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Neuling
so denn...
Eigentlich ist es ja schon recht privat...so ein Tagebuch. Das heißt, dass man nicht unbedingt möchte, dass andere sowas lesen. Allerdings habe ich oft das Gefühl gehabt, wenn ich was in mein Tagebuch geschrieben habe, es doch gut wäre wenn jemand anders gelesen hätte was mir auf der Seele brennt und vielleicht auch mal seinen Senf dazu gibt.
Nun ja, mir gehen so viele Sachen durch den Kopf, dass es ja schon fast eine Zumutung wäre alles aufzuschreiben 
Ich versuche einfach mal das nieder zu schreiben was mir gerade durch den Kopf geht. Außerdem muss ich dies ja auch für meine Therapie lernen. Ich soll dort einfach erzählen was mir gerade durch den Kopf geht. Bei den ersten Vorgesprächen, dachte ich noch ich kriege das schon hin. Mir geht ja eh immer viel durch den Kopf, das fällt mir leicht. Aber als es dann endlich los ging hatte ich plötzlich Probleme einfach so los zu reden. Mir fällt es auch jetzt nach ein paar weiteren Sitzungen total schwer. Ich weis nämlich nie wie ich anfangen soll. Ich liege da und soll ohne eine "Einleitung" einfach anfangen zu sagen, was ich denke. Oder wenn mir mal danach ist, einfach mal nichts sagen. Zumal es sowieso eine merkwürdige Situation ist, wenn man mit jemandem redet, der hinter einen sitzt, so dass man den nicht sieht. Ich hoffe das gibt sich mit der Zeit.
....
Jetzt gerade sitze ich hier alleine rum und habe so viele Gedanken im Kopf. Es passiert meist dann sehr, wenn ich alleine bin. Trotzdem genieße ich die Zeit des Allein-Seins irgendwie, obwohl ich mich die meiste Zeit schon nach Nähe sehne. Ist irgendwie ein zwiespältiges Gefühl...
Ich habe Urlaub und bin trotzdem schon so früh wach. Voll nervig! Bin heute morgen aufgewacht (so gegen 7) weil vor meinem Schlafzimmerfester irgendwas gescheppert hat. Naja eigentlich würde ich ja wieder sofort einschlafen, aber irgendwie konnte ich nicht mehr, weil sowie ich von diesem Krach aufgeweckt wurde ratterte es in meinem Kopf schon wieder los mit irgendwelchen Gedanken! Ich dachte dann nur: "Verdammt nochmal ich will schlafen, warum kann ich nicht einfach mal aufhören zu denken!" Ich habe mich dann an meinen Freund gekuschelt und bin dann doch nochmal für ne halbe Stunde oder so eingepennt. Hab in dem Moment irgendwie das Gefühl gehabt ich kann nur so wieder einschlafen..ganz komisch. Als er dann wenig später aufgestanden ist (musste zur arbeit), habe ich mich auf die andere Seite gedreht und es war plötzlich nicht mehr so gemütlich, habe mich dann noch rumgewälzt und gewartet, bis mein Freund weg war. Dann bin ich aufgestanden. 
Habe kurz nach dem Aufstehen wieder ein komisches leichtes Kloßgefühl im Hals bemerkt (ist übrigens mal wieder seit dem Wochenende und somit als mein Urlaub anfing...
) Mittlerweile kenn ich das schon. Wenn ich was machen möchte, worauf ich mich eigentlich freue, geht es mir schlecht. So als dürfte ich mich nicht freuen. Das ist mit dem Urlaub so, wenn ich in die Stadt zum Bummeln gehe,... Es ist irgendwie so als käme ich mit dem Gefühl des Aufgeregt-Sein nicht mehr klar. Es gibt doch auch dieses schön aufgeregt sein. Z.b. wenn man sich früher in der Schule auf eine Klassenfahrt gefreut hat und schon eine Stunde vor dem Wecker wach war und sich nur gefreut hat, dass heute mal was schönes gemacht wird. Wenn das heute so ist, wenn ich mich auf einen Ausflug freue, dann wechselt das schnell in eine Panik und ich habe dann einfach nur noch angst, und überlege wie ich am Schnellsten aus der Sache wieder raus komme oder erst gar nicht antreten muss.
