Nun zunächst einmal weiß ich garnicht ob "Depression" das richtige Unterforum ist, auch "Ängste" oder "Minderwertigkeitsgefühle" hätten wohl gepasst...
Mit mir stimmt folgendes nicht, ich bin seit kurzem mit dem Abitur fertig, und jetzt regelrecht erschlagen von der Erkenntniss von nun an das Leben alleine managen zu müssen. Sicher, noch sind die Eltern da, aber sie sind beide auch schon Anfang 60. Single bin ich auch wieder. Hier kommen wir zu den "Minderwertigkeitsgefühlen": Manchmal habe ich Momente wo ich fast zusammenbreche weil ich es mir einfach nicht vorstellen kann das ich es tatsächlich schaffen werde ein relativ zufriedenstellendes Leben zu bewältigen. Es gibt z.B. soviele Arbeitslose, auch Akademiker, und da soll ausgerechnet ich es "schaffen"??
Daneben plagen mich noch unzählige andere Ängste. Angst vor der Arbeitslosigkeit bzw. sozialem Abstieg und Angst vor dem Tod meiner Eltern habe ich ja schon indirekt angesprochen, hinzu kommt noch die Angst vor der Einsamkeit im Alter.
Allerdings habe ich nicht ständig permanente diese Ängste, es ist auch nicht so das ich mich über nichts mehr freuen kann (was ja anscheinend eine Definition für eine Depression wäre). Nein, es sind immer nur so Phasen. 1 Stunde bin ich glücklich, dann breche ich für 2-3min fast zusammen und fühle mich weiter ~50min beklommen, dann geht es mir wieder gut. Bis ich die nächste Angst-Attacke bekomme. Trotzdem, wenn ich 4mal am Tag so Phasen habe versaut es ihn mir fast genau so gründlich wie wenn ich eine permanente Depression hätte...
Hat jemand ähnliche Erfahrungen und/oder eine Idee wie ich das bekämpfe? Vielen Dank im Voraus..


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). Oder Du nimmst Dir erst mal ein persönliches Projekt vor, eine sportliche Höchstleistung (Marathon, Berg erklimmen usw), bei der Du eine Grenze überschreitest und damit Deinen Mut und Dein Selbstvertrauen erst mal aufbaust. 

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