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Thema: Tod der Mutter nach vielen Problemen

  1. #1
    Neuling
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    Standard Tod der Mutter nach vielen Problemen

    Vor kurzem ist meine Mutter an einem plötzlichen Herzinfarkt verstorben.Niemand hätte mit ihrem Tod gerechnet. Ich hatte zuletzt wenig bis gar keinen Kontakt zu meinen Eltern. In meiner Kindheit war mein Vater ab und an gewalttätig und hat in Aggressionsphasen meine Schwester und mich, und auch mal meine Mutter geschlagen. Nach meinem Auszug zu Hause waren sie nicht mit meinem Freund (Nationalität etc.) einverstanden, und haben damals aus diesem Grund mir gesagt, dass sie keinen Kontakt mehr mit mir wollen, weil sie ihn nicht akzeptieren und ich die Beziehung zu ihm beenden sollte, wenn ich mit ihnen zu tun haben möchte. Für mich war das damals ein vorgeschobener Grund, ich wusste das mein Vater sehr dagegen war, das ich wegzog in eine andere Stadt usw, und hatte vielleicht Angst das meine Mutter ihn auch verlassen könnte. Aber sie ist an seiner Seite geblieben, hat stets zu ihm gehalten und auch den Kontakt zu mir abgebrochen. Nun ist sie plötzlich verstorben, und ich habe mich nie mit ihr aussprechen können. Ich dachte auch nach ihrem Tod, werde ich auch mit meinem Vater reden können, aber er macht total dicht ,und ich merke er möchte mich nicht um isch haben. Ich weiß nicht, wie ich mit dieser Ungewissheit leben soll, wieso sie nichts getan hat und wieso sie auch lieber bei ihm blieb und dafür auch in kauf nahm, mich zu verlieren ?Und frage mich , ob mir jemand einen Rat geben kann, wie ich damit lerne zu leben.

  2. #2
    Neuling
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    Standard

    Hallo Pylones22.

    es macht mich richtig traurig...dass Dein Beitrag schon so lange unbeantwortet bleibt...
    Nun hab ich ihn gefunden und möchte versuchen Dir ansatzweise ein paar "Tipps" zu geben.

    Der Tod eines Menschen ist immer schwer...auch ich habe das schon erlebt.
    Die vielen Fragen, die so unbeantwortet bleiben und man kann sie einfach nicht mehr stellen. Das ist nicht leicht damit zu leben.
    Ich kann das gut verstehen.
    Und doch muss man einfach damit leben.

    Ich kann Dir nur einen Rat geben (was mir persönlich geholfen hat...jedenfalls ein bisschen!!). Schreibe!! Schreibe, schreibe, schreibe...nur für Dich oder auch hier...es ist ja alles anonym.
    Schreib Dir Deine Fragen von der Seele. Schreib Dir den Kummer und den Schmerz von der Seele...
    Vielleicht in Form eines "Buches" in "Briefen" an Deine Mutter. Schreib es so, als würde sie es lesen.
    Und ich bin mir sicher, dass sie in irgendeiner Form (dafür muss man nicht religiös sein!) über Dir ist und sie Deinen Schmerz spürt.

    Oder wenn Du alleine bist, in Deiner "geschützen" Umgebung... sprich mit ihr...so als wäre sie da.
    Klingt vielleicht im ersten Moment verrückt...aber ich denke, je mehr Du es rauslässt, rausweinst, erzählst, desto besser wirst Du damit -irgendwann- leben können.

    Ich hoffe sooo sehr, dass Du diesen Beitrag liest (auch wenn Du diesen Beitrag schon vor viel längerer Zeit verfasst hast).

    Und ich hoffe ich konnte Dir ein bisschen helfen, ein wenig Mut machen.
    Damit zu leben ist immer schwer...aber vielleicht macht es Dir das Leben ein bisschen leichter...

    Schreib Briefe!!!

    Alles Liebe
    Deine Träumende Augen

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Träumende Augen für den sinnvollen Beitrag:

    honeymoon (22.11.2011)

  4. #3
    Neuling
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    Standard

    Hallo pylones22,

    ich bin noch gar nicht so lange hier angemeldet und habe deinen Beitrag eben erst gesehen.

    Trotz all der Zeit die bereits vergangen ist, würde ich dir gern noch mein Beileid aussprechen. Ich hoffe du hast die letzten Wochen einigermaßen überstanden und es geht dir den Umständen entsprechend gut.

    Es ist schade, wenn man sich so streitet und keinen Weg mehr zueinander findet. Deine Mama ist leider unerwartet verstorben, so dass sie vorher nichts mehr regeln konnte. Und nun stehst du da mit dieser Situation.

    Der Tipp mit dem Schreiben ist gar nicht verkehrt, wenn dir Schreiben liegt.

    Ich habe einige Freunde die solche Probleme mit Familienstellen gelöst haben. Das gibts in jeder größeren Stadt. Beim Familienstellen stellst du im Prinzip die Situation(en) nach, die du mit den echten Personen nicht aktiv angehen kannst (sei es wie bei dir, weil die Gegenpartei tod ist oder weil die Lebenden es nicht zulassen). Du schilderst der Aufstellungsgruppe das Problem und es wird quasi nachgespielt. Dadurch erhälst du Feedback, kannst Bockaden lösen, die anderen auch mal anschreien und das hilft vielen schon unheimlich viel weiter. Schau mal unter http://www.familien-stellen.de/, da ist alles beschrieben. Wenn das was für dich ist, kannst du ja mal schauen, wo das bei dir in der Stadt angeboten wird.

    Ich wünsch dir ganz viel Glück und Zuversicht.

    VG Coach

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