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Thema: Therapie oder gibt es eine andere Lösung?

  1. #1
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    Beitrag Therapie oder gibt es eine andere Lösung?

    Hallo!

    Ich habe ein Problem mit der Beziehung zu meinem Bruder. Und habe die Einsicht seit einiger Zeit erkannt und merke das mich das unwarscheinlich beeinflusst. In vielen Dingen die ich tue. Dabei frage ich mich ob es mein Schuldgefühl ist den Konflikt zu verdrängen. Oder ob es die Verzweiflung ist die damit zu tuen hat das ich selber durch meine Kindheit starke Minderwertigkeitsgefühle habe die mich in diesem Konflikt dazu führen das ich die Schuld auf mich nehme um die Situation zwischen uns zu bessern.

    Mein Vater war Psychisch krank, meine Mutter hat eine unterwürfige Neigung. So viel ich von ihr mitbekam und in der Zeit ich meine Kindheit verbrachte hat sie es versucht ihm ständig alles recht zu machen. Was im Ursprung lag mein Vater war Herzkrank, trotzdem war sein Handeln sehr sehr ungerecht gegen über meiner Mutter er behandelte sie mit Hass Wut und Zorn, seine Aggressionen ließ er an Alkohol tagtäglich heraus. Er trank. Ich hatte oft das Gefühl das er sich flüchtet in eine Traumwelt. Da er mit seinen Schuldgefühlen nicht umgehen konnte. Letzendlich hielt er uns alle auf und uns alle wie in einem Käfig umrahmt von Hass. Und seinem eigenen Versagen.
    Das geprägt von Drogenkonsum und Verachtung seiner Mutter die er als Kleine Mutter beim Fremdgehen erwischte. Seine Persönlichkeit wahr sehr Egozentrisch, Narzistisch, egoistisch geprägt.

    Ich bekam damals oft Unmachtsunfälle nach einen Schlag auf meinem Kopf lief ich bei jedem leichten Stoß blau an und bekam keine Luft mehr. Das ging bis in den Kindergarten über meine Mutter hatte mich in dieser zeit besonders in beobachtung..die Ärtzte hatten keinen Rat woher meine Ummachtsanfälle kamen. Unsere Familienkonstelation ist schon immer sehr zwiegespalten gewesen. Mein Bruder wurde damals verprügelt. Wovon ich damals nichts mitbekam. Ich wurde damals von meinem Vater in ein Statusbild gerückt. ,,Da er mich als einziges Mädchen'' in der Familie als Stolzes Glied hielt. wohlmöglich lag das auch damit zusammen das ich damals diese Anfälle bekam. Und ich von meiner Mutter weis das mein Bruder von meinem Vater dafür verantwortlich gemacht wurde. Und er ihn besonders Aggressiv gegenüber wurde...in Form von Gewalt.

    Dieses Verantwortungsgefühl wahr eine Last für ihn.
    Meine Kommunikation zu meinem Bruder war sehr beschränkt er fing an mich als kleines Kind zu ignorieren. Was mich wohlmöglich heute ein wenig geprägt hat darin das ich angst davor habe mich Menschen zu sehr zu binden.

    In meiner Schulzeit hatte ich Probleme mit meinen Noten, und meiner Konzentration, wurde zum Psychologen geschickt zum Neurologen.
    Aber man fand nichts heraus. Ich selber weis das mich damals die Streitereien meines Vaters und meiner Mutter wegen meinen schlechten Noten sehr belasteten ich hatte Schlafprobleme angst vor dem Dunkeln vor allem Angst vor der Mathematik. Meine innerste Empfindung war es immer schlecht zu sein, der Druck meines Vaters machte mir zu schaffen als ich mir ständig das Szenario vor Augen hielt welches er machen würde wenn Ich ungenügende Leistung bringe. Nicht ich bekam den Ärger vorallem meine Mutter ich horchte oft an der Tür und eines Tages begann ich zu erkennen
    das es einen Zusammenhang gibt zwischen mir und dem Streit.
    Der Streit der nur noch um mich ging.

    Mein Bruder hat das aus seiner Sicht gesehen, mich als Faul bezeichnet.
    Auch meine Mutter wahr überfordert mit mir, als wir eines Tages bei einem Psychologen waren fragte die Frau nach Konflikten in unserer Familie.
    Meine Mutter verneinte.

    Was mir das Gefühl gab das ich das einzige Problem war. Die Schuldgefühle begannen sich zu häufen und ich versuchte mich nicht damit zufrieden zu geben eine Aufgabe ungelöst zu lassen. regelrecht verkrampfte ich darin.
    Es war wie ein Kampf. Gegen meine Konzentration.

