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Alt 05.09.2007, 17:06   #9 (permalink)
Gast784
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Beiträge: n/a
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Vielen Dank, liebe Birgit.

Wie erwähnt - z.Zt. arbeite ich nicht in dem Bereich aus wirtschaftlichen Erwägungen. Darauf finanziell angewiesen zu sein, geht bei mir doch sehr auf Kosten der Kreativität. Aber das ist ein anderes Thema.

Liebe Sommerregen, nachhelfen kannste wahrscheinlich mit allem, was Dich in Kontakt bringt. Mit Deinen Erwartungshaltungen an Dich selbst! Und mit dem Austausch mit Anderen, um Deine Erwartungshaltungen und Ängste zu überprüfen.
Die beschriebenen Übungen habe ich eher zum spielen und probieren gedacht, ohne viel Aufwand daheim mit einer Person Deines Vertrauens. Da merkst Du ja schon, wie Du ran gehst: Deine Selbstzweifel, Verwunderung, Neugier usw.

Schon probiert?

LG Gaby
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Alt 09.09.2007, 15:56   #10 (permalink)
Schreibkraft
 
Registriert seit: 26.01.2007
Ort: Österreich
Beiträge: 103
Standard

hatte bisher leider noch keine zeit.. keine ruhe.. war viel unterwegs und ja..
aber ich werds bald mal ausprobiern!
klingt schön, und vielleicht lern ich mich so ja auch bisschen besser kennen!

einen schönen nachmittag wünsch ich dir noch!
alles liebe,
sommerregen
__________________
Let's close our eyes and make our own paradise, little we know of it, still we can try... let's fall in love.
sommerregen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.09.2007, 11:17   #11 (permalink)
Roman Verfasser
 
Benutzerbild von Corelli-Crystal
 
Registriert seit: 16.01.2007
Ort: ✮
Beiträge: 1.140
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Zitat:
Kontakt ist das, wovor die meisten Angst haben, aber es doch auch am meisten begehren. Kontakt ist vielleicht das unmittelbarste Element, den Kontakt ist wie ein Spiegel, in den wir blicken. Da bietet die Tanztherapie eine wunderbare Spielwiese. Die Angst vor Ablehnung, die Angst vor den eigenen Ansprüchen, die Angst nicht zur Gruppe gehören, das alles sind essenzielle Erfahrungen, mit denen ich in der Therapie konfrontiert wurde. Und die dort sehr ganzheitlich erfahren und auch gelöst werden können.
Hallo Gaby,

ich habe endlich einmal die Zeit gefunden, Deinen Thread über die Tanztherapie durchzulesen

Für mich klingt das alles sehr interessant....

Du schreibst oben in dem Zitat, das ich herauskopiert habe, das Kontakt das ist wovor die meisten Angst haben....

Ist es denn nicht auch so, das viele Hemmungen haben und sich vielleicht auch komisch oder gar blöd vorkommen?
Ich denke mir ginge es vielleicht so gar so...

Ich vergleiche das mit dem Singen, denn in meinem Geigenunterricht haben wir jetzt auch begonnen die Töne zu singen bevor wir sie spielen...
Und auch im Unterricht setzt meine Lehrerin Elemente ein, die auch den Körper mit in das Geigenspielen einbeziehen, z.B. den Rhytmus auf den ganzen Körper übergehen lassen usw.

Ich weiss nicht warum, aber ich komme mir dabei immer ein wenig doof und unbeholfen vor....

Liebe Grüsse
Corelli
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Es ist Unsinn, sagt die Vernunft
Es ist Unglück, sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz, sagt die Angst
Es ist aussichtslos,sagt die Einsicht
Es ist lächerlich, sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig, sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich, sagt die Erfahrung

Es ist was es ist, sagt die Liebe

Erich Fried
Corelli-Crystal ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.09.2007, 12:07   #12 (permalink)
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Registriert seit: 26.01.2007
Ort: Österreich
Beiträge: 103
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versteh ich gut,.. geht mir auch so.
seis irgendwie ungewohnt beobachtet zu werden und dabei ein ungutes gefühl haben, unsicher sein, ...
für mich hängt viel davon ab, ob mein gegenüber eine große sache draus macht, oder das als ganz normal ansieht und nichts dergleichen tut.. seis augen aufreißen, verwundert dreinsehen, oder irgendwie auffällig zu beobachten.
tut jemand sowas in der art bin ich nochmal aus der bahn geworfen und fühl mich unwohl..
meistens..
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sommerregen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.09.2007, 15:16   #13 (permalink)
Gast784
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hallo ihr zwei,

ja klar, das ist natürlich die erste Hürde, die sich stellt, bevor man überhaupt zu direkten Kontakten kommt. Sich zeigen, ungewöhnliches machen, aus dem gewohnten (sicherheitsgebenden) Bewegungsmuster kommen.

