Danke SChatten für die Ausführung. Scheint ein schlaues Bürschchen zu sein, mir kommt es vor, also ob er der Solipsismus weiterdenkt und bemerkt hat, dass es in diesem Denkgerüst fehler gibt, wie eben der Satz mit dem "Ich denke".
Danke SChatten für die Ausführung. Scheint ein schlaues Bürschchen zu sein, mir kommt es vor, also ob er der Solipsismus weiterdenkt und bemerkt hat, dass es in diesem Denkgerüst fehler gibt, wie eben der Satz mit dem "Ich denke".



Hallo Clyde.
Was er gefunden hat, ist, dass man den Satz „Ich denke“ nicht denken kann – denn er ist ja ein sprachlich gedachter Satz – ohne bereits Sprache und den geschilderten Umgang mit ihr zu beherrschen. So gesehen recht banal, nur genau das nimmt Descartes zum Ausgangspunkt für sein solipsistisches Sosein.
Hast Du das in etwa kapiert bis hierhin?
Wenn nicht, frag nach.
Gruß,
Schatten
Clyde schreibt
Aber ich denke immer: Was, wenn der Solipsimus doch recht hat und ich das einzige Ich und die einzge Person auf diesem Planeten bin? Lässt sich aber empirisch offensichtlich nicht belegen. Du nimmst andere Menschen wahr. Wenn Du dort bist, wo sich viele Menschen aufhalten, wirst Du sicherlich nicht mit ihnen dauernd zusammenstoßen.
Könnte sein, dass Du Deine Innenwelt in die Außenwelt projiziert. Wenn ich an den eigenen Tod denke, dann kann mir (zZ) kein Mensch auf dem Planeten Erde bei dem existenziellen Problem helfen, dass die Außenwelt irgendwann nicht mehr existieren wird.
Wenn man sich auf diese Gedanken fixieren sollte, dann könnte das, was uns allen noch bevorsteht, jetzt schon (Schein)Realität annehmen.
Viele alte Leute scheinen die Außenwelt überhaupt nicht mehr wahrzunehmen, starren mit unbewegten Gesichtszügen nur vor sich hin.
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