Ich weiß garnicht wo ich anfangen solll...ich bin 20, männlich und hatte es im Leben eigentlich nie leicht, habe mich aber trotzdem immer wieder durchgebissen.
Doch momentan merke das ich die Kontrolle komplett bzw. spürbar verliere und mich die Fakten sehr fertig machen.
Meinen Vater kenne ich nicht, meine Mutter ist schon seit ein paar Jahren arbeitslos und war mal als ich jünger war in einer Entzugsklinik für Alkoholiker. Mit Freunden mache ich kaum noch was, da sich die Interessen unterscheiden. Eine Beziehung hatte ich noch nie, was ich mir nicht wirklich erklären kann und was mich mitunter am meisten fertig macht, da ich dort am meisten Rückhalt bekommen könnte. Bis vor kurzen war ich arbeitslos und habe jetzt einen Nebenjob angefangen. Allerdings merke ich wie ich förmlich bei dieser, objektiv relativ leichten Belastung, schon überfordert bin. Nicht mit den Tätigkeiten an sich, sondern mit der psychischen Belastung. Genauer gesagt kann ich mir momentan nicht vorstellen um 6 Uhr aufzustehen, bis Abends zu arbeiten und das 40 Stunden die Woche...ich fühle mich einfach nicht in der Lage. Wie man mir recht häufig bestätigte bin ich durchaus intelligent und stelle körperlich auch ein gewisses Niveau da. Dies widerrum kommt durch eine recht extreme Sportart die ich betreibe und als Kompensator benutze. Das Problem dabei ist das ich all diese Dinge die nicht laufen, logisch betrachtet einfach nicht durch den Sport kompensieren kann, ich es aber probiere und dafür auch zu Dopingmitteln greife um meine Leistung zu steigern und die positive Resonanz die ich durch meine sportliche Leistung bekomme zu erhöhen.
Als ich letzte Woche krank war und somit sogar die Kontrolle über meinen Körper verloren hatte, hatte ich vorm einschlafen immer das Gefühl zu ersticken und war extrem genervt.
Ich merke das ich in letzter Zeit dazu neige an Tagen an denen ich sehr down bin, vor dem schlafen zu Tetrazepam zu greifen und zuletzt waren es dann auch mal, wenn ich mich recht erinnere, 10 Tabletten mit wenigen ml Alkohol, nur so kann ich schnell und ohne viel über etwas zu denken, einschlafen. Allerdings halte ich mich nur wegen des Sports mit Benzos zurück, trinke nie und rauche auch nicht.
Zusammen gefasst leide ich unter vollgenden Dingen:
- Depression
- Stimmungwechsel u.a. in wenigen Minuten
- Aggressionen bzw. Hassgefühlen
- Ängsten
- Zum Teil Lethargie
- Sportsucht
- Dopingmittel-Abhänhigkeit
- Natürlich alle privaten Probleme
- Evtl. 1-2 Zwängen
- Einer allgemeinen und sehr starken Unausgeglichenheit
- Zum Teil vielleicht auch Suizid Gedanken, die aber noch recht weit von einer Umsetzung entfernt sind und nur in den extremsten Momenten auftauchen.
- Hoffnungslosigkeit
- Ich tippe auch auf eine oder mehrere Persönlichkeitsstörungen.
Was ist nur los mit mir?
In letzter Zeit merke ich aber das es mich so sehr belastet, das ich viel offener darüber reden kann. Ich habe mir bereits von meiner Ärztin eine Überweisung zum Psychologen geben lassen und werde morgen probieren einen Termin zu bekommen.


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