließlich?
    Du scheinst ein alter Hase hier im Forum zu sein. Ich freue mich auf und über den Austausch! Danke und viele Grüße!
    Sandra

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