Hallo an alle,
ich habe eine Frage an die Experten hier, da ich total verunsichert bin was meine Therapie angeht.
In der Therapie erzähle ich die ganze Zeit von mir, und was in mir vorgeht. Soweit ja OK. Aber mein Therapeut äußert sich fast nie dazu. Fragt weder mal was nach, noch gibt er Ratschläge oder sagt ich solle es mal von der oder der Seite sehen. Er hört nur zu.
Als ich ihn darauf ansprach, war seine Anwort, er könne mir nur das reflektieren, was ich ihm erzähle.
Als ich dann später so ziemlich nicht mehr wußte, was ich noch erzählen sollte, fragte ich ihn, wie es denn weitergehen solle. Wie die nächsten Schritte aussehen würden. Seine Antwort war, das hinge von mir ab. Fertig.
Ja, und... Muss ich das verstehen? Soll das so? Soll ich einfach erzählen, bis bei mir die Selbsterkenntnis einsetzt? Funktioniert eine Therapie so? Dann kann ich es auch meinem Spiegel erzählen, der zeigt ähnlich viel Reaktionen...
Einerseits würde ich es gerne hinschmeißen, weil ich nicht das gefühl habe, dass es mir etwas bringt. Andererseits habe ich Angst eine Chance zu vertun und wieder monatelang auf einen Therapieplatz zu warten... Mal wieder Angst...


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