Hallo Leute,
ich habe seit einigen Tagen ein Problem und möchte euch darüber berichten, evtl. Erfahrungen eurerseits hören.
Ich habe seit mehreren Jahren immer wieder Angst vor Krankheiten. Das ist aber nicht wirklich schlimm. Belastet mich nur sehr sehr wenig. Ich gehe dann meist zum Arzt, er sagt mir "ist alles gut" und damit hat es sich.
Vor 2 Jahren war ich deswegen mal bei einem Psychologen. Hatte da diese 6 Vorgespräche und dann sind wir zu dem Schluss gekommen, dass eine Therapie nicht unbedingt notwendig ist.
Nun seit Samstag geht es mir sehr schlecht.
Ich war Freitag Abend auf einer Party, stark betrunken.
Samstag dann der Kater, soweit so gut.
Samstag Abend habe ich plötzlich eine Angstattacke bekommen (soetwas hatte ich vllt 3 mal in meinem Leben). Hatte einfach Angst vor irgendwas absurdem. Meiner Beine, dem Brötchen auf dem Tisch. Kann es nicht genau beschreiben.
Dieser Angstzustand ging sehr schnell weg.
Problem war aber - wie ich bin - habe ich mir darüber Gedanken gemacht.
"Kommt das wieder?"
"Bin ich depressiv?"
"Werd ich mein ganzes Leben lang Medikamente nehmen müssen?"
Diese Gedanken haben sich so zugespitzt, dass ich Sonntag Abend und gestern Abend kaum schlafen konnte. Den ganzen Tag habe ich sehr unglückliche Gefühle. Angst davor in der Klapse zu landen, immer depressiv zu sein, meine Eltern damit zu belasten und meine Freundin.
Ich habe aber schnell die Initiative ergriffen. Ich bin nicht jemand, der sich zurückzieht. Eher jemand, der sich Hilfe sucht. War direkt Montag beim Hausarzt, er hat mich zum Psychologen überwiesen und mir ein starkes Antidepressiva für 3 Nächte gegeben, damit ich wenigstens schlafen kann. Das Medikament habe ich direkt abgelehnt und auch nicht eingenommen.
Bin dann los zur Apotheke, mir etwas angsthemmendes geholt. Hat nichts gebracht. So ein komisches Lavendel Zeug.
Die Nacht gestern war dann wieder sehr akut. Heute morgen wieder große Trauergefühle gehabt. Keine Lust zu arbeiten, keine Lust auf mein Studium.
Bin nun zu einem Psychater / Neurologen gefahren, der mich vor 2 Jahren auch wegen meiner Angst vor Krankheiten zum Psychologen überwiesen hat.
Er sagt sofort, dass das starke Antidepressiva nicht gut sei und schnell süchtig mache.
Er sagte mir sofort, dass ich mich wieder dareinsteigere. Dass ich nun Angst vor der Krankheit "Depression" hab. Wie ich Angst vor Lungenkrebs habe, bekomme ich Schmerzen in der Brust. Bei Angst vor Depressionen, bekomme ich depressive Symptome.
Was sagt ihr dazu?
Ich habe nun ein Beruhigungsmittel bekommen. Den Namen darf ich nicht nennen. Das Zeug macht aber nicht abhängig und ist gut verträglich. Ist aber auch kein starkes Antidepressiva. Fühle mich seit dem Arztbesuch und der Einnahme des Medikamentes wieder richtig gut, kann man fast sagen.
Was meint ihr:
Steigere ich mich wirklich wieder in etwas rein, ähnlich wie bei meinen Krankheiten oder fängt bei mir eine starke Depression an, die immer wieder kommen wird?
Dieses Forum hat mir früher bei der Trennung von meiner Freundin sehr geholfen. Ich hoffe es sind einige erfahrende Leute hier, die sich meinen Problemen etwas annehmen und evtl. auch aus Erfahrungen berichten.
Vielen Dank fürs lesen!


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Ich hab schon Stundenlang nach irgendwelchen Krankheiten gegooglt aber meistens ergibt sich das wieder nach einer bestimmten Zeit.

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