    In dieser Zeit flüchtete ich mich in die Musik. Und lernte dort Bestätigung.
    Und auch in dieser Zeit wurde mir der Kontrast zu meinem Ich und meinen Leistungen immer größer als ich merkte das Meine Mutter und mein Vater sich nicht dafür interessierten das ich gerne Klavier unterricht nehmen wollte.
    Das Zeugniss ist ,,wichtig'' deine Noten.!

    Es demotivierte mich. Als ich auf der Hauptschule landete. Mein Vater wurde immer aggressiver er sah es als das Ende der Welt. Und auch ich hatte dieses Gefühl mit auf den Weg. Das dannach nichts mehr kommt.

    Ich bin ein wenig vom Thema abgekommen merke ich ...in dem ich mir nun emotional den Frust von der Seele abschrieb ja- das thema lässt mich auch heute nach 20 jahren nicht ganz los. Weil noch heute eine Verbindung darin besteht. Die Musik. manchmal frage ich mich ob ich einfach nicht aufhören sollte mit dem Klavierspielen das ich begann mir selbst beizubringen.
    Aufhören damit dass ich mit der Vergagenheit abschließen kann....
    Die Musik ist immerhin der Frust der meine damaligen Schmerz ausdrückt.
    Und das sehr intensiv. Manchmal kommt es mir wie eine Flucht aus dem Alltag vor ich nehme die Musik sehr ernst.

    Vielleicht zu ernst? Da es immerhin nur ein Hobby ist..welches ich sehr gerne zum Beruf machen würde aber oft rede ich mir ein das es wie eine Droge ist an der ich meine Emotionen herauslasse. Mittlerweile bin ich sehr geübt darin Emotionen auszuschalten und einzuschalten. Ich begann in der Hauptschule auch mit dem singen ( damals in der schultoilette heimlich in der Pause ) dadurch habe ich eine andere Seite der Schüler kennen gelernt. Nämlich -Respekt- Es war wie eine Umarmung.
    Trotzdem hatte ich panische angst davor, dass man mir dies nehmen würde. Ich übte heimlich. die Jahre hinweg konzentrierte ich mich immer auf die Musik. Obwohl ich keinen Unterricht nahm.

    Man merkt wie gerne ich davon rede :-) Musik ist eine Empfindung von mir die mir immer Bestätigung gab. Ich griff immer darauf hin als mein Vater laut wurde.

    Weshalb ich heute sehr sensibel bin. Und sehr Feinfülig.
    Was mir im Kontakt zur Umfeld ein Problem ist denn ich in einem normalen Umfeld das diese Seite von mir nicht kennt. ( niemand weis etwas davon das ich talent habe ) obwohl nur das mein wahres Ich ist.
    Somit verstelle ich mich vor anderen Menschen mit dem Inneren Wissen ( Eigentlich kennt ihr mich doch gar nicht) Und mit dem Entschluss (ihr seit mir nichts wert weil ich mir dadurch nichts wert bin nicht über meinen Schatten springen zu können)

  2. #2
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    Standard teil 2

    Ein Sozialer Konflikt. Der mir oft auffällt an meiner Persönlichkeit.
    Ich habe auch oft das Gefühl mich höher als andere zu fühlen, nicht weil ich es vielleicht bin. Es ist eine Art schutzmechanismus...vielleicht auch einige narzisstische züge die mich durch die Musik geprägt haben oder war es doch eher die Statusanforderungen meines Vaters die mich mindewertig fühlen ließen und ich mir einen äußeren schutz aufbaute um mich etwas wert zu fühlen, ich kann es mir manchmal selbst nicht erklären aber ich habe ein überhöhtes selbstbewusstsein obwohl ich auf andere sehr bescheiden und zurückhaltend wirke...

    Es gab eine Zeit in der ich an Magersucht erkrante da mir die Gleichgültigkeit zu meinem Ich sehr stark auffiel als in der Zeit ich die Musik für mich entdeckte und mein Vater ein selbstkomponiertes Stück ignorierte das waren oft momente an denen ich den mut an vertrauen anderer Menschen zweifelte.
    Und der Hass sich in mir aufstaute, der Hass darin nur nach meinen noten beurteilt zu werden. Und keine Gefühle zulassen zu dürfen. Selbst als ich über manche dinge klagte gab es keinen moment an dem meine eltern verantwortung für traurige momente übernahmen. sie ignorierten jede meiner regungen, ich weinte sehr oft in dieser zeit. Auch der Selbstzweifel. Leztendlich der Selbsthass. Entwickelte sich nach und nach weil es nichts mehr gab als die Noten die nicht besser wurden.

