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Alt 31.08.2007, 13:04   Tanztherapie Beitrag #1 (permalink)
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Benutzerbild von Gabiannarele
 
Registriert seit: 29.07.2007
Ort: Hauptstadt des Nebelreichs a.d. Donau
Beiträge: 7.209
Standard Tanztherapie

Tanztherapie


Die Wurzeln der Tanztherapie entwickelten sich Anfang des 20. Jahrhunderts im Zeitgeist des Expressionismus. Tanztherapie geht auf die deutsche Ausdruckstanz- und rhythmische Gymnastikbewegung zurück. Natürlichkeit als neu entdeckte Verbindung von Atmung und Bewegung im eigenen Bewegungsfluss begründeten damals ein schöpferisches Lebensgefühl, das allerdings jäh im aufkeimenden Nationalsozialismus ausgelöscht wurde. So kommt es, dass sich die Tanztherapie erst einmal in anderen Ländern entwickelte. Rudolf von Laban, ein Begründer der Bewegungsanalyse, verließ Deutschland, aber auch Trudi Schoop, Ausdruckstänzerin, die in der Schweiz lebte, Elaine V. Siegel, damals in Berlin ansässig, Lilian Espenak, ihre Lehrerin, ursprünglich aus Norwegen, emigrierten in die USA bzw. nach England. Im angelsächsischen Sprachraum entwickelten v. Laban und Lisa Ullman Bewegungsanalyse und Bewegungsnotation.

Aus: http://tanztherapie.de/



TanztherapeutInnen initiieren einen Heilungsprozess, in dem sie im Besonderen über Tanz und Bewegung intervenieren und strukturieren.
Sie beginnen bei den gesunden Persönlichkeitsanteilen und fördern damit die psychische Stabilität und die Ich-Stärke einer Person.
Im weiteren Therapieprozess werden gemeinsam durch neue Bewegungsmöglichkeiten alternative Handlungsmuster erarbeitet.
Diese Veränderungen auf der Bewegungsebene wirken auf die gesamte Persönlichkeit der Person und fördern somit das ganzheitliche Erleben des Selbst.

Die Verbalisierung des Bewegungsgeschehens und das reflektierende therapeutische Gespräch werden den KlientInnen und dem jeweiligen tanztherapeutischen Ansatz entsprechend unterschiedlich intensiv genutzt. Verbale Reflexion wird eingesetzt, um die Bewusstwerdung des Erlebten zu fördern und neue Bewegungserfahrungen in kognitive Prozesse zu integrieren.


Aus: http://www.btd-tanztherapie.de/index.html


Aus „Tanztherapie“ von Petra Klein:
„Die Tanztherapie geht von den gesunden Lebensenergien des Menschen aus. Aufgrund dieser Annahme setzt sie bei den gesunden Anteilen an. Dies wirkt auf den Menschen stabilisierend, so dass er lernt, mit mehr Ich-Stärke seinen Schwierigkeiten auf eine neue schöpferische Weise zu begegnen, damit sie ihn nicht mehr unterdrücken, sondern er sich immer wieder als ihr Meister erleben kann. Sensibilisierung für die körperlichen Signale und Ausdrucksmittel führt zu größerem Selbstvertrauen und zu mehr Selbstsicherheit im Umgang mit sich selbst und der Umwelt.
Mehr Infos:
http://www.jardin-mariposa.com/ausbildungtt.htm


So, liebe Leute, mit der Einleitung habe ich es mir leicht gemacht. Man könnte über Definition und Geschichte der Tanztherapie Seiten schreiben. Darum für alle, die das genauer interessiert, die entspr. Links. Es gibt natürlich noch viel mehr zu dem Thema.

Ich werde aber viel mehr gefragt: „Was macht man denn da genau?“ Aus dem Grund will ich mehr Zeit und Speicher verwenden, um zu versuchen, das anhand von praktischen Beispielen, meiner eigenen Motivation und meines eigenen Prozesses während meiner Ausbildung zur kreativen Tanz- und Ausdruckstherapeutin aufzuzeigen.

Viele reagieren sofort mit dem Satz: „ich kann nicht tanzen.“ Dazu sei gesagt, dass es in der Tanztherapie nicht um zu erlernende Choreografien geht. Man arbeitet eher mit Bildern. Die Bewegung selbst ist Improvisation. Man kann durch diese Bilder das Bewegungsrepotoir erweitern. Aber man entwickelt die Bewegung ständig aus sich selbst heraus.

