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Thema: Stress durch Ex-Vermieterin

  1. #1
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    Unglücklich Stress durch Ex-Vermieterin

    Sei über einem Jahr habe ich Probleme durch das Verhalten meiner - mittlerweile - Exvermieterin.
    Anfangs verweigerte sie "nur" die Ausstellung eines Mietvertrages, womit ich mich dann aber gezwungenermaßen abgefunden habe, nachdem sie auf mehrere Einschreiben, Anrufe etc. entweder mit der Hinhalte-Taktik ("Kommt noch") oder letztendlich gar nicht mehr reagierte.
    Im April dieses Jahres habe ich nun gekündigt, fristgerecht zum Auszug Ende Juli. Eine Bestätigung hat sie trotz mehrfacher Nachfrage wieder verweigert, "sowas wäre nicht üblich".
    In der Wohnung befand sich eine Einbauküche, die ich dem Vormieter abkaufen musste - sie bestand darauf, die Küche in der Wohnung zu behalten, wollte aber plötzlich offenbar keine Ablöse mehr dafür zahlen. Also mietete ich einen entsprechend großen Sprinter an - wenige Tage vor dem Auszug kam plötzlich doch ihr "okay" für die Küche, allerdings zu einem deutlich geringeren Preis als zunächst vereinbart. Um mir Stress zu ersparen, bin ich jedoch darauf eingegangen.
    Ich habe sie mehrfach telefonisch und schriftlich auf Wohnungsbesichtigungen angesprochen, aber es hieß stets, es gäbe bislang keine Interessenten. Da ich Studentin bin, habe ich relativ viel Zeit und wäre jederzeit für Besichtigungen verfügbar gewesen - am Tag meines Auszugs, wo auch der Sprinter gemietet war, sollte plötzlich eine Besichtigung stattfinden - "zufällig" hatte ich ihr vorher mitgeteilt, dass ich an exakt diesem Tag nicht könnte, sonst immer. Die Vermieterin gab dem Interessenten angeblich meine Nummer, damit wir einen neuen Termin vereinbaren konnten, es meldete sich jedoch nie jemand bei mir.
    Eine Wohnungsabnahme (die Wohnung wurde renoviert!!), ließ sie durch ihren Sohn durchführen, da sie mit solchem "Pack" wie mir nichts zu tun haben wollte - ihr Sohn stellte sich dann aber als nicht befugt hierzu heraus, sodass die Übernahme nichtig war.
    Die Vermieterin wollte sich hierauf bei mir melden, aber es kam nichts - sie ist nun seit Monaten samt meiner Kaution in Höhe von 700 Euro "untergetaucht", d.h. geht nicht mehr ans Telefon, verweigert die Annahme von Einschreiben etc.; zuvor war sie stets erreichbar und sehr aktiv was Beschimpfungen meiner Person anbelangt - Titulationen auf Grund meines ausländisch klingenden Nachnamens waren häufig, "Pack" (s.o.), ebenso Verleumdungen der Vormieter als Betrüger etc.;
    Zuletzt behauptete sie, es fehlen ihr Dokumente, die sie zuvor telefonisch als vorhanden anerkannt hat (Bürgschaft etc.) - also eine Lügnerei hoch zehn!
    Heute kam ein Brief von ihrem Anwalt, sie fordere nun über 2.000 Euro von mir wegen Mietausfall, ich hätte Wohnungsbesichtigungen vereitelt - und dabei hätte es doch über 400 Interessenten gegeben! Eine absolute Lüge!!
    Zumal sie mir nun auch Geld für die Monate August, September und Oktober berechnen will: Mietausfall, Telefonkosten für die Absagen der Interessenten, Annoncen, Strom etc.; mein Mietvertrag endete bereits im Juli!

