Spiritual Warrior
Wie ist man so jemand, wer ist so jemand, was ist das?
Grüße
Ste
Spiritual Warrior
Wie ist man so jemand, wer ist so jemand, was ist das?
Grüße
Ste


http://en.wikipedia.org/wiki/Spiritual_warrior
Das sagt Wikipedia dazu und ich hab davon wenig Plan. Dem begriff nach sage ich mal ins Blaue, dass das jemand ist der nach den taoistischen Prinzipien sein Leben gestaltet.
Mein Gelaber ist meist sinnfreie,
das Zuhören eine Schererei,
aber manchmal ist auch was nützliches dabei.
Also verdammt noch mal halt's Maul und hör gefälligst zu!
http://oilismastery.blogspot.com/201...spiritual.html
Das sagt Mike Tyson dazu![]()
Mir gehts darum, dass ich immer eine Einstellung zu dem habe, was ich gerade bin, was ich gerade tue und was ich gerade erlebe.
Mir geht nichts am A... vorbei. Mir ist niemand egal. Ich bin mitfühlend. Ich sehe und spüre in allem Sinn und Leben. Ich werte nichts und niemanden ab. Ich fühle mich verpflichtet für das einzutreten woran ich glaube und das zu beschützen, was mir heilig ist.
Meine Werte sind nicht $ oder €.
Meine Werte sind universell, man findet sie in der Bibel, bei Buddha und Ghandi, bei Rocky und Rambo, bei jedem Lebewesen und in jeder Situation.
Alles ist leer, bis wir es mit Sinn und Werten füllen.
Make a better World!
Grüße
Ste



Hallo Ste,
vielleicht solltest du genauer definieren, was das ist bzw. aus welchem Bereich. Der Link von Todai geht in Richtung Buddhismus und der Blog (mit Mike Tyson...) hat im Prinzip eine anti-religiöse Note. Wobei ich eher Zweiteres und damit in Verbindung eine Menge Verschwörungstheorien und Okkultismus kenne.
Spiritualität muss nicht automatisch die Sache nach der Wahrheit sein. Es kann auch primäre Bewusstseinsarbeit sein. Danach kann ein Engagement entstehen bis hin zu Missionierungsbedürfnissen à la "Ihr lebt alle falsch", "das ist nicht der richtige Weg", "ich suche die Wahrheit".
Vielleicht meinst du so etwas wie Askese? In Religionen gehören dazu Jogis, Mönche, Zen Buddhisten, Zölibate usw. Hat aber eher mit Dienerschaft zu tun, finde ich. Das ganze gibt es bestimmt aber auch bei Depression oder Burn Out. So eine Zwangsurlaub und Hinterfragen der eigenen Wertevorstellungen. Kenne ich nur zu gut... ^^''
Spirituell hat aber irgendwo mit Jenseits- und Geistvorstellungen zu tun. Falls du eher nicht so gläubig bist, dann ist Philosophie, allen voran Nietzsche -.-, vielleicht interessanter. Oder auch Filme wie "Matrix". Da geht's ja um das Höhlengleichnis.



Hallo
Leider handelt es sich dabei oftmals um Leute, die mit einem Titel um sich schlagen, aber sonst nichts drauf haben.
Ich kann mir eben gerade nicht vorstellen, dass ein Mensch, der sich so betitelt, irgendetwas vom Taoismus kapiert hat.
Es sind Warriors, Krieger, aber spirituell - das lässt sich bezweifeln
Gruss
Shade
Ich bin nur verantwortlich für das, was ich sage, nicht dafür, was du verstehst
Erwin (07.02.2012)

Spiritueller Kämpfer, ich denke das ist ein Widerspruch in sich.
Man kann ja gar nicht die Ignoranz oder den Haß in sich bekämpfen, das alles, alle schlechten Eigenschaften, sind eben einfach da, lassen sich mit nichts austreiben oder ändern. Und wie soll man erst im Außen für mehr Toleranz kämpfen, wie soll das gehen.
Was man tun kann, man kann erkennen was in einem ist und das annehmen. Dann weiß man meinetwegen, aha, ok, ich bin selbst oft ignorant, ich hasse selbst oft unbegründet. Kann ich nicht ändern.
Und weil man das Schlechte in sich erkennt und akzeptiert hat man es nicht mehr nötig all diese Dinge im Außen anzuprangern und zu bekämpfen oder Schlechtigkeit der Gesellschaft und anderer Menschen anzuklagen sondern ist frei, durch sein Handeln, durch aktives Vorleben, seinen eigenen Teil für ein besseres Miteinander beizutragen. Das ganze Gegenteil von Kampf.
Krieg und Kampf ist dagegen, das Böse in sich selbst verleugnen, und dafür im Außen bekämpfen. Man schaue sich nur um. Kämpfen ist gerade in, überall wird für bzw. gegen irgendetwas gekämpft. Die Friedenskämpfer unserer Zeit, aktuell im nahen Osten.
Ich denke, es kommt darauf an, ob man den Begriff "spirituell" mit einem bestimmten Dogma belegt oder ob der Begriff in der Definition offen bleibt.
Für mich heisst das:
[Wikki]Spiritualität (von lat. spiritus ,Geist, Hauch‘ bzw. spiro ,ich atme‘ – wie altgr. ψύχω bzw. ψυχή, siehe Psyche) bedeutet im weitesten Sinne Geistigkeit und kann eine auf Geistiges aller Art....
Worrior heisst Krieger und ich denke, dass Ghandi ein absoluter Krieger war, einer der größten Freiheitskämpfer=Krieger, die es je gab.
Es geht mir darum, ob jemand bei dem was er tut eine bestimmte Geistehaltung hat und ob es diese geistige Haltung ist, die die Hauptsache ist.
Ich kann mir vorstellen, dass die Indianer-Krieger früher oft solche Spiritual Worriors waren. Leider verzichten die heutigen spirituellen Menschen gerne auf jegliches Handeln und überlassen dadurch die Gestaltung der Welt den "schlechten" Menschen. So bleibt dann nur die Klage über selbige und dass ist im Grunde keine Spiritualität.
Man darf nie vergessen, dass Ghandi ein Krieger war und dass die Buddhisten schweres auch sich nehmen und ebenfalls sprituelle Krieger sind, weil sie aktiv und enorm leistungsbereit etwas tun in dieser Welt.
Die meisten Leute bei uns, die mit Ghandi wuchern, die meinen, das Rückzug und Nichtstun ausreichen um die Welt zu verbessern. Das ist weder spirituell noch Krieger.
grüße
Ste
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