Das ist es, was ich persönlich so an der Tanztherapie schätze: es werden die eigenen gesunden Kräfte angesprochen, man lernt aus sich selbst zu schöpfen, indem man in die (Eigen-)Wahrnehmung kommt. Diese ist fundamental wichtig, wenn ich wieder zu Selbstliebe, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein kommen will, alles Begriffe, die hier im Forum ständig fallen und Ursache vieler Probleme sind.

Was heißt das – mit Bildern tanzen?
In einer Atmosphäre von Achtsamkeit, Respekt und frei von Bewertungen tanzen wir unsere Gefühle und seelischen Erlebnisse. Dies geschieht allein, im Kontakt zu zweit oder zu mehreren, im Kontakt mit Objekten, im Spiel mit Raum und Zeit.
Um dem inneren Erleben auf die Spur zu kommen, kann man die eigene Anatomie erforschen, oder verschiedene Bewegungsqualitäten. Auch Improvisationstechnik, wie Kontaktimprovisation kann eingesetzt werden, um das eigene Bewegungsmuster zu erweitern, und damit sich selbst auch weiter zu erfahren.

Einige von euch kennen schon die 5 Rhythmen von Gabrielle Roth. Das sind 5 Tanzübungen, die jeder selbst für sich praktizieren kann:

Fließend/flowing : runde, fließende Bewegungen
Staccato: Bewegungen mit Richtung und Ziel
Chaos: scheinbar ohne Struktur, alles loslassen
Lyrik: schwebend, ruhig, gemächlich
Stille = Stille

Diese Rhythmen durchziehen unser ganzes Leben, jeden Tag aufs Neue. Eine physische Geburt durchläuft diese Rhythmen, genauso auch jede Krise. Man kann mit diesen Rhythmen wunderbar spielen: z.B.
Tanzt fließend, rund, euch drehend, ihr werdet euch wahrscheinlich harmonisch und entspannt fühlen. Probiert aber mal auf die Weise Kontakt mit einem anderen harmonisch fließenden Tänzer aufzunehmen, der da um euch herumkreiselt. Merkt ihr was?
Dann macht das selbe im Staccato-Rhythmus. Der Kontakt wird wahrscheinlich sehr unmittelbar und direkt ausfallen, vielleicht sogar aggressiv. So könnt ihr euch im Alltag immer wieder beobachten, in welchem Rhythmus ihr gerade unterwegs seid, und was ihr daraus macht.

Sehr hilfreich können auch die verschiedenen Raumebenen sein. Ich habe durch die Ausbildung den Boden entdeckt und – so blöd es sich anhört – damit auch mehr Lebensqualität. Weil ich vorher überhaupt nicht geerdet – nicht boden-ständig war. Ich flirrte immer irgendwo herum, auch innerlich, ohne Halt und Ziel. Es war für mich Anfangs eine Überwindung, mich auf den Boden zu begeben, dort herumzurollen, mich von ihm gehalten zu fühlen, ihn als Widerstand zu benutzen, als Stütze, zu spüren, wie er mich trägt, und mir die Basis gibt, um mich in die Lüfte abzustoßen.

Kontakt ist das, wovor die meisten Angst haben, aber es doch auch am meisten begehren. Kontakt ist vielleicht das unmittelbarste Element, den Kontakt ist wie ein Spiegel, in den wir blicken. Da bietet die Tanztherapie eine wunderbare Spielwiese. Die Angst vor Ablehnung, die Angst vor den eigenen Ansprüchen, die Angst nicht zur Gruppe gehören, das alles sind essenzielle Erfahrungen, mit denen ich in der Therapie konfrontiert wurde. Und die dort sehr ganzheitlich erfahren und auch gelöst werden können.

