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Thema: Todesfall

  1. #1
    Neuling Avatar von Thedi
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    Frage Todesfall

    Heute kam ein Anruf, den ich schon seit längerer Zeit erwartet hatte. Die Eltern von einem Bekanten teilten mir mit, das ihr Sohn nun nach über 24 Jahren überlebenskampf verstorben sei. Eigentlich dachte ich immer, dass sein Tod mir nahe gehen würde, aber im momment des Anruf's, passierte gar nichts, dabei hat er mir in seinem Zustand immer sehr Leid getan. Wir lagen lange Zeit zusammen im gleichen Spital, er hatte einen Motoradunfall mit sollchen schweren Verletzungen davon getragen, das er ohne fremde Hilfe, nicht mehr in der lage war am Altag teilzunehmen. Vielleicht bin ich ihm doch nicht so nahe gestanden wie ich immer gedacht habe.

  2. #2
    Bestseller Autor Avatar von glasheuler
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    Standard Hallo Thedi,

    Das eigene Befremden über Deine Empfindungen im Moment der Todesnachricht ist unbegründet, darüber brauchst Du nach meinem
    Dafürhalten nicht mehr lange betroffen zu sein.

    24 Jahre sind doch eine verdammt lange Zeit, in der Hoffen und Bangen
    im stetigen Wechsel vorhanden waren. Hier stellt sich vielen Menschen die Frage welches Leben noch lebenswert ist und wo macht es Sinn eine Gesundung zu erwägen.
    Es gingen so viele Jahre ins Land wo man naturgemäss mehr über das letztgenannte nachdenken würde.

  3. #3
    Schreibkraft Avatar von Butsche
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    Standard

    Hallo Thedi,
    zu erfahren, dass ein Herz aufgehört hat, zu schlagen, zugleich aber zu wissen, dass dieser Mensch nun zur Ruhe kommen kann, nachdem er eine so lange Zeit nicht mehr in einer Form lebendig war, die ihm eine aktive, von Selbstbestimmung gekennzeichnete Form der Teilnahme am Leben überhaupt ermöglicht hätte, dürfte dazu geführt haben, dass der Anruf bei Dir keine Betroffenheit usw. auslösen konnte - zermürb Dich deshalb nicht. Das hat nichts mit gefühllos oder ähnlichem zu tun, sondern ist nach all dem eine nachvollziehbare Reaktion.

    Butsche
    Nur wer die Herzen bewegt, wird auch die Welt bewegen können.
    (Ernst Weichert)

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