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Thema: stimmungsaufhellende Medikamente

  1. #1
    Neuling
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    Standard stimmungsaufhellende Medikamente

    Hallo Leute

    Ich hab das ein oder andre psychische Problem, war auch schon ab und zu mal in Gesprächsbehandlung.
    Auf jeden Fall ist mein größtes Problem immer schon gewesen , dass ich schon von morgens, vom aufstehen an, traurig und unmotiviert bin.
    Damit lebe ich zwar schon immer, und ich hab auch gelernt damit umzugehn, das ist aber einfach verflucht ansträngend und mittlerweile nervig geworden.
    Deswegen wollt ich jetzt den einfachen Weg gehen und mal fragen was man da auf auf Medikamentösen Weg machen kann?
    Gibts Präperate die ihr mir empfehlen könnt ?

    MfG David

  2. #2
    Neuling
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    Standard

    Hi David, ich hatte mit Johanniskraut (vom Psych. verschrieben) annehmbare Erfahrungen, Paroxetin wirkte auch, aber ich wurde gereizt, aggressiv. Stimmungsverbessernd wirkte (bei mir ) Citalopram, da aber der Blutdruck ziemliche hohe Werte annahm, musste ich es wieder absetzen. Geh zu einem Psychiater, der kann verschreiben, aber erwarte nicht, dass der Dir genau vorraussagen kann, wie die Mittelchen wirken und warum. Da muss man selbst aufmerksam sein und wahrnehmen, was gerade mit einem passiert.

    Natürlich muss man sich mit der hoffentl. guten Medikamentenwirkung dran machen seine Existenz auf Vordermann zu bringen - Wohnung, Beziehung/Sex, Job

    Alles Gute Helmut

  3. #3
    Verleger Avatar von Darkstar
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    Standard Fragen

    Hallo David,

    nuudelz hat da etwas sehr wichtiges geschrieben:
    Zitat Zitat von nuudelz
    Natürlich muss man sich mit der hoffentl. guten Medikamentenwirkung dran machen seine Existenz auf Vordermann zu bringen ...
    Wwenn ich mir Deinen Post durchlese, dann fehlt mir da allerdings von Deiner Seite eine, IMHO, entscheidende Voraussetzung: die Motivation, genau das auch zu tun.

    Zitat Zitat von david
    Deswegen wollt ich jetzt den einfachen Weg gehen ...
    Wenn Du schon selbst sagst (und damit ausdrücken willst, dass Du das auch erkannt hast), dass Du "das eine oder andere psychische Problem" hast, dann wäre es doch sicher sinnvoll, Dich diesen auch anzunehmen, um sie zu lösen, oder?!
    Einen "einfachen" Weg gibt es da nicht - es gibt nur einen erfolgversprechenden. Und der ist mit Arbeit verbunden. Arbeit, die nicht immer angenehm ist, die manchmal langwierig und mühsam sein kann.
    Bringst Du diese Ausdauer aber auf, dann steht am Ende auch ein Erfolg - und der ist dann dauerhaft!

    Zitat Zitat von david
    ... war auch schon ab und zu mal in Gesprächsbehandlung
    Ab und zu? Was heißt das? Warum nur ab und zu und nicht regelmäßig?
    Wie soll dies denn etwas bringen können?

    Zitat Zitat von david
    Damit lebe ich zwar schon immer ...
    Also scheint es ja ein Muster in/von Dir zu sein - ein Grund mehr, diese Strukturen aufzubrechen, oder etwa nicht?

    Zitat Zitat von david
    ... und ich hab auch gelernt damit umzugehn ...
    "Umgehen" - aber nicht, sie aufzulösen! Das, was Du mit "mit ihnen umgehen gelernt" bezeichnest, bedeutet doch viel eher, dass Du gelernt hast, sie zu verwalten.
    Du hast Übung darin, die Auswirkungen im erträglichen Rahmen zu halten (zumindest zeitweilig), aber die Ursachen selbst (und damit auch die zugrunde liegenden Probleme) bleiben unverändert vorhanden - das würde ich jetzt aber nicht als Lösung betrachten ...

    Zitat Zitat von david
    ... das ist aber einfach verflucht ansträngend und mittlerweile nervig geworden
    Eben! Nur: so, wie Du an die Sache rangehst, wird sich daran auch nichts ändern können! Also kümmere Dich jetzt vielleicht einmal um die Wurzeln Deiner Probs - bisher bist Du wohl eher nur gegen die Symptome angegangen.

    Nochmals ganz deutlich gesagt: Medis lösen keine Probleme - sie können Dir dabei helfen, wieder so viel Luft zu bekommen, dass Du an den Probs auch arbeiten kannst. Sie begleiten und unterstützen eine Therapie oder das Arbeiten an Dir - sie ersetzen sie aber nicht!