Ich hatte da mal ein Aha-Erlebnis, als wir in einer kleineren Frauengruppe einen Kreis mit Grimassen machten. Ich dachte mir. " ich wusste gar nicht dass Hässlichkeit so schön sein kann". Klingt jetzt unverständlich. Aber es war einfach das autenthische in den Menschen, das ich in der Freude am Spiel und in der Power dabei sah, und was mir dann auch Mut machte, mich mehr auf den eigenen Ausdruck einzulassen. Aber das ist anfangs natürlich erstmal ungewohnt. Ausser man ist schon in einem gewissen Selbstverständnis tänzerisch unterwegs.

Wir haben diese Art von Anleitung, Erfahrung ja auch nie gelernt. Normalerweise hüpft einer vor uns rum und wir hüpfen nach Normalerweise kommt man aber schon ganz gut rein durch die Konzentation auf sich selbst und die (An-)leitung. Und die Musik ist ja auch noch da zur Unterstützung. Eigentlich habe ich mich nie dabei beobachtet gefühlt und das auch in von mir angeleiteten Gruppen nicht erlebt, dass die sich seltsam dabei anschauen.

Geändert von Gast784 (10.09.2007 um 15:20 Uhr)
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Alt 10.09.2007, 17:02   #14 (permalink)
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Registriert seit: 26.01.2007
Ort: Österreich
Beiträge: 103
Standard schöne erfahrungen

deine erfahrungen klingen echt schön!
aber das waren wie du gesagt hast ja geleitete stunden.. oder? also nicht aus dem alltagsleben. ich mein ja situationen im täglichen umgang mit anderen. aber wahrscheinlich ist es schwerer ohne solche experimente zu einem aha-erlebnis, zu so freiem umgang zu kommen..
oder was meinst du?
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sommerregen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.09.2007, 19:56   #15 (permalink)
Gast784
Gast
 
Beiträge: n/a
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hi Sommerregen,

ahso, jetztkapier, ups, hab Dein Post echt auf die Tanz-erfahrung gemünzt, nicht aufs Leben draussen, sorry *kopfkratz*. War mal wieder völlig im Tanz versunken, tztztz,

Du hast natürlich voll recht. Ich hab von nem geschützten Raum geredet. Im Alltagsleben kommt man letztlich nur durch (Selbst-)wahrnehmung zu einem freieren Umgang. Und diese Wahrnehmung kann man durch alles mögliche schulen,(reden, schreiben, malen, Theaterspielen usw.) ich denke, es ist nur wichtig, neue Erfahrungen zu machen, damit man sich aus seinen Bewegungs- bzw. Verhaltensmustern rausbewegen kann. Sozusagen der "Blick übern Gartenzaun". Im gleichen Mass, wie man sich selbst wahrnimmt und reflektieren kann, kann man das auch besser bei anderen Menschen.

Natürlich bin ich auch heute noch immer wieder mal unsicher, schüchtern oder benehme mich sonst irgendwie doof. Aber heute stürzt die Welt deswegen nicht mehr so ein. Es geht den Anderen ja ganz genauso. Das ist auch so eine Erkenntnis, die ich durch diese Arbeit gemacht hab. Die Fragen, Empfindungen und Probleme werden als universell sichtbar. Das stimmt doch sehr milde gegenüber sich selbst und den Anderen.
Und ohne praktische Übung und das damit verbundene Risiko gehts halt nunmal nicht.
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Alt 17.09.2007, 19:53   #16 (permalink)
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Registriert seit: 26.01.2007
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Beiträge: 103
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kein problem, vielleicht hab ich mich ja auch nicht deutlich genug ausgedrückt!? egal. danke jedenfalls für deine antwort!

hast du wohl recht!
die erkenntnis, dass jeder mal unsicher ist, bringt schon viel! und gewisses risiko nimmt man halt in kauf, wenn man sich weiterentwickeln will, das ist schon ok so. deine tipps mit schreiben, reden, malen und so sind super, mach ich auch des öfteren (wenn ich mir die zeit dazu nehme, die ich immer weniger habe), aber wie dring ich, wenn ich nur so für mich schreibe beispielsweise, in neue bereiche ein und lass die alten, gewohnten hinter mir?

tschuldige meine ständige fragerei,..
schönen abend noch!
liebe grüße,
sommerregen
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sommerregen ist offline   Mit Zitat antworten
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