Hi,
ich habe diese Nacht zwei Träume gehabt, die ineinander über gegangen sind und sehr bewegend waren.
Im ersten Teil habe ich von einem Hund geträumt, der sich mit mir im Hof des Bauernhauses meiner Oma befand.
Sehr verwirrend war für mich, das ich diesen Hund noch nie oder sehr lange nicht mehr gesehen habe. Ich konnte ihn gar nichts zuordnen, gleichzeitig kam er mir vor wie ein alter bekannter.
Umso erstaunlicher wurde es für mich, als dieser Hund, der sehr freundlich war und braunes Fell hatte, auf mich zusprang, mich im Gesicht und an den Armen leckte und ich ihn streichelte. Ich war erstaunt, dass er so liebevoll mit mir umging und das spielen mit ihm machte sehr viel spaß, es fühlte sich zärtlich und vertraut an.
Dann wollte ich gehen und ihn mit einer leine im Hof festbinden, weil ich Angst hatte, er läuft davon, denn das Hoftor stand offen. Er wehrte sich jedoch störrisch und verzweifelnd dagegen, also ließ ich die Leine wieder los und "erklärte" ihm, dass er nicht rauslaufen soll, weil es draußen, hinter dem Haus gefährlich werden kann und ich nicht wollte, das ihm da was zustößt.
Plötzlich Szenenwechsel. Diesmal bin ich in der Küche des Hauses von meinem Vater. Beide Häuser sind Orte, wo ich häufig gewesen bin, mich heimisch gefühlt habe, aber nie langfristig gelebt habe; mittlerweile habe ich schon seit vielen Jahren keinen Bezug mehr zu diesen Häusern.
Zurück zum Traum:
Ich bin also in der Küche des Hauses meines Vaters; es steht ein Bett in der Küche in dem ich Schlafe. Draußen ist es sehr hell, bereits Tag, wohl ein sonniger, warmer Tag, das Licht dringt durch die Fenster hinein.
Auf einmal steht jemand ganz besonderes vor der Terrasentür (sie ist aus Glas) der Küche: Meine unerwiederte Liebe; ich muss sie schon ein Jahr lang jeden Tag sehen, habe sie bereits gefragt, wie sie zu mir steht und sie hat es ganz klar verneint. Sie versucht mir dennoch immer wieder höflich zu begegnen, ich bin jedoch immer sehr kühl und distanziert zu ihr und beende situationen, in denen ich auf sie treffe möglichst schnell, weil ich es noch nicht schaffe normal mit ihr umzugehen.
Ich stehe auf, mache die Tür auf und schaue sie an. Sie fragt mich neutral nach irgendeiner Sache im Haus, ob ich sie habe und ihr bringen könnte. Ich antworte ihr in einem grimmigen Tonfall (ähnlich wie ein strenger, tadelnder Vater), das habe ich nicht. Daraufhin verzieht sie ihr Gesicht, sie sieht entnervt, verletzt und angepisst aus und geht. Ich mache die Terrassentür wieder zu und drehe den Türgriff so, das sie sich verschließt.
Was haben diese Träume zu bedeuten? Die gefühlte Intensität, die ich in beiden Situation erlebt habe, ließ die Szenen sehr real erscheinen.
Über Anregungen und Hinweise wäre ich sehr dankbar.
Shreg


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