Hi,
bevor jetzt jemand sagt "Träume spielen sich in Wirklichkeit innerhalb Sekunden ab", das weiß ich.
Was ich eigentlich damit sagen will ist nur - ich bin zu unkreativ für diese Titel - dass sich dieser eine Traum über Stunden in meinem Bewusstsein abgespielt hat. Es würde jetzt völlig den Rahmen sprengen, würde ich alles davon erzählen wollen, daher mal nur das Wichtigste:
Ich wurde verfolgt, von irgend etwas "Bösem" anscheinend. Es war alles sehr plastisch, ich bin ständig weggelaufen, plötzlich war ich in einer Art Klinik, wo mir von hinten durch die Matratze auf der ich lag, so etwas wie ein Korkenzieher in mein Rückenmark gebohrt wurde, ich konnte es wirklich spüren. Man nahm den Korkenzieher wieder raus und gab mir ein Reagenzglas, mit dem Satz "Hier, dein Lebenssaft" Oo Dann hat man mir eine aufgeklappte Schere in die Augen gedrückt, was ich hören konnte... geknackt hat es ganz schrecklich. Als ich weggelaufen bin, war wieder alles okay. Es ging die ganze Zeit so weiter. Ich erinnere mich an einen Satz, den ich selbst zu jemandem sagte: "Das ist alles wie ein nicht enden wollender Albtraum, ich will endlich aufwachen", aber das konnte ich nicht. Der ganze Traum war fürcherlich düster und ich hatte die ganze Zeit schreckliche Angst. Es gibt nur eine Szene, in der ich keine Angst hatte. Ich bin über einen Hügel gelaufen, konnte nicht sehen, was sich auf der anderen Seite befindet. Als ich oben angekommen war, rutschte ich den Hang hinunter und landete bis zur Hüfte in Wasser. In der Ferne stand eine Band und spielte (es war glaub ich sogar ein Lied, das ich kenne, aber keins, das ich mag) und anscheinend haben sie ein Video gedreht. Da stand ich dann ein paar Minuten und schaute nur zu und fühlte mich wohl. Als ich gegangen bin, fing der ganze Horror wieder an - dieses ständige Rumlaufen und verfolgt werden...
Als ich dann schließlich aufgewacht bin, war ich Schweißgebadet.
Ein weiterer Traum, der mich beschäftigt:
Ich war mit ein paar Leuten unterwegs, wir sind durch Bars gelaufen, anscheinend in einer mir unbekannten Stadt. Plötzlich haben sich die Szenerien immer aufgelöst, alles wurde Schwarz und ich hab mich wo anders wiedergefunden. Die Leute, mit denen ich unterwegs war, haben geredet, ich hab gefragt, was los ist und sie haben mich nur komisch angesehen, als wäre ich nicht ganz richtig... anscheinend hatte ich also ein Blackout. Das ganze passierte noch viele viele Male, bis ich irgendwann den Verstand zu verlieren schien und mich schreiend im Kreis gedreht habe, als plötzlich jemand auf mich zu kam, wie aus einem Tunnel heraus, ich konnte ihn nicht wirklich erkennen, dann wurde wieder alles Schwarz und ich stand auf einer Wiese - ich war dann plötzlich ein Mann, was mich aber nicht zu stören schien und ich dachte darüber nach, was ich getrunken haben musste... Vor mir war eine Tür, sah aus, wie bei einem Kindergarten. An der Tür hing ein weißer Zettel, mit Tesafilm festgeklebt... dann bildeten sich rote Buchstaben "Du denkst, du seist betrunken? Dann warte mal, was jetzt kommt" (oder so in der Art) und plötzlich ging die Tür auf und mein jüngeres Ich kam heraus (natürlich ein kleiner Junge, ich war ja männlich). Das jüngere Ich sah ziemlich wütend aus und warf mir irgendwelche Bälle in die Weichteile.
Hm... das wars.
Was mich irgendwie ein bisschen beunruhig ist, dass diese Träume so lebendig in meinem Kopf sind. Es ist, als wären es Filme, die ich vor kurzem gesehen habe, oder, als hätte ich es tatsächlich erlebt. Ich erinnere mich sonst nie an meine Träume und diese beiden fanden innerhalb einer Woche statt. Noch dazu habe ich nicht die geringste Ahnung, was sie überhaupt bedeuten sollen.
Vielleicht kann ja irgendjemand wenigstens ein bisschen was herauslesen?!
Gruß,
Viari


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