Gut, ich erzähle meine Version:
Man hat körperlich Hunger und Durst, das wäre die Antwort "weswegen ich auf der Welt bin".
Aber ich esse, weil es schmeckt, ich trinke, weil es schmeckt. Ich esse nicht immer, wenn ich Hunger habe, aber bei Gelegenheit, wenn ich gar nicht hungrig bin.
Wir erleben das Dasein durch Appetit, nicht durch Anspruch des Körpers - das sei angeblich der Unterschied zwischen Menschen und andere Lebewesen.
Ist man verliebt, hat etwas dringend spannendes zu tun, fällt in Panik, isst man nicht, obwohl der Arzt behauptet, man brauchte Kalorien. Gehe ich mit einer Dame aus, esse ich was meine Kenntnisse begehren. Und es gibt endlos viele Beispiele, die Sie selbst können aufzählen.
Übrigens ich sehe nicht die unbedingte Notwendigkeit von einer Abhängigkeit loszuwerden, es sei denn selbst die/der Betroffene das will. Ich protestiere dagegen, dass Menschen mit Süchten angeschuldigt und abgesondert werden. Ich habe ja auch wenig Zeit übrig einem Betrunkenen zuzuhören, nicht wegen des Rausches, sondern die Dummheit reizt meine Nerven.


LinkBack URL
About LinkBacks
Zitieren

Lesezeichen