    Mein Vater verstarb als ich 16 war, er wurde schwer krank, ich habe ihn in dieser zeit nicht ertragen können. Ich wusste nicht mehr. Wie ich mit ihm umgehen soll. All die Aggressionen die er in sich trug wandelten sich über in pure Hilflosigkeit.Es war ein komisches Bild seine Augen waren ausdruckslos. Ein skurilles Bild... Wir wussten alle das er sterben wird. Und als er starb war dann war es eine art Erlösung. Ich fand ihn damals auch tod auf. als ich nach der schule kam. Ich habe das Gefühl es sehr gut verarbeitet zu haben...dannach ging es sofort mit der vorbereitung zu meinem studium weiter.

    Wir hatten alle eine Vergangenheit in meiner Familie jeder einzelne. Aber so recht abgeschlossen hat niemand damit. Bzw. als ich studierte ließ ich die zeit gut zurück und lernte damit umzugehen. Meine Mutter und mein Bruder (vorallem mein Bruder) sah mich immer noch im alten Bild. Er gönnte mir nicht das Studium habe ich manchmal das Gefühl. Er besuchte mich nicht ein einziges mal. Und weis bis heute nichts über meinen alltag den ich hatte.
    Sein interesse war beschränkt darin mein Handeln zu verurteilen. Als ich tiefe Phasen hatte. Was mir das Gefühl gab es ist nicht ok. Fehler zu tun..ich werte dieses Gefühl von mir ab. Aber es war manchmal wie ein Sog sein Einfluss war groß. Oder vielleicht bin ich die einzige die nicht abgeschlossen hat, wenn es mich in dieses Forum zieht.

    Oder die jenige die sich Gedanken macht. Gedanken hat sich auch mein Bruder gemacht. Er schrieb mir vor 2 Wochen einen 20 Seitigen Hassbrief.
    darin Sätze: ,,besonders in deiner Magersucht warst du unerträglich können, du hast dir mum beschimpft sie soll dich in ruhe lassen'' ,,du bist ein boßartiges Wesen das nichts schätzt'' warscheinlich wirst du dein Leben etwas erreichen das du nicht wolltest und deine Misshandlungen auf deine erbärmlichen Kinder übertragen.'' Ich hasse dich zutiefst''
    Obwohl ich sein Denkensbild schon sehr gut kenne hat es mich nicht geschockt. Aber es traf mich sehr unterbewusst ich war wie betäubt von diesem Hass viele mir nichts mehr ein etwas zurückzuschreiben.

    Iich meinem Bruder gegenüber Hilflos in Form selbst in Form eines normalen Dialoges. Ich reagiere mit Emotionen er hat einen Einfluss auf mich. Der darau f basiert das ich auf Schuldgefühle sehr empfindlich reagiere. So sehr sie nicht von mir abweren lassen zu können. Ich weis nicht was mir genau dazu fehlt die Einsicht ,,Ich bin ok'' oder die Einsicht ,,es war falsch ok'' Letzendlich gibt er mir das Gefühl ich sei Schuld Magersüchtig gewesen zu sein. Obwohl ich weis ich bin an so etwas nicht schuld.
    dieses Gefühl kann ich nicht mehr auf mir lasten lassen. Und begann ihn eine Zeit lang zu ignorieren. ein Jahr. Wie er es damals mit mir tat warscheinlich.
    Als ich 16 wurde bin ich ausgezogen von Bayern nach Badenwürttemberg was sehr weit weg von zuhause war. Und habe mit meinem Hauptschulabschluss begonnen Modedesign zu studieren.
    5 Jahre der Magersucht habe ich in dieser Zeit alleine bestanden.
    Er sagt ich hätte nichts erreicht in meinem Leben.
    die Wahl einen Menschen bei sich haben zu wollen basiert in erster linie auf selbstliebe. Diese Selbstliebe wandelte sich in selbsthass es hat mir sehr viel selbstdisziplin gebraucht, gewisse dinge zu ignorieren. auch die vergangenheit in der zeit. Nun habe ich die möglichkeit weiter studieren zu können trotz meinen Abschluss der nicht besonders gut geendet ist.

