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Thema: Starke Panik vor dem ersten Mal

  1. #1
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    Böse Starke Panik vor dem ersten Mal

    Hallo,
    ich bin 22 Jahre alt und bin mit meinem Freund bereits seit 3 Jahren zusammen. Leider habe ich ein Problem mit dem ersten Mal. Ich habe die totale Panik davor. Es ist kein Problem für mich, wenn er mich intim berührt oder leckt oder wie auch immer, aber sobald ich das Gefül habe er will ich mich eindringen (egal ob mit Penis oder Finger) verkrampfe ich mich total. Ab dann kann ich nichts mehr genießen. Ich war bereits beieinem Psychoterapeuten in Hypnosebehandlung (ca. 1 Jahr, dann ist er in Rente gegangen und hat keinen Nachfolger). Das ganze hat mir aber nicht wirklich viel geholfen. Mittlerweile schaffe ich es zwar EINEN Finger selbst einzuführer, aber ansonsten geht da gar nichts (Weder OB, noch ein zweiter Finger, noch der von meinem Freund.
    Ich weiß einfach nicht mehr weiter, mittlerweile merke ich wie weit wir uns voneinander entfernt haben, dadurch dass ich ihn jedesmal wieder mit meiner "Abfuhr" entäusche. Dadurch haben wir immer weniger Intm Kontakt und wenn doch läuft es immer aufs gleiche hinnaus und am Ende sind wir beide wieder mal enttäuscht von mir.
    Ich habe bislang noch niemand mit einem ähnlichen Problem getroffen und würde nun gerne über das Forum Hilfe suchen. Ich weiß einfach nicht weiter. Ich liebe meinen Freund WIRKLICH und möchte auch nochmal betonen, dass es sich nicht um diesen "Kinderkram" handelt (Ich bin 14, 1 Monat mit meinem Freund zusamm und hab Angst vor dem ersten mal...)
    BITTE helft mir

    (Achso, ich war auch schon bei diversen Beratungsstellen, habe mir Vibratoren gekauft und es ist nicht mein erster Freund mit dem ich dieses Problem habe)
    Geändert von begi (23.01.2011 um 15:11 Uhr)

  2. #2
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    Hallo begi

    Ich würde Dir vielleicht mal vorschlagen,das Du mal zu Deinem Hausarzt gehst und ihn
    darum bittest,ob er Dir versuchs weise ein angstlösendes Medikament verordnen könnte
    und zwar nur für eine ganz kurze Zeit,zb. Tavor 0,5mg,dieses Medikament kann aber
    auch Abhängig machen,darum nur maximal ein paar Tage nehmen und dann wieder ab-setzen,

    Ich hoffe das ich mit diesem Ratschlag,den ich Dir jetzt gegeben habe,hier nicht gegen
    irgendwelche Forenregeln verstossen habe und wenn doch möchte ich mich auch
    hiermit dafür entschuldigen,sorry

    lg raskowitz

  3. #3
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    Siehst du irgendwelche Ursachen für dein Verhalten?

  4. #4
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    Hallo Begi, hier kann noch so viel gemutmasst werden- letztendlich kann nur ein Gynäkologe
    (Überweisung vom Hausarzt) nach eingehender Untersuchung definitiv sagen wie es weitergeht mit Dir und worin die Ursachen liegen. Falls Du sowieso dort nicht regelmässig
    vorsprichst würde ich ich es nach einem festgelegten Zeitraum tun, alleine wegen der Krebsvorsorgeuntersuchung die mindestens so wichtig ist.


    Aus Deinem Beitrag geht nicht hervor inwieweit Dein Partner eingeweiht ist. Durch sein
    Verständnis würde vielleicht alles problemloser, der psysische Druck welcher dahinter steht würde sich aller Wahrscheinlichkeit nach reduzieren.

    Gruss
    glasi
    Das Wort "Glück" würde seine Bedeutung verlieren hätte es nicht
    den Widerpart in der Traurigkeit.
    C.G.Jung

  5. #5
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    Als erstes habe ich mich nun gerade gefragt, ob ich als Mann überhaupt etwas dazu schreiben soll.

    Nun ja, das übliche Prozedere mit diesbezüglicher Beratung hat ja offenbar noch nicht geholfen.
    Mir scheint, das da irgendeine Grundangst dahinter steckt.

    Du musst es ja hier nicht beantworten, sondern für dich selbst : Was kommt dir in den Sinn, was geht dir spontan durch den Kopf wenn du an deinen Körper denkst? Welche Assoziationen hast du in den entscheidenden Momenten?

    Es können ja sowohl allgemeine, als auch konkrete, es können positive, als auch negative sein. ZB wenn man plötzlich eine besondere Verletzlichkeit empfindet.