Tanztherapie ist sehr direkt, sehr unmittelbar, und im wahrsten Sinne des Wortes sehr Bewegend. Für viele ist sie zu direkt. Obwohl bzw. .weil nicht so viel geredet – nichts zerredet wird. Hinter seiner Sprache kann man sich vielleicht noch verstecken, Teile von sich zurückhalten, in der Bewegung ist das schwieriger. Um etwas verständlicher zu machen, was beim Tanz in einem vor gehen kann, gefällt mir das Bild des Kindes sehr gut:
Ein kleines Kind fällt hin und heult, weil es so weh tut. Im nächsten Moment aber lacht es wieder, weil der Schmerz durchgestanden ist und es sich von etwas neuem in den Bann ziehen lässt.

Es ist so: wenn wir den momentanen Zustand mit seinen Gefühlen wahrnehmen, und somit durch ihn hindurchgehen können (was hier mit Hilfe von Bewegung und Ausdruck geschieht), dann kann etwas anderes kommen, bzw. dann können wir sehen, spüren, was hinter diesem Gefühl verborgen liegt. Denn oft hängen wir ja in unseren Mustern drin, weil wir nicht zum Kern der Sache kommen.

Im therapeutischen Prozess kann die Arbeit mit dem inneren Kind einfließen und z.b. auch Familienstellen, sowie div. Arten von Körperarbeit. Da gibt es verschiedene Richtungen. Auch die Form des verbalen Austausches wird sich unterscheiden. Wir hatten da eine schöne rituelle Form. Das gibt Geborgenheit.

Zum Schluss noch ein Wort zur psychotherapeutischen Zielsetzung aus dem Buch „Tanztherapie“ von Petra Klein:

Meine Erfahrungen zeigen jedoch immer wieder, dass selbst Menschen mit einschneidenden Kindheitserlebnissen in die Lage versetzt werden können, ihre oftmals erlebte Begrenzung auszuweiten und ihren Handlungsspielraum zu vergrößern. Mein Ziel ist: eine Realität erfahrbar zu machen, für die es sich lohnt zu leben – trotz möglicherweise ungünstiger Kindheitsprägungen – und dabei kann der Tanz eine entscheidende, integrierende und versöhnende Rolle spielen.“

Fragen zu einzelnen Krankheitsbildern bzw. zu Adressen von Kliniken, die Tanztherapie integrieren, könnt ihr an die Verbände stellen (z.B. Link oben) .
Wenn ihr an einer Ausbildung interessiert seid – es werden immer Orientierungstermine angeboten. Die unbedingt wahrnehmen! Die Ausbildung ist vor allem für diejenigen interessant, die schon einen pädagogischen oder heilerischen Basisberuf haben, und damit die Möglichkeit, die Methode in ihrem Berufsfeld zu integrieren. Sich freiberuflich damit über Wasser zu halten, verlangt viel Netzwerkarbeit, Disziplin und charismatische Persönlichkeit. Darum arbeite ich im Moment auch nicht mehr in dem Beruf.
Die Inhalte meiner Ausbildung könnt ihr dort nachlesen:
http://die-tanztherapie.de/index.html


So, genug getextet. Das ist jetzt nur ein kleiner Ausschnitt des großen Themas. Ich geh dann lieber noch genauer auf eure Postings ein.

Damit wünsche ich euch einen bewegten Tag

LG Gaby

Geändert von Gabiannarele (09.09.2007 um 17:41 Uhr)
Gabiannarele ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2007, 13:04   Tanztherapie Beitrag #2 (permalink)
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erstmal danke für den ausführlichen einblick!
ich hoffe ich hab die antwort auf meine frage jetzt nicht in deinem text oben schon überlesen.. wenn doch tuts mir leid:
in welchem konkreteren zusammenhang steht die tanztherapie mit der Körpersprache? wenn ich dich richtig verstanden habe ist die tanztherapie ja eine therapieform, die den betroffenen einer krankheit oder auch nur schüchternen menschen hilft zu stärke und selbstvertrauen zurückzufinden. ist das richtig?
lg und danke schonmal,
sommerregen
sommerregen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2007, 13:48   Tanztherapie Beitrag #3 (permalink)
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teilweise hab ich es schon angedeutet: ein verkopfter, oder wenig bodenständiger Mensch wird sich vermutlich viel in der oberen Ebene aufhalten und mit dem Boden nix anfangen können bzw. Widerstände haben.