Ich habe dann vorhin die Wohnung aufgeräumt und sauber gemacht, da habe ich es nicht mehr bemerkt, dieses Kloßgefühl. Aber als ich damit fertig war und mich auf die Couch gesetzt habe und mal kurz Abschalten wollte, fing es wieder leicht an. Jetzt wo ich das hier schreibe, muss ich sagen, dass es weg ist. Vielleicht weil ich mich jetzt damit beschäftige und es mir von der Seele schreibe? Mir gehts ja auch meist gut, wenn ich bei der Therapie bin, wo ich es mir von der Seele rede. Da ist dieses Gefühl bisher auch nicht aufgetreten.
Ich war mir immer so sicher, dass meine Symptome was körperliches sein mussten, auch wenn die Ärzte nie was festgestellt haben. "Es ist alles in Ordnung"... diesen Satz kann ich echt nicht mehr hören! Zwar gibt es oft noch das Bedürfnis zum Arzt zu gehen, wenn ich mal wieder etwas bemerke, was ich gern durchchecken lassen möchte, aber da es am Ende dann wieder heißt "Es ist nix" komme ich mir wieder wie der letzte Depp vor ...Hypochonder...und gehe dann doch nicht. Es steht auch wieder ein Arztbesuch an...Blutabnahme. Aber ich habe so ne ****** angst davor. Jedes mal sagen müssen "ich muss mich hinlegen, sonst kipp ich um". Dann lieg ich da...oh man ich mag gar nicht näher drüber nachdenken, sonst wird mir wieder schlecht. Jedenfalls gehts mir dann immer nicht gut und ich lieg dann meist noch eine viertel Stunde da rum bevor ich überhaupt in der Lage bin aufzustehen. Habe auch immer das Gefühl ich darf meinen Arm nicht zu doll knicken, da dann eventuell was passieren kann. Ich weis zwar auch nicht was ich mir ausmale was passieren kann aber es ist ja irgendwie eine Verletzung da. Dann quäl ich mich nach hause und muss erst einmal für ne Stunde rumliegen bevor ich mich wieder gut fühle. Ich weis auch nicht, das wird immer schlimmer. Letztes Jahr konnte ich wenigstens noch ne lange Fahrt in Kauf nehmen zur BE. Zwar musste ich mich dort auch hinlegen, aber danach gings mir wieder gut und ich konnte auf die Arbeit fahren. Jetzt krieg ich schon die Krise, wenn ich nur die 800m von meinem Hausarzt nach hause fahren muss. Wenn ich wenigstens meinen Freund dabei hätte, aber der meint ich würde das auch allein schaffen. Klar, schaff ich das irgendwie, aber bin danach völlig fertig.
Ich denke das reicht erst einmal für heute...
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Neuling
Eigentlich hatte ich mir vorgenommen jeden Tag hier rein zu schreiben, was natürlich nicht geklappt hat. Naja...
Gestern hatte ich auch gar keine Zeit, bin aufgestanden nochmal kurz einkaufen und dann ab zur Schwiegermama zum Mittagessen. Kamen dann abends zurück und haben noch eine Weile fern gesehen, geredet und ein Glas Sekt getrunken.
Obwohl ich mich eigentlich den ganzen Tag recht gut fühlte, merkte ich gegen abend wieder so eine Art Schwäche. Irgendwie das Gefühl ich atme zwar aber es kommt nicht genug Luft an. Außerdem drückte mein ganzer Brustkorb als würde er gequetscht werden und bekommt deshalb nicht genug Luft. Hatte mich dann später hingelegt, war total müde. Aber irgendwie konnte ich nicht einschlafen. Ich merkte, wie mein Herz wieder pochte als wäre ich wegen irgendwas aufgeregt. Ganz komisches Gefühl, wenn man eigentlich total müde ist aber wegen der Herzklopfen nicht in der Lage ist einzuschlafen.
Naja irgendwann hats dann doch geklappt, war aber ein paar Stunden später wieder wach geworden und sofort war wieder dieses Herzklopfen da. Mein Freund war auch noch wach (kommt meist sowieso erst später ins Bett) und er fragte mich was los ist und hat mich umarmt. Haben uns noch ein Hörbuch angemacht und langsam wurde ich ruhiger und konnte einschlafen.
Jetzt sitze ich gerade hier vorm PC, hab gerade etwas gefrühstückt. Gleich fahren wir zu meinen Eltern. Eigentlich freue ich mich immer wenn wir was unternehmen, aber Weihnachten ist immer so stressig. Einen Tag muss man da hin, den nächsten dort und wieder den nächsten da hin. Zum Glück haben wir es dieses Jahr so einrichten können, dass wir wenigstens den 2. Feiertag für uns alleine haben und einfach nirgends wo hin müssen.
