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Thema: Therapeut rät mir zu "Beruf Mutter"!

  1. #1
    Neuling
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    Frage Therapeut rät mir zu "Beruf Mutter"!

    Hallo allerseits,

    ich (27) bin seit einigen Wochen in meiner ersten Verhaltenstherapie wegen sozialer Hemmungen, schwachem Selbstwertgefühl und innerer Unruhe.

    Zuletzt war meine bisher missglückte Berufsfindung das Hauptthema der Stunde.
    Mein Therapeut (ein Psychologe mittleren Alters, dem ich eigentlich gute Kenntnisse zutraue) geht davon aus, dass der "Beruf" der Mutter und Hausfrau das Richtige für mich ist. Er hält das für die beste Lösung, da mir keine Alternative einfällt und ich seiner Meinung nach mit meinem sensiblen Wesen vermutlich weiterhin in der Arbeitswelt scheitern würde.
    Immerhin hätte ich ja schonmal einen Partner (der selbst gerade arbeitslos ist und mit dem Status nicht an Familiengründung denken mag...).

    Meine Bedenken von wegen "passt nicht mehr in die heutige Zeit" habe ich ihm mitgeteilt, aber er entgegnete, es ginge ja um mich und mein Wohlbefinden. Ich habe aber keine Ahnung davon, wie es ist, sich um ein Kind zu kümmern, vom Gehalt des Mannes zu leben und ich bin nichtmal gut in Sachen Haushalt!

    Um die Zeit bis zu Familiengründung zu überbrücken, empfiehlt er mir, es weiterhin mit 1-Euro-Jobs zu versuchen.
    Na meine Fallmanagerin wird sich sicher über diesen Vorschlag freuen...


    Kann ich die Ratschläge dieses Therapeuten ernst nehmen??
    Ich bin seit dem letzten Termin sehr verunsichert....

    P.S.: ich bitte um konstruktive Antworten!!
    Geändert von MissBK (11.12.2011 um 18:54 Uhr)

  2. #2
    Sandsturm
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    Bist Du so beeinflussbar, dass Dir ein fremder Manipulator Dein Leben vorzuschreiben hat?

    Eine ehemalige Freundin von mir war mit Zwillingen schwanger, die wären beide behindert auf die Welt gekommen, hätte sie sie nicht abgetrieben.

    Ihr Therapeut machte ihr vorschriften, diese austragen zu müssen und schmiss sie dann raus, weil sie es eben nicht tat.

    Sitzt der in B und steht auf Männer, dann ist es der Gleiche.

    Suche Dir einen anderen und teile das Deiner Krankenkasse mit.

  3. #3
    Verleger Avatar von Physalis
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    Hallo MissBK,

    der tickt nicht richtig.

    Suche Dir bitte einen anderen Therapeuten.

    LG,

    Physalis

  4. #4
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    Hallo Sandsturm,

    er hat mir nicht mein Leben vorzuschreiben und gibt mir lediglich Ratschläge, Hinweise etc.
    Wenn ich selbst wüsste, wie ich mein Leben am besten gestalte, dann müsste ich nicht zur Therapie gehen.

  5. #5
    Sandsturm
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    Zitat Zitat von MissBK Beitrag anzeigen
    Hallo Sandsturm,

    er hat mir nicht mein Leben vorzuschreiben und gibt mir lediglich Ratschläge, Hinweise etc.
    Wenn ich selbst wüsste, wie ich mein Leben am besten gestalte, dann müsste ich nicht zur Therapie gehen.
    Wie nennst Du das dann, was Du geschrieben hast?

    Kriege Kinder, Du kriegst Dein eigenes Leben ja nicht auf die Reihe. Ganz egal, ob Du mit den Kindern klar kommen würdest. Unmöglich, auch wie Du ihn jetzt in Schutz nimmst.

  6. #6
    Verleger Avatar von Darkstar
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    Seine Aussage könnte durchaus auch einen ganz anderen Hintergrund, eine ganz andere Zielrichtung gehabt haben
    (Ob das dann auch wirklich so sinnvoll war, kann ja durchaus diskutabel sein)
    Hängt schließlich vom jeweiligen Kontext und der ganzen Vorgeschichte dieser Sitzung ab, in der es ausgesprochen wurde.


    "Der Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand."
    (mongolisch)
    -----------------------------
    Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.
    (Immanuel Kant, 1724 - 1804)

  7. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Darkstar für den sinnvollen Beitrag:

    SirWiwor (11.12.2011)

  8. #7
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    Hallo MissBK,

    dann frage doch Deinen Therapeuten mal, wie Du dann Dich und die Kinder ernähren sollst, wenn z.B. die Beziehung zum Kindsvater scheitert? Oder mit was Du Mann und Kinder ernähren sollst, wenn er z.B. ohne Arbeit ist od. durch Krankheit nicht mehr arbeiten od nur noch teilweise arbeiten kann?
    Hoffe nur, dass der dann nicht labidar antwortet, dass die Allgemeinheit das ja locker und leicht finanziert.

    LG
    Thessa

  9. #8
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    Bedankte sich ein mal in einem Post.

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    Hallöchen

    Also ich kann dazu nur sagen, dass du nicht die erste Frau wärst, die durch ein Kind ihre Sorgen vergißt und zu einem neuen, positiven Menschen werden kann.

    Ich habe es schon oft erlebt, das Frauen wenn sie Kinder bekommen, wie ausgewechselt sind. Ich glaube der Grund dafür ist, das endlich jemand da ist, um den sie sich kümmern können. Jemand der ihre Liebe benötigt und sie auch liebt (in normalen Fällen).

    Was allerdings passiert, wenn die Kinder älter werden und ihre eigenen Wege gehen, kann ich nicht sagen.

    Ich finde die Idee an sich überhaupt nicht verkehrt, allerdings scheint sie hier mir etwas aus dem Zusammenhang gerissen. Wir kennen die Vorgeschichte nicht und deshalb rate ich dir, vorsichtig mit den Ratschlägen der Leute hier im Forum (auch von mir) umzugehen.

    Liebste Grüße

  10. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Shusheela für den sinnvollen Beitrag:

    Rhett66 (12.12.2011)

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