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Thema: stationär oder ambulante Psychotherapie

  1. #1
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    Standard stationär oder ambulante Psychotherapie

    Hallo Ihr Lieben,

    seit gestern nun habe ich es schriftlich! schwere Depression bzw dekomprimierte Depression lt Diagnose vom Psychiater.
    Er wollte mich gleich in eine Klinik schicken wogegen ich mich gewehrt habe!
    Mein Problem ist, dass ich hier einen Arbeitsvertrag zu liegen habe für meinen Traumjob!!!! Es ist nicht irgend ein Job sondern die Firma, die Arbeit, die ich schon immer machen wollte. Ich fragte ihn also ob es nicht mit Antidepressiva und Psychotherapie gehen würde u dann könnte ich den Job annehmen. Er war nicht begeistert. Ich war also danach bei einer Psychotherapeutin, die die Sache wieder anders sah aber beide kennen mich eben auch noch nicht lange sondern haben mich nur einmal gesehen.

    Was mache ich nur? Ich würde so gerne den Job annehmen aber wahrscheinlich hat er Recht, könnte ich es gar nicht schaffen. Leider weiß ich , dass die unbedingt schnell jemanden brauchen also kann ich auch nicht nach einer Verschiebung fragen. Könnte man sonst anrufen u den ne Story erzählen?! Irgend nen anderen Grund? Warum immer so doofe Entscheidungen? Kann nicht mal was leicht sein((

  2. #2
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    Hallo Anne,

    ich bin etwas erstaunt, da du dich nicht anhörst als hättest du schwere Depressionen. Gut, kann man jetzt nicht so pauschal sagen, ist nur ein Gefühl das mich über dem Lesen gepackt hat.

    Hmm, wie würdest du dich den selber einstufen, mal den Job weggelassen? denkst du das du es ambulant schaffen würdest oder hast du das Gefühl, das das nicht ausreichen würde?

    Sicher kennt dich ein Psychotherapeut nicht, aber er kann dich ja kennenlernen. Darum geht es ja. Er und v.a. du sollst dich kennenlernen.

    Gruß
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    "Leben und lieben ist.....sehen !"

  3. #3
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    Ich glaub bei mir erkennt niemand wie es mir wirklich geht, das ist einerseits gut, andererseits schlecht da ich das Spielchen somit schon paar Jahre spiele. Ich hab ja selbst das Vorstellungsgespräch für mich entschieden obwohl es mir da schon sehr schlecht ging aber eine Stunde am Tag konnte ich mich dann doch aufraffen und mich konzentrieren .hammer oder???
    Ganz klar wenn der Job nicht wäre würde ich sofort in eine Klinik gehen, habe schon sehr oft drüber nachgedacht, da das was ich erlebt habe wirklich keine leicht kost ist u ich schon oft vermutet habe das mich das ja irgendwann einholen wird. Jetzt ist es soweit.Ich habe nachher ein Gespräch in der Klinik, man bin ich nervös,was entscheid ich nur....

  4. #4
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    Was für Symptome hatten Dich beunruhigt? Waren die gleich so beängstigend für Dich oder hatten sie sich langsam verschlimmert?
    Bist Du gleich zum Psychiater gegangen oder erst zu einem Allgemeinmediziner?

    Wieweit entfernt wäre die Klinik von Dir, von Deinem zukünftigen Arbeitsplatz? Als was ist der Job ausgeschrieben: Vollzeit,Teilzeit oder wahlweise? Gibt es dort einen Kernarbeitszeit? Wie anspruchsvoll wäre Dein Job? Würde er viel Stress bedeuten, viel Verantwortung mit sich bringen? Müsstest Du im Team arbeiten oder allein, hättest Du Kundenkontakt?

    Warum eine Psychotherapeutin, warum kein Psychiater, der auch gleichzeitig bereit wäre, zu therapieren?
    Inwieweit meisterst Du bislang Deinen Alltag, strukturierst Du ihn oder lebst lieber in den Tag hinein?
    Wie sehen Dich Deine Eltern, Geschwister oder Freunde?
    Kaufst Du selbst ein?
    Wenn ja, passiert es Dir dann mitunter, dass Du viel weniger im Einkaufswagen hast, als Du ursprünglich einkaufen wolltest?
    Wie sieht es mit Deinen Ruhezeiten aus?
    Hast Du ein übermäßiges Schlafbedürfnis?
    Lockt Dich gutes Wetter aus dem Haus?
    Nimmst Du Deine Tabletten regelmäßig ein?
    Welche Medikamente wären das?
    Hast Du einen Freund?
    Lebst Du allein?
    Geändert von Bertrand (27.01.2012 um 23:17 Uhr)

  5. #5
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    Normalerweise würd ich ja sagen, die Ängste werden genau dann am stärksten und die Probleme dann am größten, wenn man kurz davor steht etwas Entscheidendes für sich zu schaffen, für sich zu leisten. Also so kenn ich das.

  6. #6
    Schreiberling Avatar von AnVo
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    Hallo Anne,


    du solltest das entscheiden, was du denkst das für dich wichtig ist. Denn nur dann steckst du auch genug Energie rein um es schaffen zu können. Wenn du es nur halbherzig machst, wird das nicht befriedigen.

    Ich wünsche dir viel Kraft und Mut, daß du deine Entscheidung treffen kannst.

    Alles Gute,
    Anke
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  7. #7
    Neuling
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    Heute ist meiner zweiter Tag mit Sertralin, bis jetzt gehts mit den Nebenwirkungen,es ist schon noch auszuhalten. Ich habe nun 2 Freunde die eingeweiht sind in meine Lage und ich werde es ohne Klinik versuchen. Früher habe ich immer gedacht Klinik ist son Allerheilmittel u wenn man da ist dann geht alles schneller und einfacher aber ich glaube jetzt nachdem ich die Klinik sah, dass es alles noch langsamer geht und noch mehr Kraft danach kostet wieder den Alltag zu meistern. Ob ich es schaffe, kann ich nicht sagen da ich totale Stimmungsschwankungen habe. Eben denke ich noch ja das ist geanu richtig, du packst das und dann die nächste Sekunde rollen die Tränen , mein Kopf brummt usw. Aber ich war heute fast eine Stunde draußen an der frischen Luft, das habe ich die letzten Tage/Wochen nicht geschafft. Das ein Psychiater auch therapiert wusste ich gar nicht, meiner sagte nichts davon. Ach das ist auch alles so undurchsichtig mit den Krankenkassen u den Überweisungen und wer was macht oder machen darf.Muss jetzt erstmal den Antrag auf außervertrage Therapie stellen! Daumen drücken dass es klappt ist angesagt!!!

  8. Der folgende Benutzer bedankte sich bei anne81 für den sinnvollen Beitrag:

    Erwin (28.01.2012)

  9. #8
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    Anne schreibt

    seit gestern nun habe ich es schriftlich! schwere Depression bzw dekomprimierte Depression lt Diagnose vom Psychiater.

    Ich hatte dazu einige Fragen gestellt, um zu erfahren, inwieweit sich die schwere Depression auf Deinen Alltag auswirkt. Handelt sich bei Dir um eine endogene oder reaktive Depression?

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