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Neuling
Heute nacht hatte ich einen Alptraum. Ich war in einem großen Kellerraum mit zwei Leuten. Plötzlich kam jemand und hat eine Pistole auf uns drei gerichtet, ich hatte total angst. Der Typ hat abgedrückt aber niemanden getroffen. Aus angst, dass er deshalb böse werden könnte und erst recht um sich schießt oder sowas bin ich umgefallen und habe mich tot gestellt. Der Typ (es war plötzlich auch noch ein zweiter da) hat es mir wohl abgenommen. Er und der zweite Typ sind dann in einen weitern Raum gegangen. Ich dachte wenn dann ist jetzt Zeit um zu fliehen und dann bin ich los gelaufen. Einer der Typen war mir aber dicht auf und ich habe es irgendwie gerade so geschafft ein Stockwerk höher eine kleine Gruppe Menschen anzutreffen. Ich bin einer Frau in die Arme gefallen und habe um Hilfe gebettelt. Dann bin ich mit Herzklopfen aufgewacht und hatte total angst. An weiter schlafen war erst mal nicht zu denken. Habe dann den Fernseher angemacht und bin nach einer Weile erst wieder eingeschlafen.
Gestern hatte ich ein kleines Gespräch mit meinem Freund über mein Problem. Es kam auf als wir gerade auf dem Weg von meinen Eltern nach hause waren und ich mich nicht gut fühlte (habe das Gefühl gehabt wieder nicht genug Luft zu bekommen und angst gleich umzukippen und ich fuhr auch noch das Auto!). Ich konnte ihm mal sagen wie ich mich fühlte und er hat sich das auch mal angehört. Sonst war es immer so, dass er mir gezeigt hat dass ihn das gar nicht interessiert, weil er immer abgeblockt hatte. Auf der einen Seite war ich total froh, dass er sich interessiert zeigte und viel nachfragte. Auf der anderen Seite hat es mich aufgeregt, dass ich ihm ständig versucht habe deutlich zu machen dass es mir mit meinem Leben zur Zeit nicht gut geht und er es aber nicht verstehen konnte. Er meinte ich soll versuchen mir einzureden, was für ein tolles Leben ich doch habe (was ich momentan einfach wirklich nicht kann!) und es anderen Leuten doch viel schlechter geht als mir...
Ich meine im Prinzip hat er ja recht, ich habe eine tolle Arbeitsstelle, keine finanziellen Sorgen, eigene Wohnung mit meinem Freund zusammen...
Trotzdem geht es mir schlecht und ich kanns nicht erklären. Das macht mich fertig und macht mein Leben zur Zeit einfach nicht lebenswert. Das kann er irgendwie nicht verstehen.
Ich habe irgendwie das Gefühl im erklären müssen zu können was mein Problem ist, damit er mein Problem auch verstehen kann. Er braucht immer Fakten, einleuchtende Erklärungen, die für ihn auch plausibel sein müssen.
An meine Therapie glaubt er ja eh nicht. Er findet, dass das blödsinn ist.
Eigentlich sollte mir das ja egal sein, da ich das für mich mache. Trotzdem möchte ich irgendwie, dass er das auch mal so sieht wie ich. Dass ich weis, es ist gut, dass ich das mache. Ich brauche irgendwie immer ein OK eines anderen Menschen...ich gebe einfach so viel auf die Meinung anderer....
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Neuling
Ich bin total krank. Seit gestern liege ich mit Grippe im Bett. Gestern abend/nacht habe ich mich so gequält. Mir war sowas von heiß, aber wehe die Decke war weg, dann sofort gefroren. Augrund der Hitze konnte ich nicht einschlafen, obwohl ich hundemüde war.
Heute fühl ich mich erstaunlicherweise schon etwas besser, dafür kommt jetzt der Husten richtig. Das war so klar, kaum habe ich Urlaub muss ich wieder krank werden. Wenn es nicht die unerklärlichen Symptome sind, die mich ständig plagen, dann ist es eine Erkältung oder dergleichen.
Ich glaube, da ich so viel über meine Gesundheit bange, achte ich so sehr auf die Signale meines Körpers, dass es sich alles schlimmer anfühlt als es eigentlich ist.
Gestern z.b. als ich mich so gequält habe einzuschlafen, bin ich zwischenzeitlich mal aufgestanden (aber sofort schwindelanfälle) und musste mich irgendwie bewegen, da hab ich zeitweise gedacht, gleich kipp ich um und sterbe. Total bescheuert!
