hallo liebes forum,
ich bin jetzt seit ca einem 3/4 jahr in einer tiefenpsychologischen behandlung, um zum einen liebeskummer zu verarbeiten und in verbindung damit auch meine verqueren familienverhältnisse.
ich habe schon einige gefühlslagen und emotionen zu meiner therapie durchlebt. von "völliger zuversicht" bis hin zu "was soll das eignetlich bringen", was vielleicht auch einfach dazu gehört.
so langsam kommen auch die gespräche, die ich mir im grunde von der therapie erwartet habe. nämlich die "aha" erlebnisse, die "ich verstehe" und "ach du meine güte, eigentlich ist das alles völlig klar".
darüber bin ich zum einen natürlich sehr froh, auf der anderen seite fehlt mit jedoch aber dann die "alternative-lösung" zu problemen, die mir meine therapeutin leider nicht bieten kann.
sie sagt zwar, wenn man weiß - woher das problem kommt, und man dieses auch noch ändern möchte, kann man, wenn man es nun verstanden hat, auch verändern.
das ist auf der einen seite sicherlich wahr, auf der anderen seite macht es mich unzufrieden, manche dinge jetzt zu verstehen, aber nichts damit "anfangen" zu können.
liegt das in der natur dieser therapie?
knüpft man an eine solche am besten direkt noch eine verhaltenstherapie an?
oder ergeben sich im weiteren therapieverlauf (eine psychoanalytische behandlung ist jetzt noch angestrebt) diese zweifel und offenen fragen mit der zeit?
ich bin gerade wieder in einer phase, wo mich das alles nicht recht zufrieden stellt =(


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