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Thema: Stehe mir selbst im Weg

  1. #9
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    Du lebst noch sehr in der Vergangenheit. Versteh mich bitte nicht falsch, aber in jedem vierten Satz taucht die KPU auf, quasi als Entschuldigung für alles was bisher nicht lief. Versuch mal die Vergangenheit auf sich beruhen zu lassen. Du hattest viel Pech, das ist nicht zu ändern. Jetzt ist es besser und du kannst neu durchstarten.

    Sehr gute Idee einen Plan zu machen und von all zu festen Regeln würde ich abraten, die verursachen wieder neuen Druck. Eine Stunde pro Tag hinsetzen und versuchen was durchzurechnen. Hier geht es erstmal darum, dass du es überhaupt machst und nicht darum, ob die Berechnungen korrekt sind. Du brauchst erstmal eine Struktur die du verinnerlichen kannst. Danach kommt alles weitere, so wie früher, als du es einfach gemacht hast :-). Also, egal wann du dich hinsetzt, wichtig ist du machst es. Wann du deine Konzentrationsphasen hast weißt du selbst am besten, vielleicht beziehst du die mit ein. Und immer daran denken, es ist nicht schlimm Fehler zu machen. Es ist wichtig, dass man daraus lernt und es beim nächsten Mal anders versucht!

    6-7 Vorlesungen pro Tag? Krasses Pensum. Ich meine ich studiere nicht mehr, hab aber mal ein Studium in Heimarbeit gemacht. Ich hab mir damals (neben der Arbeit) zwei Stunden pro Tag vorgenommen, am Samstag 5 Stunden und Sonntag war mein freier Tag. Also meiner Ansicht nach bist du schon extrem fleißig. Du mußt halt nur schauen, dass du die praktischen Dinge auch mir rein nimmst.

    So so, ein Kindheitstraum :-). Sowas ist immer gut. Haben die meisten schon verlernt und müssen erst mühsam dran erinnert werden. Mach dir damit mal keinen Stress, irgendwas mußt du auch nach dem Studium noch an Träumen haben und dann hast du möglicherweise auch das Handwerkszeug dafür.

  2. #10
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    6-7 Videos, im Durchschnitt läuft eins aber ungefähr 10 Minuten. Daher ist es leider nicht so krass wie es sein könnte :-)

    Ich denke viel an die KPU. Bin total dankbar endlich zu wissen was los ist. Mit 20 bekam ich eine Psychose. Mit 26 die zweite. Dann sagte man ich sei Schizophren, und ich soll Psychopharmaka zu mir nehmen. Da ging die große Suche nach der Ursache los. Ich verbrachte nur Zeit damit in meiner Vergangenheit zu stöbern was denn wohl Schuld sein könnte. Es gab eine Phase, da gab ich alles und jedem die Schuld. Ich habe quasi um mein Überleben gekämpft, weil mit Psychopharmaka kann man irgendwie nichts mehr tun.

    Und vor kurzem bekam ich in einem Gesundheitsforum den Tipp, guck doch mal ob du KPU hast. Also ließ ich den Test machen, und ich hatte es. Nachdem ich schon Angst hätte, ich müsste wirklich mein Leben lang die Tabletten schlucken, nachdenen man sich fühlt als sei man total ausgeschaltet, ohne jegliche Emotionen.

    Vor kurzem habe ich aber gemerkt wie ich anfing mich zu fragen wie sieht dein Leben in der Zukunft aus. Und da war ein abgeschlossenes Informatik Studium ein ganz wichtiger Faktor. Selbst mein Neurologe der sonst noch meinte, ich müsse die Medikamente einnehmen, war total überrascht, als er mich sah, als ich die ungefähr einen Monat die Vitamine zu mir nahm. Trotzdem danke für den Hinweis. Ich werde weiter nacn vorne schauen.
    Unter den nachstehend genannten Erkrankungen findet man den höchsten Anteil an Pyrrolikern, z.B.

    * bei Hyperaktivität der Kinder (80%),
    * Schizophrenien (80%),
    * Krebs (über 50%),
    * MS und Allergien (80%)
    * sowie bei Lebererkrankungen
    Häufig auftretende Erkrankungen bei KPU

    Die Liste der möglichen Erkrankungen ist lang.

