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Thema: soziale phobie, und weitere psychische probleme

  1. #1
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    Standard soziale phobie, und weitere psychische probleme

    ja hallo, ich bin 20 jahre alt, zur zeit in der ausbildung und habe probleme die ich schon mein leben lang vor mir her geschoben habe, so würde ich mich selbst als krankhaft schüchternen menschen einordnen, der angst davor hat soziale kontakte zu knüpfen.
    ich war schon seit meiner kindheit in diversen psychologischen behandlungen, allerdings aufgrund meiner aufmerksammkeits/defizit-störung und bekam anfang der mittelschule ritalin verschrieben.
    ich selber bin mir sicher dass dieses medikament auswirkung auf meine persönlichkeitsenticklung hatte, auch wenn mein psychologe dies aufgrund der geringen dosierung verneinte.
    ab der mittelschule ging es dann so ziemlich bergab, indem ich mich selbst zum außenseiter machte, weil ich mir anders vorkam als meine klassenkameraden und ich mich nicht außreichend mit ihnen unterhielt/verstand. zu dieser zeit stellte das ganze für mich auch noch kein problem dar, da ich mir einredete auch ohne sie auszukommen und somit resignierte ich und verbrachte den rest meiner jugend/schulzeit ohne freunde und hobbies.
    nachdem ich allerdings meinen realschulabschluss machte und auch das medikament absetzte (weil ich der meinung war, dass es nichts mehr brachte)
    begann ich meine ausbildung als garten und landschaftsbauer.

    Genau ab hier fing meine existenzangst an.

    das erste lehrjahr war noch relativ besorgnislos, aber ab dem zweiten lehrjahr begang bei mir eine welle von zunehmender angst, geistig und sozial zurückzubleiben. das gefühl von einsamkeit verstärkte sich mehr als ich es in meinem ganzen leben je gespürt habe. meine noten verschlechterten sich ebenfalls und ich bezweifle die ausbildung zu bestehen.
    inzwischen hatte ich bereits wiederkehrende suizidgedanken, depressive phasen (in extremfällen bis zu atemnot) und 2 panikattacken. meine angst vor menschen ist inzwischen schon so angestiegen, dass ich nur noch äußerst ungern vor die tür gehe.

    ich wollte bereits, wieder zum psychologen gehen, allerdings bekam ich die empfehlung dies stationär zu tun. dafür habe ich aber aufgrund meiner ausbildung keine zeit mehr und jetzt im 3ten lehrjahr die ausbildung abzubrechen wäre völliger quatsch da meine prüfungen im juni sind, also was sollte ich am besten tun, wie kann ich mich geistig beruhigen?
    inzwischen bin ich mir sicher meine probleme bereits soweit augeschoben zu haben, dass ich bezweifle ohne behandlung so weiterleben zu können.

    edit: eine weitere sache die ich vielleicht noch erwähnen sollte sind meine minderwertigkeitsgefühle, d.h. dass ich sehr oft das gefühl kriege andere könnten mir geistig überlegen sein,weshalb ich auch ungern gespräche beginne und schone seit kind probleme habe anderen menschen in die augen zu schauen.
    Geändert von Fiskmok (04.05.2011 um 23:17 Uhr)

  2. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Fiskmok für den sinnvollen Beitrag:

    LittleChantal (04.05.2011)

  3. #2
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    Hallo Fiskmok.

    Mein Name ist Chantal, ich bin 16 Jahre alt und bei mir ist es eigentlich zu 99% das gleiche Problem, auser das ich in Psychologischer Behandlung bin und bei mir noch Schulprobleme/Schuldruck dazu kommt.

    Ich weis zwar selber nicht wie du dir helfen kannst bzw weis nichtmal wie ich mir selber helfen kann aber ich denke das es dir villeicht helfen würde mal über deine Probleme zu reden mit einem Psychologen oder Sozialarbeiter oder villeicht auch nur mit jemandem der die selben Probleme hat wie du.

    Ich habe bis jetzt nur geplant (vorraussichtlich) das ich dieses Jahr noch regelmäßig zu meiner Psychotherapie gehe und ende nächstes Jahr also 2012 villeicht eine Ausbildung in einer extra Schule für Jugendliche mit solchen Problemen mache.

    Sollte es der fall sein das mir die Psychologin nicht helfen kann und ich somit keine Ausbildung machen kann werde ich es mit einer Ambulanten Tagesklinik versuchen.

    Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen Mut zusprechen in dem sinne das du weist das du mit deinen Problemen sozusagen nicht ganz alleine bist weil es viele andere Menschen gibt denen es genause bzw so ähnlich geht wie dir.

    Ich wünsche dir viel viel Glück und alles gute das du deine Ziele ohne Psychischen Ängsten erreichst auch wenn ich dich nicht kenne

    Achja du kannst auch gerne mich hier anschreiben (wenn man das hier machen kann weis nicht bin erst seid heute angemeldet) wenn du schreiben willst denn schreiben ist ja meist etwas leichter

    Gruß Chantal

  4. Der folgende Benutzer bedankte sich bei LittleChantal für den sinnvollen Beitrag:

    Fiskmok (04.05.2011)

  5. #3
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    bin auch davon betroffen... glaub auch das man mir nicht mehr helfen kann.
    und ob mir nun ein therapeut helfen kann - ich finds doof dass man in der heutigen zeit nur noch gezwungen wird...

  6. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei honeymoon für den sinnvollen Beitrag:

    Fiskmok (04.05.2011),SilentForest (05.05.2011)

  7. #4
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    Standard

    ich möchte mich nochmal für die antworten von little chantal und honeymoon bedanken und weiß dass dieses ganze gegrübel die sache nur noch schlimmer macht. allerdings kann man manchmal nicht vermeiden mit seinen problemen konfrontiert zu werden, wie es zum beispiel in der berufsschule oder auf arbeit der fall ist. ich versuche parallel zur ausbildung zur zeit die fahrschule zu bestehen und gerade da wirkt sich meine innere unsicherheit am meißten auf die ausführung aus.
    es stimmt schon, am ende ist es dieser soziale druck der einen in die enge treibt, was in der schulzeit noch nicht der fall war.

    ich hatte heute nochmal ein offenes gespräch mit meinen eltern wobei ich mich wieder beruhigen konnte.
    ich werde versuchen mir die prüfungen im juni als ziel zu setzen und danch erst mal in psychologische behandlung zu gehen.

    danke nochmal

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