Das blöde ist, ich weis ja, dass es wohl so sein muss, dass ich mir alles in irgendeiner weise schlimmer rede...unbewusst natürlich. Trotzdem kann ich mich in den Situationen, wo es wieder so schlimm wird, nicht mit dem Gedanken beruhigen, dass ich alles schlimmer wahrnehme. Ich weis es aber trotzdem wirds nicht besser. Was soll ich denn machen, damit es dann besser wird?
Mal sehen was die nächsten Tage so bringen...
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Neuling
Heute bin ich wieder mit Gedanken aufgewacht...Mit Gedanken in denen nur schlechtes von meinem Freund abläuft. Z.B. habe ich mich darüber aufgeregt, dass mein Freund es nicht mal schafft mit mir zusammen Urlaub zu nehmen, dass er mich nicht mal fragt wann ich ihn gerne nehmen möchte, sondern einfach egoistisch plant "ich nehme dann und dann urlaub" und das sagt der auch nur, wenn ich ihn explizit danach frage. Oder ich hatte mich eben aufgeregt, dass die Wohnung so dreckig aussieht (aber ich war die letzten Tage einfach nicht in der Lage zu putzen oder aufzuräumen weil ich mich wegen der Grippe so schlecht fühlte und immer noch nicht gut fühle). Gut er war die Tage zuvor selbst krank, aber jetzt ist er wieder auf dem Dampfer. Er hätte ja von selbst mal auf die Idee kommen können den Müll rauszubringen, der schon nicht nur randvoll ist sondern schon gequetscht überläuft oder mal die trockene Wäsche aus der Waschküche abhängt oder seine Wäsche, die ich ihm zusammengelegt habe aber diesmal nicht eingeräumt habe, mal selbst in den Schrank räumt
. Aber nichts passiert. Was kann ich denn dafür, dass er arbeiten gehen muss. Er denkt wohl, ich habe ja Urlaub und es wäre meine Aufgabe hier sauber zu machen auch wenn ich kaum aufstehen kann. Er muss ja so schwer arbeiten den ganzen Tag.
Er behauptet ja auch immer (ich weis nich ob er das nur zum spaß sagt) er hätte ja so viel stress und seine Arbeit wäre ja so super wichtig, die er da leistet, und das kann ja nicht jeder und man ist ja so ein toller typ, wenn man das vollbringen kann und alle anderen habens ja nicht drauf,...
Er weis dass mich diese Aussagen total auf die Palme bringen, aber er hört nicht auf. Wenn ich ihm sage, dass es jetzt mal gut ist, macht er erst recht weiter. Für mich ist das dann kein Spiel mehr. Aber dann muss ich mich ja von ihm anhören ich hätte kein Sinn für Humor und so. Da könnte ich kotzen!!!
Ich weis aber auch warum ich diese Gedanken habe. Und zwar war er gestern wieder auf totale Abwehr. Er musste ja gestern arbeiten. Kam dann für seine Verhältnisse sehr früh (ansonsten sagt er ja auch immer wer vor fünf Feierabend macht arbeitet nur halbtags; und solche manchmal echt zum haareausreissen nervende Aussagen). Hat mich dann noch gefragt ob ich mit ihm einkaufen gehe (wollten nur Getränke holen). Ich dachte bisschen frische Luft wird mir gut tun und so bin ich dann mit. Als wir wieder zu hause waren, hatte ich mich wieder hingelegt und ein Buch gelesen, er hatte sich in der Zwischenzeit sein abendessen gemacht (ich hatte kein hunger) und sich dann vor seinen heiß geliebten PC gesetzt. Sobald ich nur einmal was gesagt hatte, brachte er nur ein genervtes stöhnen raus und blickte dann halbherzig zu mir rüber. Da machts mir auch kein spaß mehr ihm was zu erzählen. Dann hatte er sich später auf die Couch gelegt und ne weile geschlafen, ich sollte ihn dann später wecken, weil wir einen Film gucken wollten. Bevor der Film los ging, hatte ich mal so vorsichtige Andeutungen machen wollen, dass ich mich gern zu ihm mit auf die Couch setzen wollte, aber er blockte wieder total entnervt ab. Naja dann kam noch dazu dass ich den Film total blöd fand und für mich war der Abend dann gelaufen. Echt toller abend! Den ganzen Tag niemanden mit dem man reden konnte, selbst als mein Freund da war durfte ich nix sagen, nicht mal einen begrüßungskuss oder sonstige auch nur Berührungen, nix! Ich brauch sowas verdammt noch mal einfach. Auch wenns tatsächlich nur ein Begrüßungskuss ist. Mein Freund will wenn er von der Arbeit kommt (aber ehrlich gesagt auch eigentlich immer meiner Meinung nach) seine Ruhe haben, ich solle Verständniss zeigen. Aber wie kommen wir da auf einen gemeinsamen Nenner. Wohl eher wieder so, dass ich nachgebe und meine Bedürfnisse wieder ganz hinten anstelle und warte bis der werte Herr bereit dazu ist.