Ein vermeidender Mensch ist vll ständig in runden, kreisenden Bewegungen drin. Menschen mit Agressionsthemen vll eher im Staccato, oder ihre Bewegungen erscheinen eher ankämpfend, direkt und plötzlich. Diese Zuordnungen sind mit größter Vorsicht zu behandeln. Bei "gesunden" Menschen fällt das auch nicht so schnell auf, weil die meist ein sehr umfassendes Bewegungsmuster haben.

Es gibt ein ganz nettes Spiel, wo man die Verbindung zwischen Körperausdruck und Empfindung ganz gut erkennen kann. Ich nenne es das Schaufensterpuppenspiel. Du kannst es daheim mit einer Person mal ausprobieren:
A ist die Schaufensterpuppe und steht mit geschlossenen Augen da. B verändert nun an der "Puppe" die Haltung (kopf drehen, Arm hoch-runter, Hüfte schief usw) immer wieder Zeit zum nachspüren geben. A kann so mal feststellen, wie diese verschiedenen Körperhaltungen auf ihr Empfinden wirken. Da man durch das "Fremdeinwirken" ja zu völlig neuartigen und fremdartigen Körperhaltungen kommt, kann das sehr interessant sein. Auf jedenfall auch ganz witzig. Danach wechselt ihr einfach. Ich würde das ohne Musik machen, weil Musik Gefühle und Stimmungen transportiert.

Oder folgende Übungen, auch zu zweit im Wohnzimmer machbar: A ist die Impulsnehmerin, B die Impulsgeberin. A hat am besten wieder die Augen zu.
B setzt Impulse durch kurze ruhige Berührungen an verschiedenen Körperteilen bei B (Ellbogen, Bauch, Rücken, Knöchel, Nase, Schulter usw.)
A reagiert auf die Impulse von B

1. sich abwendend
2 sich zuwendend
3 impulsiv frei entscheidend, ob das eine oder andere.

Bitte als Impulsgeberin darauf achten, dass das Körperempfinden von A langsamer reagiert als der Kopf von B. Es passiert oft, dass B dazu tendiert,die Impulse zu schnell zu setzen.

Ansonsten tanz doch einfach mal alle möglichen Gefühle! Dazu kannst Du eine entsprechende Musik nehmen, die für Dich die verschiedenen Emotionen transportiert. Dann merkst Du ja auch ganz schnell die Unterschiede Deines Körperausdrucks: welche Körperteile setzt Du vorwiegend ein, in welchen Tempo, auf welcher Raumebene vorzugsweise, Du kannst Deine Stimme dazu einsetzen und gucken, wie sie sich verändert. Achte auch auf Deine Mimik.

Noch ein paar Sichworte zu Körperausdruck, mit denen Du mal experimentiern kannst: es gibt gebundene Bewegungen, d.h. die Bewegung setzt sich z.B. vom Rumpf zu den Fingerspitzen fort, und ungebundene Bewegungen, d.h. die Hand bewegt sich so, als wäre sie gar nicht mit dem Körper verbunden. Du kannst so tanzen, dass Deine Beine mit dem Körper verbunden sind, aber z.B. eine oder beide Hände ungebunden herumzappeln. Bei solchen körperlichen Experimenten achte mal auf die Resornanz, die da in Deinem Inneren hat.

Das sind jetzt einfach mal ein paar Selbst-Wahrnehmungs-Sachen. Wenn Du eine Freundin hast, könnt ihr euch ja dabei wechselseitig beobachten und austauschen.

Sehr viel kann man natürlich in der Theaterarbeit über Körperausdruck lernen, weil es da ja darum geht. Anstatt ein Gedicht runterzulesen, rezitiere es doch mal mit Deinem ganzen Körper. Du wirst eine Veränderung Deiner Stimme und Deiner Gefühlslage bemerken. Also, wenn z.b. die Sonne aufgeht, ahmst Du das mit Deinen Armen oder ganzen Körper nach usw. Auch das im Wechselspiel mit einem Partner. Sehr spannend und macht auch Spaß.

Die Stärke und das Selbstvertrauen kommen letztlich durch die Selbst-Wahr-nehmung (ich nehme mich selbst für wahr) und das testen und ausprobieren aus dieser Basis heraus (Grenzen, Kontakt, Bewegungen Spiel mit Umwelt usw) So wie sich innere Defizite in einem eingeschränkten Bewegungsmuster zeigen können, so kann man durch die Erweiterung des Bewegungsrepotoirs positiv auf das innere Erleben und das Integrieren dieser Erlebnisse wirken. = Wechselwirkung von innen und außen. Das ist es, denke ich, um was es Dir ja auch bei Deiner Erforschung der Körpersprache geht, oder?

