Hallo, mein Name ist Thomas, ich stamme vom Bodensee und bin 25 Jahre alt. Seit nunmehr 3 Jahren leide ich unter (so verstärkt jedoch erst ca. 1/2 Jahr) starken Depressionen einhergehend mit chronischer Schmerzstörung, die bisher mit Cipralex, Lyrica, Venlafaxin, Cymbalta usw. behandelt wurden (bzw. ausprobiert). Vor 3 Wochen kam ich von einer 6 wöchigen psychosomatischen Reha-Klinik zurück. Die Ärzte dort haben mal einfach so meine komplette Medikation umgestellt. Folgende Medikamente hab ich bei Aufnahme eingenommen: Morgens 120mg Cymbalta + 75mg Lyrica und Abends 75mg Lyrica +25mg Aponal zum einschlafen. Umgestellt wurde ich dort auf 175mg Saroten in insgesamt 4 Tagesdosen 25+25+25+100 mg sowie nach wie vor 2 mal 75mg Lyrica (und 3mal täglich Atosil 25mg, wurde aber zwischenzeitlich nur auf Bedarf umgestellt). Zusätzlich bekomme ich seitdem Bisopropol 5mg Morgens wg. Bluthochdruck (schon länger bekannt).
Seit ich Zuhause bin bekomm ich immer stärkere Beschwerden wie u.a. heftige Spannungskopfschmerzen, die im Sitzen wie im Stehen kaum auszuhalten sind, hab das Gefühl nicht mehr die Kraft in der Nackenmuskulatur zu haben um den Kopf ohne stützen mit der Hand aufrecht zu halten. Außerdem bekomm ich (aber nur Phasenweise) heftigste Schweisausbrüche, Kreislaufbeschwerden mit starkem Herzklopfen, allgemeines Gefühl von Kraftlosigkeit und Schmerzen in der gesamten Muskulatur, verschwommenes Sehen, Schwindel, starke Spannungszustände und Kurzatmigkeit. Ich frag mich was da los ist, das es mir noch schlechter geht wie vor meinem Klinikaufenthalt vor allem die phasenweise Beschwerden?? Natürlich hab ich mir überlegt ob das ganz einfach Panikattacken sein könnten, aber eigentlich halt ich das nicht für möglich da es sich ja (hauptsächlich) um körperliche Beschwerden handelt. Klar bekomm ich wenn die Beschwerden sich verstärken ein wenig Angst, das liegt aber meiner Empfindung nach daran dass ich in den momenten einfach körperlich am Ende bin. Zudem hatte ich am Anfang meiner Erkrankung teilweise Panikattacken, diese verliefen aber mit ganz anderen Symptomen.
Hab zwar Morgen einen Termin bei meinem behandelnden Arzt, bin mir aber jetzt schon sicher dass dieser nur wieder auf andere Medikamente umsteigen wird und mich Nachhause schickt... Ich würde gern eine dritte Meinung hören ob es sich wirklich nur um psychische Beschwerden handeln kann die solch extreme Beschwerden auslösen bzw. ob es evtl. durch die neue Medikation zu Überreaktionen und verstärkten Symptomen kommt. Zig körperliche Untersuchen fachärztlich sowie orthopädisch und neurologisch wurden bereits komplett durchgeführt, frag mich aber ob da irgendwas übersehen wurde.
Hat Jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder leidet Jemand unter dieser Symptomatik?


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