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Thema: Tagesklinik. Schwachpunkt - Patientenumfeld

  1. #1
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    Frage Tagesklinik. Schwachpunkt - Patientenumfeld

    Sehr geehrte Forenteilnehmer,

    ... Tageskliniken sind als kontrollierter Rückzugsraum für Suchtkranke mit RÜckfallpotential mittlerweile ein nachgefragtes Therapiekonzept. Allerdings bleibt m.E. das Grundsatzproblem auch hier bestehen, nämlich die RÜckkehr in das eigene soziale Umfeld. Da nützt es auch nichts, wenn man weit ab vom eigenen Wohnsitz den Behandlungsort ausgewählt hat.

    Was kann das Betreuungsteam tun, um diesem Problem Rechnung zu tragen ?!

  2. #2
    Verleger Avatar von :knuddel:
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    Hallo Schuhl,

    ich finde Tageskliniken im Suchtbereich sehr gut. Weil erstens eine Regelmässigkeit ins Leben kommt, die Suchtkranke meist nicht haben. Ausserdem können sie lernen mit der Sucht umzugehen und haben Möglichkeiten über ihre Probleme im Alltag zu sprechen und haben immer Ansprechpartner. Zumindest von 8 bis 15 meistens.

    Also in weitentfernten Klinikstationen tag und nacht zu sein für eine längere Zeit ist vielleicht bei akuten Entziehungskuren gut, aber ich glaube die Rückkehr ins alte Umfeld ist dann ein grosses Problem, weil das Abgrenzen nicht geübt ist. Es ist nach dem Klinikaufenthalt ja eine sehr instabile Phase und ich glaube es kommt sehr schnell wieder zum Rückfall. Meine ich auf jeden Fall, weil in meinem Bekanntenkreis haben wenige die Trockenheit lange aufrecht erhalten können, weil sie sich ausgeschlossen fühlten und mit dieser Sichtweise alleine waren. Nur wenige machen danach ja Therapie zur Selbstbeherrschung.

    Ich bin den Tageskliniken sehr positiv angetan.

    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag!!!!!!!!!!!!

  3. #3
    Verleger Avatar von Waris
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    Standard

    Ich verstehe das Psoting nicht so ganz. In welchem Stadium wird denn diese Therapieform angewandt? Und wieso weit weg vom Wohnort? Eine Tagesklinik kann doch nicht weit vom Wohnort sein, denn man geht ja abends wieder nach Hause.
    Generell finde ich aber, hört es sich gut an. Das wichtigste ist ja für den Süchtigen in den Alltag zurückzufinden. In einer Entzugsklinik hat man keinen normalen Alltag. Nicht der entzug ist der Knackpunkt. Viele Drogen machen gar nicht körperlich abhängig. Der Knackpunkt ist das, was danach kommt. Und da kann so eine Tagesklinik sicher hilfreich sein.
    Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie.

    Ich bin frei und ich l(i)ebe es!!!

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