    Klar, mit etwas Geschick wirst Du einen Arzt finden, der Dir irgendetwas verschreibt, ohne es an das Annehmen einer entsprechenden professionellen Hilfe zu koppeln.
    Was ich davon halte, kannst Du Dir wohl denken ...

    *********

    Mal noch etwas ganz anderes (nuudelz, ich hoffe, Du fühlst Dich da jetzt nicht angegriffen):

    In den letzten Monaten ist mir immer mal wieder aufgefallen und sauer aufgestoßen, dass hier freizügig mit Tipps dafür um sich geworfen wurde, welches Medi denn wann ganz toll wäre ...
    Das erinnert mich immer wieder an die Kaffeekränzchen der alten Omas: da wurden selig die jeweiligen Zipperlein und die neuesten Rezepte ausgetauscht ("das musst Du Dir unbedingt auch mal verschreiben lassen ...").
    Ich habe es dann mehr als nur einmal mitbekommen, dass es dann, zwischen der dritten Tasse Kaffee und dem zweiten Stück Kuchen, auch zu dem gekommen ist, was ich, lästerlicherweise, als "Rentner-Roulette" bezeichne: die Pillchen wurden gegenseitig ausgetauscht, wie Sammelbildchen - ich geb' Dir 2 von meinen Gelben, dafür bekommen ich ein Grünes und ein Weißes von Dir ...

    Psychopharmaka, egal wie "harmlos" sie auch immer erscheinen mögen, greifen in die Stoffwechselabläufe ein, beeinflussen die Hirnchemie.
    Die ist nicht nur hoch komplex, sondern, in ihren Wechselwirkungen, auch noch von Mensch zu Mensch mehr oder weniger unterschiedlich.
    Was beim einen "passt" und wie gewollt wirkt, kann beim anderen das Gegenteil auslösen oder stärker/schwächer wirken.

    Medis sollten daher IMHO, wenn sie verantwortungsbewusst eingesetzt werden sollen, nicht wie ein x-beliebiges Erkältungsmittelchen "mal eben so" verabreicht werden ("ich verschreibe Ihnen jetzt mal ... wenn noch was sein sollte, dann können sie ja wieder kommen ..." ).
    Wenn schon, dann gehört auch eine Begleitung und Kontrolle dazu.
    (Mal ganz davon abgesehen, dass sie u.U. Wochen brauchen, um überhaupt erst wirken zu können).
    Es sollte nachvollziehbar sein, dass man dies wohl besser den Profis überlassen sollte - und sogar für die ist es oft eine Art Blindflug: trial and error.

    Was wissen wir denn vom TE hier? Welche psychischen Erkrankungen hat er denn konkret?
    Nun: er hat "das eine oder andere" ...
    Was erwartet er von den Medis?
    Dass sie ihm die Probs lösen - er will ja "den einfachen Weg" gehen ...

    "Herr Doktor, ich hab was" - "Gut, dann verschreibe ich Ihnen XYZ" ...


    "Der Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand."
    (mongolisch)
    -----------------------------
    Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.
    (Immanuel Kant, 1724 - 1804)

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  5. #4
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    Standard

    danke erstmal für die antworten

    @darkstar
    Ich hab einfach keine Lust mehr auf eine Geprächsbehandlung weil ich erstens schlechte Erfahrungen gemacht habe (Ich hab mich einem Psychologen anvertraut, was nicht einfach war, der hat mich dann weiter geschickt zum Nächsten weil ich kurz vorm 18ten stand und das mit der Krankenkasse nicht klar ginge -.- , der nöxte hat mich dann wieder weiter verwiesen weil ich dann 18 war und er so schlau war mir nicht von anfang an zu sagen dass er auch dieses Problem hat, dann war ich wieder bei der nächsten, der ich gesagt habe dass ich die häufigkeit an stunden nicht auf mich nehmen kann weil es Finanziell nicht möglich ist, daraufhin hat sie mir zu verstehn gegeben dass sie das nicht akzeptiert und sie dann leiber jemand nimmt der das geld aufbringen kann^^...also das ganze System in deutschland kommt mir sehr verkorxt vor)

    Und zweitens arbeite ich schon an meinen Problemen, genau wie als wenn ich in einer gesprächtherapie bin.
    Und wie gesagt mit dem Geld passt es einfach nicht für eine Therapie...

    Ich brauch das Medikament genau dafür wie du gesagt hast, um Kraft dafür zu haben weiter meinen Weg zu gehen ,der miteinschließt an meinen Problemen auch zu arbeiten...

