ja hallo, ich bin 20 jahre alt, zur zeit in der ausbildung und habe probleme die ich schon mein leben lang vor mir her geschoben habe, so würde ich mich selbst als krankhaft schüchternen menschen einordnen, der angst davor hat soziale kontakte zu knüpfen.
ich war schon seit meiner kindheit in diversen psychologischen behandlungen, allerdings aufgrund meiner aufmerksammkeits/defizit-störung und bekam anfang der mittelschule ritalin verschrieben.
ich selber bin mir sicher dass dieses medikament auswirkung auf meine persönlichkeitsenticklung hatte, auch wenn mein psychologe dies aufgrund der geringen dosierung verneinte.
ab der mittelschule ging es dann so ziemlich bergab, indem ich mich selbst zum außenseiter machte, weil ich mir anders vorkam als meine klassenkameraden und ich mich nicht außreichend mit ihnen unterhielt/verstand. zu dieser zeit stellte das ganze für mich auch noch kein problem dar, da ich mir einredete auch ohne sie auszukommen und somit resignierte ich und verbrachte den rest meiner jugend/schulzeit ohne freunde und hobbies.
nachdem ich allerdings meinen realschulabschluss machte und auch das medikament absetzte (weil ich der meinung war, dass es nichts mehr brachte)
begann ich meine ausbildung als garten und landschaftsbauer.
Genau ab hier fing meine existenzangst an.
das erste lehrjahr war noch relativ besorgnislos, aber ab dem zweiten lehrjahr begang bei mir eine welle von zunehmender angst, geistig und sozial zurückzubleiben. das gefühl von einsamkeit verstärkte sich mehr als ich es in meinem ganzen leben je gespürt habe. meine noten verschlechterten sich ebenfalls und ich bezweifle die ausbildung zu bestehen.
inzwischen hatte ich bereits wiederkehrende suizidgedanken, depressive phasen (in extremfällen bis zu atemnot) und 2 panikattacken. meine angst vor menschen ist inzwischen schon so angestiegen, dass ich nur noch äußerst ungern vor die tür gehe.
ich wollte bereits, wieder zum psychologen gehen, allerdings bekam ich die empfehlung dies stationär zu tun. dafür habe ich aber aufgrund meiner ausbildung keine zeit mehr und jetzt im 3ten lehrjahr die ausbildung abzubrechen wäre völliger quatsch da meine prüfungen im juni sind, also was sollte ich am besten tun, wie kann ich mich geistig beruhigen?
inzwischen bin ich mir sicher meine probleme bereits soweit augeschoben zu haben, dass ich bezweifle ohne behandlung so weiterleben zu können.
edit: eine weitere sache die ich vielleicht noch erwähnen sollte sind meine minderwertigkeitsgefühle, d.h. dass ich sehr oft das gefühl kriege andere könnten mir geistig überlegen sein,weshalb ich auch ungern gespräche beginne und schone seit kind probleme habe anderen menschen in die augen zu schauen.


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