    Dieser ganze Terror macht mich nun langsam krank:
    Da ich als Studentin wenig Geld habe und auf die 700 Euro-Kautionsrückzahlung dringend angewiesen wäre, mache ich mir schon seit Monaten ständig Geldsorgen - vermutlich war es der größte Fehler zu sagen, dass ich das Geld dringend benötige.
    Dann seit Monaten die ständige Sorge wegen des nicht vorhandenen Mietvertrages...
    Dann ihre Beschimpfungen mir gegenüber und die -bis vor Auszug- ständigen Anrufe ihrerseits und grundlosen Drohungen von ihrem Anwalt etc. - zur Erklärung: ich bin KEIN Mietnomade o.ä., ich bin ein ordentlicher Mieter: ruhig, zuverlässig, sauber, zahle pünktlich meine Miete und hatte zuvor nie Probleme diesbezüglich. Aber die Vermieterin ist eine ältere Frau (ich kenne sie nur vom Tel., dass ich persönlich vorbeikomme hat sie stets verweigert), die offenbar zu viel Zeit und Geld hat...
    Die Wohnung steht übrigens nach wie vor noch leer, also alles Lüge mit den 400 Interessenten - einer müsste ja mindestens noch übrig sein, zumindest von Oktober...

    Nun muss ich mir schnellstens einen Anwalt nehmen, weiß aber nicht, wie ich das als Studentin bezahlen soll!
    Durch den ganzen Stress leide ich mittlerweile an Schlafstörungen, Depressionen, körperlichen Beschwerden, Problemen in der Uni usw. :-(

    Wisst ihr, wo ich vielleicht eine Art Gutachten/Attest bekommen kann, was der ganze Stress bei mir verursacht hat?
    Ich weiß nicht ob es was nützt, aber vielleicht bringt es später was vor Gericht - oder die Frau muss die Kosten für den Therapeuten tragen?
    Bevor ich dies aber nicht sicher weiß, gehe ich lieber nicht das Risiko ein zu einem Psychologen zu gehen - und hinterher auch noch die Kosten zalen zu müssen... :-(

    Oder was meint ihr?
    Habt ihr Empfehlungen für mich, vielleicht schon ähnliches erlebt oder könnt mir sonstige Tipps geben?

    Vielen Dank schon mal im Voraus dafür!!

  2. #2
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    Du bist doch sicher als Student krankenversichert, nicht wahr? Dann musst du auch keinen Therapeuten bezahlen, soweit er bei der Kasse zugelassen ist.
    Ich glaube ehrlich nicht, dass soclh ein Gutachten oder Attest etwas bringen würde. Wie nsoll man nachweisen, dass dies alles durch das Verhalten dieser Frau ausgelöst wurde?
    Als Student besitzt du erstmal ein sog Beratungsrecht. Das heißt, du kannst dich von einem Anwalt kostenlos beraten lassen. Diesen Antrag kannst du beim Amtsgericht oder beim Anwalt direkt stellen. Du musst dann lediglich eine Gebühr von 10 E bezahlen. Ich würde dir auch wirklich raten, dieses Recht schnellstens in Anspruch zu nehmen!
    Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie.

    Ich bin frei und ich l(i)ebe es!!!

  3. #3
    Gast784
    Gast

    Standard

    hallo Klaudhjia,

    ich würde an Deiner Stelle auch schnellstens einen Anwalt einschalten, weil die ganze Sachlage immer verwirrender und unklarer wird. Als Mieter hat man grundsätzlich ganz ordentliche Rechte, vorausgesetzt man hält sich an bestimmte Vorgehensweisen. Und das ist das komplizierte daran.

    Wenn kein schriftlicher Mietvertrag besteht, dann gilt das Gesetz. In Sachen Gesundheit wirst Du wahrscheinlich eher nicht viel von ihr erwarten können. Da gilt, was Waris sagt: Therapiekosten laufen i.d.R über Krankenkasse. Falls das mit den Rechtskosten in höhere Dimensionen gehen sollte oder die Erfolgsaussichten nicht so rosig wären, kannst Du Dich auch mal erkundigen, ob Du mit dem Mieterbund billiger wegkommen würdest. Kann aber sein, dass die Wartezeiten haben.

    lg Gaby

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