    * Immunschwäche /Allergie
    * Akne / Ekzeme / Wundheilungsstörungen/
    * Herpes
    * Schizophrenie/ Psychosen
    * „Burn-out-Syndrom“
    * PMS
    * Legasthenie / Lernstörungen
    * Hyperaktivitätssyndrom
    * (ADHS/ ADS ) 80%
    * MCS (70%)
    * Alle Glutathionmangel-Erkrankungen
    * Krebs (50%)
    * Immunschwäche / Infektneigung – bes. für Viren (Lymphopenie)
    * Allergien (Typ IgG)
    * Leukonychie
    * Haarausfall / vorzeitiges Ergrauen
    * Helle Haut / Sonnenunverträglichkeit
    * Oligospermie
    * Entgiftungsstörungen, bes.Schwermetalle (Blei, Cadmium etc.)
    * Herpes
    * Akne vulgaris
    * Ekzeme
    * Neurodermitis
    * weiße Flecken unter den Fingernägeln
    * relativ helle Haut,
    * Muskelschmerzen
    * Krämpfe
    * Fibromyalgie
    * Weichteil- und Gelenkrheuma
    * Karpaltunnelsyndrom
    * Nervenentzündungen
    * Darmentzündungen mit und ohne Durchfälle
    * Anämien
    * Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten
    * Impotenz
    * Zyklusstörungen der Frau
    * Fehlgeburten
    * verzögertes Knochenwachstum
    * enge Zahnstellung
    * Kopfschmerzen
    * morgendliches Erbrechen,
    * Schwangerschaftserbrechen
    * Hyperaktivität
    * Autismus
    * Depressionen,
    * Schlafstörungen
    * Halluzinationen
    * Schizophrenie-Syndrome
    * usw.
    Behandlung

    Die Behandlung erfolgt in der Regel mit einfachen und preiswerten Mikronährstoffen, die nach gründlicher Untersuchung für den Patienten ermittelt werden.
    Ps. Ich hatte ziemlich viele von den Symptomen und kein Arzt konnte mir helfen, obwohl ich auch während der Uni Zeit bei 1000 Ärzten war. Es war einfach die Hölle in diesem Zustand zu sein. Und irgendwie erwarte ich auch in dem Punkt eine Entschuldigung, weil diese Störung schon seit 50 Jahren bekannt ist... Hätte ich nicht daran geglaubt, dass es eine Ursache für meine Probleme geben müsste, dann würde ich heute wahrscheinlich übergewichtig, im Kopf total benommen, mit einem schlechten Gefühl in irgendeinem Wohnheim für psychisch Kranke wohnen... Was ich in den letzten 10 Jahren mitgemacht habe, und wie ich behandelt worden bin durch die Ärzte war einfach das letzte... Deswegen guck ich auch noch viel zurück, weil ich seitdem ich die Mikronährstoffe zu mir nehme, seltsamerweise auch wieder Erinnerungen an schönere Tage in meinem Leben bekomme, nicht mehr nur die depressiven Erinnerungen, und alles in meinem Kopf beginnt sich zu sortieren und zu klären! Sorry, ist weit vom Thema weg.

  3. #11
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    Ist ok, du brauchst dich nicht entschuldigen.

    Ich hab schon in anderen Beiträgen von dir gelesen, was noch so alles war. Und KPU war mir ein Begriff, wenn auch nicht so detailiert wie du es jetzt beschrieben hast. Es ist schon klar, dass wir alle Erfahrungen aus der Vergangenheit beziehen und auch wichtig, dass wir damit umgehen lernen. Dennoch muss man eben auch nach vorn schauen und sich einfach damit abfinden, dass es nunmal war wie es war. Das kannst du nicht mehr ändern. Ändern kannst du nur deine Zukunft und da ist es jetzt und hier wichtig für dich einen Weg zu finden. Ich denke du bist auf einem guten Weg, aber aufgrund der vielen verpassten Jahre versuchst du zuviel auf einmal von dir zu verlangen. Nochmal ... du kannst die Vergangenheit nicht ungeschehen machen oder aufholen. Das geht nicht! Geh es langsam an, verlang dir nicht zuviel ab. Sortier deinen Lehrplan und lass dich nicht von kleinen Stolpersteinen unterkriegen. Du hast schon soviel überstanden, da sollten dich eine falsch gelöste Aufgabe oder ein nicht komplett eingehaltener selbstauferlegter Lehrplan nicht ins Wanken bringen. So blöd wie das klingt, aber versuch aus der Vergangenheit das positive mitzunehmen. Du weißt das Leben heute mehr zu schätzen als früher und ich bin mir sicher, das wird noch viel besser werden, wenn du die Mikronährstoffe regelmäßig und in der richtigen Dosierung nimmst.

