
Zitat von
motorpsy
Hallo Zwieferl,
Mensch, das hört sich ja ziemlich anstrengend an, was Du da durchmachst!
Auf der anderen Seite, fiel mir auch nur der Weg der Trenung ein, und es ist natürlich eine Riesen-Entscheidung, das zu tun.
Dass Du Dir um Ihn Sorgen machst, ist natürlich lieb von Dir, ansererseits kann man niemanden therapieren, der das nicht selber will.
Ich denke, allenfalls der "Leidensdruck" einer Trennung könnte ihn dazu bewegen, aber das sollte nicht Deine Sorge sein.
Eher, dass Du Dich vielleicht zu sehr dafür verantwortlich fühlst, dass es ihm gut geht. Es klingt etwas nach diesem Standardausdruck der Co-Abhängigkeit. Das sind u.A. die, die immer für andere Therapien suchen, alles richtig machen wollen, alles tun, damit es dem Anderen gut geht, u.s.w.
Aber wie das auch immer heisst, so eine Beziehung muss einen ja ausmergeln.
Ich würde Dir allenfalls raten, Dich mehr um Dich selbst zu kümmern und Dir etwas weniger Sorgen um andere zu machen. Wenn er - wie er sagt - auf Arbeit "der King" ist, dann hat er ja dort gute Ressourcen und viel Potenzial, das zu verkraften.
Egoismus ist eine wichtige Kraftquelle, von der Du vielleicht eher MEHR brauchst, anstatt sie bei ihm therapieren zu lassen.
Liebe Grüße
Lesezeichen