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Thema: Stress im Studium

  1. #1
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    Standard Stress im Studium

    Wie soll ich anfangen zu erzählen also ich hab vor knapp 3 Jahren ein Studium angefangen was ich eigentlich nicht wollte in den Ingenieurwissenschaften. Das ganze hat mich eigentlich psyschich etwas mitgezogen was ich eigentlich nicht so zugebe. ich hatte da ständig misserfolge, dass ich dort fast gar nichts bestanden habe und klausuren ständig wiederholen musste, dann habe ich es abgebrochen und jetzt ein neues Studium angefangen im neuen Studiengang gehts mir etwas besser, es interessiert mich, ich studiere Sozialwissenschaften. Ich komme jetzt ins zweite Semester, aber mich packt diese ständige Angst , ich merke einfach das ich nicht mehr kann. Ich stehe ständig unter Druck oder mach mir den Druck. Dazu kommt noch das ich ca 1 und eine halbe Stunde fahren muss. Mich egreift eine Angst das ich die Klausuren nicht bestehe, das die Anforderungen zu hoch sind. Ich glaub ich bin fast psyschich ausgebrannt. Zudem kommt mir der Druck auch das ich dieses Studium jetzt schnell über die Bühne ziehen muss in 6 Semsestern weil meine Eltern mir mit 25 Jahren kein Geld mehr zahlen. Und wie soll das dann aussehen , wenn ich wahrscheinlich auf 8 Semester mache und mir meine Eltern im 6 Semester kein Geld mehr zahlen. Bafög wird mir dann keiner geben wahrscheinlich weil ich so lange herumstudiert hab. Alles aussichtslos! Und dann ist dann noch das eine ständig kommt immer etwas Neues erstmal eine Hausarbeit, dann eine Klausur und dann wieder etwas neues. Also es gibt keine Zeit um sich wirklich zu entspannen. Und man steht ständig unter Leistungsdruck. Wenn ihr ein paar Tipps hättet wie ich besser mit dem Druck zurecht komme, wäre ich dankbar.

  2. #2
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    Lächeln Studieren

    http://arbeitsblaetter.stangl-taller...tplanung.shtml
    http://arbeitsblaetter.stangl-taller...gsuebung.shtml
    http://arbeitsblaetter.stangl-taller...ersitaet.shtml

    Dass du dich halb durch die I-Wi geschleppt hast, heißt zumindest, dass du ein bisschen was von Mathe und Technik verstehst. Interessiert dich Technik immer noch? Das könnte dir bei deinen Hausarbeitsthemen helfen. Jedenfalls sollte das logische Denken mit Zahlen nicht so schwer sein. Der Rest ist bei SozWi wahrscheinlich einfach nur Philosophie und auswendig lernen. Beim Auswendig Lernen gibt es ein paar Mnemotechniken, die ich dir sehr empfehlen kann. Ich habe mir immer ein paar Texte zum Gedächtnis und besserem Lernen durchgelesen und finde das sehr hilfreich. Wenn man Lerninhalte episodisch lernt, statt nur in Fakten, merkt man sich mehr. Deswegen funktioniert die Loci-Methode auch so gut. Habe es persönlich aber nur ein Mal bei einem Youtube-Clip mit Farben und Zahlen ausprobiert. Es funktioniert aber tatsächlich. Ich kann mich teilweise noch an die kompletten Aläufe erinnern und das ist Monate her! Vokabelkärtchen sind auch sehr hilfreich. Vor allem, wenn du Bilder dazu malst. A pro pos Bilder: Mind Maps, ganz wichtig. Bild und Text lassen sich gut ergänzen und ansonsten viel selbst erklären. Lerne in Lerngruppen, wenn es geht. Es raubt viel Zeit, kann aber für das tiefere Verständnis helfen.