Viel Spaß beim Tanzen, Spielen und Experimentieren

Geändert von Gabiannarele (02.09.2007 um 14:01 Uhr)
Gabiannarele ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2007, 14:12   Tanztherapie Beitrag #4 (permalink)
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wow.. hört sich toll an. wirklich! wenn du aber zum beispiel sagst gefühle tanzen kommt bei mir automatisch ein: boa nein, das kann ich nicht! so ein "ich weiß nicht was von mir erwartet wird, ich kopier lieber andere". wird dir wahrscheinlich nicht selten unterkommen, oder?

aber ich beginne zu verstehen!
du sagst also, dass Menschen, die in gewissen bewegungsmustern "gefangen" sind und nicht darüber hinaus beweglich sind oder sich nicht darüber hinaus bewegen, auch innerlich eingeschränkt sind?! Dass mit der neuen, vielleicht auch fremden bewegung gezielt neue lebensweisen oder sichtweisen gefördert werden, blockaden beispielsweise überwunden werden können, oder die betroffenen sich weiterentwickeln können?
hab ich das ungefähr richtig verstanden?


grüße,
sommerregen
sommerregen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2007, 14:13   Tanztherapie Beitrag #5 (permalink)
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deine signatur find ich übrigens toll! ;)
regt mich grad zum nachdenken an!
sommerregen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2007, 14:27   Tanztherapie Beitrag #6 (permalink)
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Benutzerbild von Gabiannarele
 
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Zitat:
Zitat von sommerregen Beitrag anzeigen
wow.. hört sich toll an. wirklich! wenn du aber zum beispiel sagst gefühle tanzen kommt bei mir automatisch ein: boa nein, das kann ich nicht! so ein "ich weiß nicht was von mir erwartet wird, ich kopier lieber andere". wird dir wahrscheinlich nicht selten unterkommen, oder?
Sinngemäß hast Du es schon verstanden, liebe Sommerregen. Das was Du oben beschreibst - die Erwartungshaltungen - kommen einem sehr oft unter, eigentlich immer. Nicht immer bei dem Thema, sehr oft aber bei Kontaktsachen. Aber genau das ist es doch, Sommerregen: guck Dir Deine spontane Reaktion mal genau an! Der Satz ist bestimmt einer Deiner treuesten Lebensbegleiter, oder? Siehste, und auf dem "Spielfeld des Tanzparkets" könntest Du den jetzt überprüfen und damit rumexperimentieren und dabei ganz neue Erfahrungen machen. Dafür ist der geschützte Rahmen da.
Gabiannarele ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.09.2007, 15:02   Tanztherapie Beitrag #7 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Gabiannarele Beitrag anzeigen
Der Satz ist bestimmt einer Deiner treuesten Lebensbegleiter, oder? Siehste, und auf dem "Spielfeld des Tanzparkets" könntest Du den jetzt überprüfen und damit rumexperimentieren und dabei ganz neue Erfahrungen machen. Dafür ist der geschützte Rahmen da.
könntest du vielleicht recht haben, aber ich bin dabei es abzuarbeiten! und du meinst mit der tanzfläche könnt ich nachhelfen? mit den übungen, die du oben beschrieben hast?

schönen tag noch,
sommerregen
sommerregen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.09.2007, 16:40   Tanztherapie Beitrag #8 (permalink)
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Hallo Gaianaarele

Ich liebe tanzen. Egal in welcher Form. Ob mit erlernten Tanzschritten aus der Tanzschule oder das einfache Bewegen nach der Musik, die ich spüre und mit Bewegung zum Ausdruck bringe. Ich finde es befreiend den Frust aus mir herauszutanzen. Und ich finde es beglückend Freude an der Bewegung und Rythmus zu finden. Mal so richtig aus mir herauszugehen, ohne daran zu denken, wie ich in diesem Moment aussehe, oder wie ich bei anderen ankomme. Einfach nur ich zu sein.

Viel Freude an dieser Art der Arbeit wünsche ich dir.
Wunderlampe ist offline   Mit Zitat antworten
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