  4. #12
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    Vielen Dank Coach. Deine Einschätzung ist richtig. Ich will zuviel auf einmal, weil ich sehr viel Zeit verloren habe. Mein Fokus muss sich auf die Zukunft richten. Mir fällt es noch schwer die Vergangenheit zu akzeptieren, weil ich wirklich verbittert bin, und der verlorenen Zeit hinterherweine. Ich erinner mich zum Beispiel an eine Situation in der Schule wo mich ein Lehrer fragte ob ich Drogen nehme. Ich wußte nicht wieso er mich fragte. Damit hatte ich nichts am Hut. Vor kurzem erfuhr ich dann vom Zusammenhang von Vitamin B6 Mangel sowie dem Folgemangel an Serotonin, und der Überschußentwicklung an Adrenalin im Körper was zappelig macht. Ich erinnere mich auch an einen Studenten von der Uni. Er sagte mir freundschaftlich: Ich weiß nicht was du nimmst, aber entweder nimm mehr davon oder weniger. Sprich, man muss mir meinen Zustand angemerkt haben. Bin da wirklich verbittert wegen, weil ein Gesundheitssystem ja eigentlich impliziert, dass für dein Wohl gesorgt ist, aber die Wahrheit war für mich eine andere. Die Folge des ganzen war, dass ich in den letzten Jahren soviel über Gesundheit gelernt habe, dass viele Bekannte schon meinten, ich solle Heilpraktiker werden.

    Naja, wenigstens hab ich mich mal ausgejammert. Und schön, dass ich jetzt weiß was zu tun ist. 1.) Die Dinge annehmen wie sie waren 2.) Lernplan mit praktischem Teil anfertigen 3.) Gnädig mit mir sein, und nicht versuchen zwanghaft irgendeine Zeit nachzuholen...

    Danke!

  5. #13
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    Siehst du, da hast du mein Lebensmotto ziemlich gut nachgestellt. Egal wie viel Mist man auch durchgemacht hat, am Ende kann man auch immer etwas draus lernen. Nutz doch dein Wissen für andere, was anderes mache ich auch nicht.

    Es ist wirklich alles blöd gelaufen, aber Verbitterung bringt dich hier nicht weiter. Du kannst das System verfluchen und noch ein paar Jahre ins Land gehen lassen oder dich an deinen super Plan halten. Ich glaube die zweite Variante ist viel besser.

    Viel Erfolg dabei.

    VG Coach

  6. #14
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    Heute hatte ich einen guten Tag. Trotz wenig Lust, habe ich sehr viele Mathematik Vorlesungsvideos geschaut, und gleichzeitig bin ich spontan ohne, dass ich es planen musste, auch aktiv geworden, und habe was zur Zeilenstufentransformation gerechnet.

    Ich weiß nicht ob ich mich täusche, doch ich habe die Erfahrung gemacht, immer wenn ich etwas, dass mich blockierte, in irgendwelcher Form auch immer, mit anderen teilte, dass es sich auflöst. Und die eigentliche Schwierigkeit, ist die Selbsterkenntnis und als nächstes das sich Eingestehen und auch mitteilen.

    Ist das nur in meiner Erfahrungswelt so?

  7. #15
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    Hallo TipTop,

    freut mich zu hören :-).

    Die Blockade löst sich nicht auf, sie wird dir nur bewußt und dann kannst du auch etwas daran verändern. Als du anfingst zu schreiben, wußtest du nur, dass dich irgendwas blockiert. Während des Schreibens hast du erkannt, woran es liegen könnte und dir einen Plan im Kopf erarbeitet. Und damit ist die Blockade keine Blockade mehr, sondern ein Thema was man angehen kann. Ist eigentlich ganz einfach :-).

    Weiter so und immer dran denken, wenns mal nicht so gut läuft, ist das ok. Wir haben alle gute und schlechte Tage. Dann machs einfach am nächsten Tag besser. Und heute solltest du dir zur Belohnung was gönnen :-).

    Gut gemacht!

    VG Coach

  8. #16
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    Es läuft wirklich wunderbar. Jetzt bin ich endlich an einem Punkt wo ich mit mir zufrieden bin. Ich schau mir die Videos an, schreibe mit, betrachte die Mitschrift, und verstehe genau was gemeint war. Dies war bisher nie bei mir der Fall. Auch wenn man nicht nach hinten schauen soll. Die Behandlung der KPU ist das beste was mir passiert ist. Laut Forschung braucht man 66 Tage um eine neue Gewohnheit zu entwickeln. 19 Tage lern ich schon am Stück, fehlen nur noch 47! Vielen dank für die vielen hilfreichen Beiträge, und nochmals speziell auch ein Dank an Coach :-)

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