    das ist der positiver Teil
    -------------------------------------------------

    Der negative Teil / die Beziehung zu meinem Bruder:
    Ich habe zu ihm ein sehr gebrochenes Vertrauen damals hat er mich ständig versucht emotional zu brechen. Immer als ein Konflikt zwischen mir und meiner Mutter bestand mischte er sich zu seinem teil ein. Er blendete mir quasi sein Weltsbild auf - was ihm auch gelungen ist, eigentlich müsste ich bei dieser boshaftigkeit schon viel früher dagegenkämpfen denke ich mir manchmal aber ich hatte nicht die stärke mich gegen ihn zu richten ihn grenzen aufzuweisen ,,du gehst zu weit mit deinem Verantwortungsbewusstsein, stillst du deine verletzlichkeit an meiner verletzlichkeit'' so hätte ich es ihm damals sagen wollen.

  3. #3
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    Beitrag Teil 3

    wenn ich die beziehung sehr objektiv beschreiben würde:
    gab es momente an dennen ich spürte das er auch ein gutes verhältiss zu mir
    aufbauen möchte. In Form von Geschenken (mein Bruder ist ein sehr idealistischer mensch hat seinen frust in kreativität ausgelebt, ähnlich wie bei mir) somit weis ich was ein Geschenk für ihn an mich bedeutet. Andere würden sagen. Mit Materialismus ist es nicht getan. Diese Art von Materialismus ist wenn auch eine andere Art.

    Trotzdem war das Ausmaß an frust sehr groß als ich nicht wusste wie ich meine Freude ausdücken sollte. Denn das Vertrauen basiert tatsächlich nicht nur auf Materialismus habe ich das Gefühl nach einiger Zeit gemerkt, das ich darauf weiter nicht aufbauen kann, in dieser Zeit schwankte meine Magersucht und der Selbsthass war noch immer nicht ganz erloschen. Ein Geschenk kann auch sehr Egoistisch sein, wenn man darauf verharrt eine Rückmeldung zu bekommen.

    Der Vorwurf der kam war,: ich habe dir dies und das Geschenkt, und hast du jemals etwas gutes für mich getan''. Mir ist der Mund wie zugeschnürrt nach solchen Sätzen...ich verstand mich selbst in dem Moment nicht. Die Art in der er seine Sätze argumentiert ist eigentlich sehr sinnlos aber tatsächlich schaft er es in jedem dialog meine wörter platt zu machen. Weil mein Grund schwer ist einzugestehen..wie soll man jemanden klarmachen das man sich selbst sehr hasste..

    jemanden der selbst emotional verletzt ist. Kann das schlecht nachvollziehen das kann ich mir so erklären. Er wurde damals nicht gut von meinem Vater behandelt. Ich merke das er sich ein bestimmtes Bild von mir erwünscht eine Schwester zu sein die keinen Unfug macht. Eine gerade zu perfekte Schwester. Das setzt mich wiederum sehr unter Druck. Denn ich bin alles andere als Perfekt..

    eine Zeit lang glaubte ich ihm dieses Bild

    und merkte das ich meine Magersucht ignorierte da er mir das Gefühl gab ich sollte nicht über meine negativen Stimmungen meckern mein Gedanke war der selbe wie bei meinem Vater: ,,Du musst stark sein, es gibt schlimmeres''.
    wie ihn etwa. ,,Du wurdest nicht geschlagen wie ich also meckere nicht''

    vorallem wie sehr ich unter seinem Einfluss war. Das ist immer wieder erschreckend. Ich dachte mir einem Bruder kann man als Schützende Person ansehen. Und traute seinen Wörtern.

    So sehr das ich schon meiner inneren Stimme nicht mehr traute.
    Nur noch seiner. Ich machte es ihm ständig zu recht.
    Irgendwann wurde er mir handgreiflich und ich merkte wie unterwürfig ich eigentlich geworden bin.

    Ich bin damals eine Junge Frau die mit 16 ausgezogen ist. Dazu hatte ich während meines Studiums mit der Magersucht und dem Selbsthass zu kämpfen unter einem eher Narzißtischem Umfeld in dem ich mich befand merkte ich das besonders. Der Sprung war groß von der Hauptschule. Sich als 16 Jährige unter weit aus älteren 23 Jährigen Abiturienten zu behaupten. Mit einem gebrochenen Selbstwertgefühl.

    Mir stand in dieser Zeit niemand bei. Ich brach den Kontakt ab zu meiner Besten Freundin.

    Mein Bruder betrachtete mich wie von einem Fenster. Bildete sich schon immer sein leicht gestricktes Urteil. Um einen Grund zu finden mich zu hassen.