    Auch halte ich den (mittlerweile auch eigens) auferlegte Druck, also die Erwartung an's Gelingen als Hinderungsgrund für möglich.
    Den im Laufe der Zeit könnte dies zu einer lang anhaltenden Blockade führen.

    Darüber hinaus : Es gibt ja kein "Muss".
    Einzig das "Verlangen danach" und das "zulassen" müsste die Motivation sein, es überhaupt zu probieren.
    Ansonsten könnte es sein, dass dir dies irgendwie zu "mechanisch" wirkt.
    Auch hier : empfändest du es in eben diesen Momenten als zu "mechanisch", könnte sich dies eingeprägt haben, so dass dem "zulassen" quasi nicht mehr stattgegeben wird.

    Dein Freund sollte unbedingt Verständnis dafür haben. Denn wird es zu einem "Muss", so überträgt sich dies auf dich, bis es insgeheim rsp unbewusst auch für dich ein "Muss" ist. Auch wenn dies bei dir nicht auf bewusster Ebene stattfindet, so doch möglich.
    Im Gegenteil; die notwendige Offenheit kann nur schlecht dadurch entstehen, solange diese Blockade als "Mangel" betrachtet wird.
    Denn dadurch steigt der Druck auf's Gelingen nur noch mehr.
    Dein Freund (und auch du selber!) sollte dich so schätzen wie du bist, eben auch in dieser Blockade bist. Also quasi nicht "trotzdem", sondern "auch darum".
    Geändert von Genussdenker (24.01.2011 um 00:23 Uhr)

  6. #6
    Bestseller Autor Avatar von glasheuler
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    Standard Morgen Genussdenker,

    das leuchtet mir eigentlich garnicht ein warum Du erst eine Hemmschwelle hattest Dich mit einem Beitrag ins Thema einzuklinken.

    Natürlich sind Frauen in der besseren Ausgangslage weil sie unmittelbar vom
    Frauenarzt näheres erfahren. Ich lausche zwar höchst selten(), aber unter
    Frauen wird das besagte kein Tabuthema sein.

    Die einzigsten Berührungspunkte welche ich mit Frauenärzte habe : Ich darf gegen anvertraute Verschreibung ein Rezept für die Pille abholen. . Die Damen am Empfang "erlauben"
    mir im Wartezimmer Platz zu nehmen und dirigieren mich dorthin.

    Mittlerweile kenne ich jeden Fleck an der Zimmerdecke welcher noch mal überstrichen werden kann. Ob sich der Arzt Gebühren für "eingehende Beratung"
    aufschreibt blieb mir bis dato verborgen, nobel, ne ?
    Geändert von glasheuler (24.01.2011 um 08:51 Uhr)
    Das Wort "Glück" würde seine Bedeutung verlieren hätte es nicht
    den Widerpart in der Traurigkeit.
    C.G.Jung

  7. #7
    Gast784
    Gast

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    hallo Begi,

    ich wundere mich gerade. Du warst deswegen bei nem Psychotherapeuten, hast sogar mit Hypnose gearbeitet, warst bei div. Beratungsstellen, aber beim Frauenarzt?

    Warst Du da überhaupt schon mal? Ich meine, wie läuft das da mit der Untersuchung? Das müsste ja dann auch problematisch sein und folglich auch zur Sprache kommen?

    ich kann natürlich auch nicht sagen, ob es sich hier bereits um diesen sog. Vaginismus handelt, aber vll kommst Du in diesem Forum weiter.

  8. #8
    Neuling
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    Hier noch ein Nachtrag,

    also mein Freund ist selbstverstänlich in das ganze Thema mit eingeweiht und ist bislang immer verständnisvoll damit umgegangen. Nun schwenkt das ganze jedoch um und er hat das Vertrauen, dass es doch irgendwann klappt verloren, denke ich.

    Mein Problem ist, dass ich keine Ahnung habe woher diese Angst kommen könnte. Ich bin weder irgendwann sexuell missbraucht worden, noch angefasst worden, wenn ich es nicht wollte. Ich hatte keinerlei schlechte Erfahrung bezüglich Männer/Intimität oder ähnliches.

    Natürlich gibt es kein MUSS, aber ich WILL es unbedingt. Es ist bloß immer im letzten Moment der Punkt, wo ich total verkrampfe und nichts mehr geht.

    Ich war auch schon beim Frauenarzt (auch schon mehrfach). Auf den Frauenarztstuhl habe ichs auch noch geschafft. Von "außen" angucken war für mich auch gar kein Problem, aber als die Ärztin dann versucht hat mit der Untersuchung zu beginnen gab es die selbe Problematik wie beim Geschlechtsverkehr. Meine Ärztin weiß auch seit Anfang an über mein Problem bescheid und hat mir auch schon Vaginamodelle gezeigt und ähnliches. Aber wirklich helfen konnte sie mir auch nicht. Äußerlich ist sie auch der Meinung, dass vom körperlichen wohl alles normal ist.

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