    Ich dachte halt dass ihr mir vllt irgendein Medikament im Mittelfed empfhelen könntet was nicht unbedingt reinhaut wie ne Bombe aber hilft....irgendwas vertretbares halt...

    MfG David

  6. #5
    Sophia-Charlotte
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    Standard

    Hallo davidwizz99,

    als erstes zwei Fragen:
    Ich hab einfach keine Lust mehr auf eine Geprächsbehandlung weil ich erstens schlechte Erfahrungen gemacht habe
    Machst du es dir damit nicht etwas einfach? Ist keine Lust mehr haben ein Kriterien, um auf chemische Mittelchen zurückzugreifen? Natürlich gibt es Medikamente, die wirken, auch stimmungsaufhellend, aber es sind eben Medikamente und keine Smarties, die ich nehme, wenn ich gerade mal keine Lust habe. Jedes Medikament, das eine Wirkung hat, hat auch eine Nebenwirkung... und keine Lust ist ein schlechtes Argument, um diese zu rechtfertigen.

    Und zweitens arbeite ich schon an meinen Problemen, genau wie als wenn ich in einer gesprächtherapie bin.
    Ich will nicht in Frage stellen, dass du an deinen Problemen arbeitest, aber scheinbar nicht in solch ausreichendem Maße, dass sich etwas für dich zum positiven wendet. Vielleicht doch einmal darüber nachdenken, die Hilfe fachlichen Personals anzunehmen? Meinst du nicht, dass sich finanziell eine Lösung finden wird?

    Ich dachte halt dass ihr mir vllt irgendein Medikament im Mittelfed empfhelen könntet was nicht unbedingt reinhaut wie ne Bombe aber hilft....irgendwas vertretbares halt...
    Ist dir eigentlich bewusst, dass viele solcher Medikamente rezeptpflichtig sind? Selbst wenn wir die x Präparate nennen würden, müsste sie dir ein Arzt verschreiben und dieses tut er nur, wenn in seinen Augen Bedarf besteht und sich die Probleme nicht auf anderem Wege lösen lassen.
    Medikamente können unterstützend wirken, mitnichten sind sie jedoch eine Lösung, auch nicht ein "Medikament im Mittelfeld".
    Pflanzliche Präparate bekommst du natürlich auch ohne Rezept. Einfach in die Apotheke gehen und beraten lassen.

    Liebe Grüße,
    Sophia
    Geändert von Sophia-Charlotte (07.07.2011 um 11:27 Uhr)

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    Darkstar (07.07.2011)

  8. #6
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    Standard

    Ich muss mal schaun, zurzeit binnich noch bei meinem Vater mitversichert, wennich die Schule fertig habe mussich ja die Krankenkasse wechseln, dann werd ich mich mal nach einer umschaun die sich bei gesprächstherapie ein wenig kolanter zeigt...vllt findich ja dann nochmal die power mich nochmal aufzuraffen und das ganze richtig anzugehen wenn mir die Geldsorgen nicht so im Nacken sitzen...
    Momentan kannich die Krankenkasse nochnich wechseln weilich in teueren Behandlungen für andre sachen stecke die diese Krankenkasse übernimmt und andre leider nicht...

    Danke für die Beratung !

    Meint ihr dass dieser pflanzliche Kram tatsächliche Effeckte hat?...kann mir das ganich vorstellen...nich das das nur son homeopatie zeug ist...

    MfG Morris

  9. #7
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    Standard

    Du verwechselst grad Homöopathie und planzliche Medikamente!
    Das ist nicht das gleiche!

    Planzliche Dinge sind eben aus Planzen gewonnen und wenn du bezweifelst, dass Pflanzen Wirkungen (und auch Nebenwirkungen!!) haben, iss mal einen Fliegenpilz...
    (Die Wirkung ist eindeutig, nur nicht zu empfehlen )

    Planzen wirken sehr wohl auf Menschen!!

    Hoöopathie ist diese Geschichte mit dem immer wieder verdünnen. Das wasser speichert die INformationen oder so ählich (Ich gestehe, davon nicht viel zu halten...)

    Dann gibts noch Bachblüten. In meinem Kopf schiebe ich die eher in Richtung Homöopathie, weiß aber, dass es so nicht stimmt.

    Was Du da letzten Endes nehmen möchtest, ist Deine Sache, aber auch ich sage klar, dass das eher Therapiebegleitend sein sollte!!

    LG, Kaja
    Jeder hat gesagt "das geht nicht", bis einer kam, der das nicht wusste und es einfach gemacht hat.

  10. #8
    Neuling
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    Standard

    Danke katja für deine Antwort

    äm gibts denn da irgendwas was irndwie das rennen macht im bereich stimmung aufhellen? also pflanzlich natürlich? irgendwas was erfahrungsgemäß gut wirkt?

    MfG

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