    Es ist erschreckend und verletzend zu gleich wenn ich mir manchmal vor Augen halte das er 4 Jahre älter ist. Und sich kein einziges mal Gedanken über meine Situation gemacht hat.
    Besucht hat er mich während meines Studiums kein einziges mal.
    Er hatte keinen Anteil an meinen Problemen.

    genau das macht den Grund in unserer Beziehung sehr schwer.
    Ich möchte etwas erreichen in meiner Laufbahn, einen Entschluss ziehen und mich nicht ständig schlecht behandeln lassen. Ich werde immer zurückhaltender und bin mittlerweile sehr eingeschüchtert.
    Wenn ich daran denke halte ich mir das Bild meiner Mutter vor Augen, sie wahr sehr unterwürfig und genau das ist nicht mein Bestreben.
    In Schuldgefühlen unterzugehen. Und auf mir herumtrampeln zu lassen.

    sehr vieles habe ich verdrängt und ich frage mich wie man eine solche Beziehung zu einander wieder aufbauen kann.. wenn so viel Hass dazwischen ist und ich emotional, verbal nicht gegen meinen Bruder antreten kann.
    An einen Brief hatte ich auch gedacht, nur im moment bin ich sehr durcheinander da meine Berufliches Ziel dadurch völlig aus dem gleichgewicht gekommen ist und nichts mehr da ist das mir halt gibt.
    Falls er denn Brief nicht positiv aufnimmt.

    Anderer Seits bin ich sehr enttäuscht von mir selbst da ich mir denke ; ,,du musst stark sein'' dich durchbeisen. Lass dich von deinem Hasserfüllten bruder nicht kleinmachen. Aber ich lasse es zu. Er macht mir sogar Angst. Denn sein Hass ist unkontrollierbar.
    Weil er weis ich bin verletzlich und ..auch dieses Bild kenne ich zu gut von der Beziehung meines Vaters zu meiner Mutter.

    Dieses Machtspiel ist einfach nur verachtend. Ich hasse es zu tiefst wie man nur seine kleinere Schwester so hasserfüllt sehen kann.
    Und nun stehe ich da, ich die jenige die evtl. eine therapie machen muss. Denn kürzeren zieht. Mein Bruder hat immer sehr bequem gelebt er wahr sehr faul, ich hatte probleme mit meiner konzentration lernte nächte durch, schlafprobleme ect. habe meine ganze jugend aufgeopfert. Und noch immer nicht das Recht darauf ein gelassenes Leben zu führen, seiner Meinung nach?

    Man sagt Männer können mehr verdrängen und sich besser durchsetzen.
    Ja das ist wahr. Aber trotzdem denke ich das eine Frau emotional viel viel mehr durchhalten (muss) sogar. Da eine Frau die sich durchsetzt, immer mit konflikten konfrontiert wird. Bei einem Mann lässt man es eher durchgehen...
    Und mein Bruder ist auch nicht ganz unberührt. Das Geld das mein Vater nach seinem Tod uns hinterließ hat er für sehr viel ,,Mist'' ausgegeben und leicht gelebt. Ich habe es in meine Ausbildung investiert.

    manchmal komme ich mir vor wie ein machtloses Wesen das seinen Mund nicht aufbekommt. Woran liegt das?

    Ich entschuldige mich vielmals wenn dieser Post zu lang geworden ist.
    es ist überdurchschnittlich lang. Und vielleicht vergeht dem ein oder anderen die Lust zum lesen. Aber der jenige der sich Zeit nimmt nehme ich sehr zu schätzen. Es gibt wenige Menschen denen ich so offen rede und mir tut es gut mit jemanden darüber zu schreiben. Den Rat einer Therapie werden mir nun viele machen. Aber das ist ist nicht sinn meines Schreibens,

    Ich würde gerne einfach nur reden und zuhören was andere dazusagen.
    Es soll keinen Einfluss auf eine Entscheidung haben die ich fälle letzendlich liegts an mir. Aber das Bedürfniss zu reden und Eigene Erfahrungen auszutauschen ist vielleicht auch hier zu einem gewissen Grad möglich :-)

    Es tat mir sehr gut das nun niederzuschreiben. Und andere daran Teilhaben zu lassen. Wenn es nur ein kleiner Schritt ist.

    Ich antworte gern auf Kommentare zurück schreibt bitte ruhif sehr erlich wenn auch hemmungslos. Ich bin sehr offen dafür. Den mein Wille ist etwas daran zu ändern und nicht in selbstmitleid zu baden.

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