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Thema: Totales Tief durch Studium und Fernbeziehung-hilfe...

  1. #1
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    Standard Totales Tief durch Studium und Fernbeziehung-hilfe...

    Hallo ihr Lieben!
    Ich hoffe wie wohl auch viele andere hier einen Rat bekommen zu können...

    Ich habe diesen Winter mit einem anspruchsvollem Studium angefangen, so bin ich direkt nach dem Abi aus meiner Heimatstadt und auch aus meinem Elternhaus weggezogen in eine Stadt, die etwa 2stunden Zugfahrt weg liegt. Die Entscheidung kam recht plötzlich und ich war stolz einen solchen Schritt so rasch gemacht zu haben.
    Dann kam der Umzug näher und so langsam begriff ich, dass es schwierig werden wird, weg von meinem Freund, Freunden, Familie.
    Mein Freund war nicht allzu begeistert von meinem Entschluss und war anfangs ziemlich geknickt. Ich bin so gut wie jedes Wochenende nach hause gefahren und habe den Stress auf mich genommen... Dann kam die erste Prüfung, Stress, neue Freunde hier, die am Wochenende etwas unternehmen wollen und immernoch das zweite Leben daheim wohin ich weiterhin jedes Wochenende fuhr.

    Jetzt war ich über Weihnachten fast zwei Wochen zuhause, habe schon fast zwanghaft jede minute mit meinem Freund verbringen wollen um die Zeit zu nutzen. Doch von Tag zu Tag fühlte ich mich immer schlechter, ungeliebt, habe fast jeden Tag geweint.
    Nun bin ich wieder zurück dei der Uni, fühle mich kaputt, ausgelaugt, kann nicht schlafen und muss immer wieder die Tränen zurückhalten. Mein Freund hat mir verkündet er fand wir haben uns zu viel gesehen und er habe kein Problem damit wenn ich am Wochenende mal hier bleiben würde, er fühle sich unter Druck gesetzt wenn ich immer wieder anfange zu weinen und hilflos.
    So fühle ich mich auch, unter Druck. Die Erwartungen ans Studium, an mich als Freundin im Bezug auf meine alten und neuen Freunde und als Partnerin.
    Ich weiß dass er mich liebt und dass ich das Studium packen kann aber das Gefühl den Anforderungen in beiderlei Hinsicht nicht zu entsprechen siegt und macht mich kaputt und so sehr ich versuche mir zu sagen, dass ich mir nicht solchen Stress machen brauche, ich komm doch nicht gegen die lähmenden Gefühle an.
    Ich weiß im Moment nicht mehr weiter und habe Angst meine beziehung kaputt zu machen... und auch selber in ein tiefes Loch zu fallen, denn im moment ist er ja nur derjenige der mir so richtig Kraft gibt und mir wirklich wichtig ist zumindest fühle ich mich nur bei ihm richtig geborgen und beschützt...

    Bitte, gebt mir einen Rat, wie ich aus dem Loch rauskommen kann und wie er mich unterstützen kann...

    Ich habe langsam das Gefühl ich verliere mich, denn eigentlich war ich bisher so lebensfroh und glücklich...

    Allerliebste grüße, Apfelkringel

  2. #2
    Bestseller Autor Avatar von glasheuler
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    Standard HI Apfelkringel,

    da stürmte wirklich ne ganze Menge auf Dich ein, das will erst mal verarbeitet werden. Das Wochenende ist für sämtliche Vorhaben viel
    zu knapp vom Zeitvolumen her. Du muss klipp und klar definieren
    was Du erledigen willst und Dir ein Zeitfenster setzen.

    Die freie Weihnachtszeit war der Zeitraum wo alles massiv auf Dich einstürzte und in Dir das Gefühl gaben total überfordert zu sein. Ohne
    diese exakte Planung stellst Du Dir selbst zu viele Stolpersteine.

    Lass Dir für eine abschliessende Beurteilung noch zwei bis drei Monate Zeit. Wenn Du dann immer noch am Boden bist wäre ein Rückzieher in
    Erwägung zu ziehen.

    Liebe Grüße
    glasi
    Das Wort "Glück" würde seine Bedeutung verlieren hätte es nicht
    den Widerpart in der Traurigkeit.
    C.G.Jung

  3. #3
    Verleger Avatar von Natz
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    Standard

    Hallo Apfelkringel!
    Du versuchst Dich gerade vierzuteilen und es jedem recht zu machen. Klar, dass Du da auf der Strecke bleibst. Du bist auch nicht verpflichtet, es Deinem Freund recht zu machen und ihm gegenüber überangepasst zu sein. Auch er kann Dich besuchen und Du brauchst auch kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn Du Deinen Weg gehst. Es sind 2 Stunden Entfernung und keine 20!
    Ich finde, Du hast genug Bereitschaft gezeigt. Ich würde Deinem Freund den Vorschlag machen, dass er Dich ja besuchen kann, wenn er möchte. Nur, weil Du ein Stück weggezogen bist musst Du nicht zu Kreuze kriechen und Dir ein schlechtes Gewissen einzureden. Eine stabile Beziehung hält das aus und wenn Dein Freund so reagiert, dann aus egoistischen Gründen. Ihm liegt nicht Dein Weiterkommen am Herzen, sondern, dass er die Bequemlichkeit vor Ort aufgeben muss.
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

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