    Frage dich doch mal, was genau du nicht verstehst und um welche Symbole bzw. Repräsentationen es dabei geht. Ich konnte z.B. zum Erbrechen nichts behalten, was mit Musik zu tun hatte, sobald es um Noten ging. Geschichtliche ereignisse ja, Theorien halbwegs, aber nicht, wenn da Noten und so etwas vorgestellt werden. Ich hätte das ganze umgehen können, wenn ich mich mit der Idee vom Einsatz der Musiknoten beschäftigt hätte. Es ist eine eigene Sprache (Code) und Sprachen muss man lernen.
    Achte auf die Sprache, die in deinem Fach verwendet und von den Dozenten verwendet wird. Welches sind die häufigsten Begriffe? Daraus kannst du dann Hauptideen ableiten. Wenn du die Hauptideen erfasst hast, kannst du die Texte auch ganz anders lesen. Es gibt auch bestimmte Formulierungen, die man auswendig lernt und erst später kapiert, aber besser spät als nie. Für eine Klausur ist nur wichtig, dass du es auf jedem Fall zu jenem Zeitpunkt verstanden hast. Ob du es generell begriffen hast, stellt sich manchmal erst später heraus. Aber das ist nicht so schlimm. Studieren im Bachelor heißt nicht kapieren, sondern zeitlich abarbeiten. Mit der Praxis wird dir dann einiges klarer.

    Was die Zeit angeht. Ich bekomme Bafög und mir ist auch mulmig dabei, weil ich nicht so flexibel bin. Ich gebe auch viele Sachen erst kurz vor 12 ab und jetzt werde ich zweimal "durchgefallen" kassieren, weil ich die Termine übersehen habe. Ich denke viel über meine Zukunft nach und hänge viel zu oft in der Vergangenheit, aber wichtig ist, dass man aktuell klaren Kopf behält. Entspannung und Zeitplanung müssen manche Leute erst lernen, wenn sie von der Schule kommen. Gibt es in einer Nähe Yoga, Meditation oder so? Oder du machst im Semester einen Sportkurs. Das kann helfen, die Gedanken mal beiseite zu lassen. In den 1 1/2 h zur Uni fährst du oder lässt du dich fahren? Du kannst dabei Musik hören oder einen Roman lesen. Nachrichten wären für Sozis auch sehr praktisch. Schlafen ist auf dem Weg auch sehr cool. Meist muss ja so früh hin und geht erst spät ins Bett, da hilft Schlafen im Seminar nur sehr wenig. ^^'' Nutze diese Zeit zum Wiederholen von ein paar Theorien oder Vokabeln und mache zwischendurch irgendwas entspannendes. Morgens Wiederholung ist eh sehr sinnvoll.

    Deine Eltern sind sehr stolz auf dich, auch wenn du das manchmal vielleicht nicht so siehst. Du kannst mit ihnen reden, wenn Not am Mann ist. Sie sind ja auch daran interessiert, dass du endlich selbstständig wirst. Mit dem Geld kann man sich arrangieren. Hast du denn Geschwister, die dir noch helfen könnten?

  3. #3
    Neuling
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    Nein Technik hat mich nie wirklich interessiert, deshalb auch irgendwann der Grund für den Abbruch. Ich kann doch nicht dann irgendwas machen was ich fünf Jahre lang durchziehe oder 6 Jahre aufgrund mangelnden Interesses und dann später auch noch im Job unglücklich werde. Die Tipps die du mir gesagt hast sind schon gut wie Musik hören oder so. Ich glaube auch das meine Eltern da stolz sind das ich es nochma gewagt hab zu studieren. Aber das war mir seit deiner Message da von dir nicht aufgefallen. Trotzdem macht studieren sehr depressiv! Sozialwissenschaften habe ich genommen weil mich das mehr erfüllt was mit Menschen zu machen als mit Maschinen. Ich hate mal ein Praktikum im Altenheim gemacht und habe gemerkt wie sehr es doch Spaß macht sich um Menschen zu kümmern und sie zu verstehen.

  4. #4
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    Nun ja, wie gesagt. Inhaltlich kann man sich mit einigen Hausarbeitsthemen spezialisieren. Ob du eher Theoretiker oder Praktiker bist, wird sich noch zeigen. Nicht verzagen!

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