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Neuling
Jetzt ist es schon wieder eine ganze Weile her, als ich das letzte mal hier geschrieben habe...Anlass für heute ist mal wieder, dass es mich nicht gut geht. Ich hatte mir heute und gestern Urlaub genommen. Irgendwie brauchte ich das jetzt mal, sowieso grad nicht so viel los auf der Arbeit und ich hatte auch irgendwie die Idee gestern (also Karnevalsdienstag) meine Eltern zu besuchen und auf den Faschingsumzug mit zu gehen. War irgenwie so ein geistesblitz und anlass für meinen Urlaub. Gemacht habe ich es allerdings nicht. Das war mir von anfang an irgendwie klar, dass ich es nicht packe.
Habe das Gefühl ich müsste das tun, da ich frei hatte kann ich mich ja auch mal wieder bei meinen Eltern und meiner Tante (die auch da war) blicken lassen. Irgendwie lassen mich auch die Worte von meiner Mutter bzgl. Besuche bei meiner Tante nicht ganz los "ich soll mal guten Willen zeigen und die Besuchen kommen". Ja, ich weis ich bin nicht gerade oft in der Gegend und wenn dann bei meinen Eltern. Aber für mich ist es irgendwie total schwer. Jedes mal wenn ich etwas vor habe, habe ich angst, dass es mir wieder schlecht gehen wird und das tut es ja auch so gut wie jedes mal wenn ich was mache. Wie soll man denn da überhaupt auf irgendwas noch lust haben?
Jetzt habe ich die zwei Tage also allein zu hause verbracht. Habe mich ganz gut beschäftigen können, habe Musik gehört, was gespielt und aufgeräumt. Irgendwie hab ich immer das Gefühl, wenn ich frei habe (also am Wochenende oder Urlaub..) muss ich zunächst meine Wohnung aufräumen/putzen bevor ich zurück lehnen kann. Eigentlich hatte ich gestern überhaupt keine lust aufzuräumen, wollte einfach nur mal ausruhen. Aber ich konnte nicht ruhig sitzen, da ich sofort wieder denken musste, was alles gemacht werden muss in der Wohnung. Also hab ich dann angefangen den ganzen Tag sauber zu machen. Gegen abend hab ich es dann endlich geschafft mich mal hinzusetzen und mit ruhigem Gewissen das zu machen worauf ich lust habe. Mich regt wahrscheinlich aus dem Grund immer auf, wenn mein Freund frei hat und dann einfach sein Ding macht und nichts für die Wohnung tut, selbst wenn er sagt er würde es machen. Ich denk dann immer, ich geh dann arbeiten und er hat frei und könnte ja mal irgendwas aufräumen. Habe immer das Gefühl das bleibt alles an mir hängen. Dann möchte ich es in meinem nächsten Urlaub genau so machen. Ihm mal zeigen, dass ich keinen Bock darauf habe alles allein machen zu müssen und auch einfach mal nur "gammel". Geht aber nicht. Fühle mich überhaupt nicht wohl, wenn ich weis es muss noch dieses und jenes gemacht werden. 
Heute habe ich bisher noch nichts gemacht, also nicht aufgeräumt. Fühle mich aber auch nicht gut, habe seit dem Wochenende wieder immer mal wieder ein Kloßgefühl im Hals. Es ist so schwer zu beschreiben...Es ist zwar nicht so schlimm, dass ich gar nichts mehr machen könnte. Aber es bringt mich wirklich jedes mal dazu total deprimiert, traurig zu sein und über mein Leben nur schlecht zu denken, also was alles schlecht läuft und sehne mich nach früher als alles noch super lief. Jetzt trau ich mich ja nicht mal sachen zu machen die mir spaß bereiten könnten, selbst wenn ich mich eigenltich körperlich gut fühle. Diese blöde angst- oder was es ist!!!
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