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Thema: Trauma/Angst vor Schizophrenie / Hypochondrie

  1. #1
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    Standard Trauma/Angst vor Schizophrenie / Hypochondrie

    Hallo Zusammen,

    ich bin noch nicht lange in diesem Forum angemeldet, finde es aber total super. Es ist schön, wie man sich hier gegenseitig helfen und austauschen kann.

    Nun mal kurz (oder auch leider etwas länger) zu meiner Geschichte/Problem. Ich bin m, 28 Jahre und leide mehr oder weniger an einer posttraumatischen Belastungsstörung (mein Vater starb ganz plötzlich vor meinen Augen, als ich 13 war).

    Als Folge entwickelte ich Ängste (vor Verlusten, Fehlern etc.), Zwänge (ständige Kontrolle) und einen großen Drang zum Perfektionismus.

    Bis vor einem Jahr habe ich diese Dinge in mein Leben mehr oder weniger gut integriert bekommen. Letztes Jahr bin ich dann an meine Grenzen gestoßen (Depressionen, Angststörung) und wurde durch einen Psychiater medikamentös behandelt. Danach ging es einigermaßen wieder. Parallel hab ich einen Platz zur ambulanten Verhaltenstherapie gesucht. Diese begann aufgrund hoher Wartezeiten erst vor 3 Wochen.

    Ich habe meine Ängste und Zwänge auch einigermaßen "im Griff". Was mich allerdings belastet, ist die Angst eine Psychose/Schizophrenie zu bekommen. Ich hatte vor einiger Zeit mal eine Panikattacke und Zwangsgedanken in denen ich mir einbildete Stimmen zu hören etc.. Mein Arzt und Therapeutin haben mir bestätigt, dass ich keine Psychose entwickel. Ich sollte versuchen, mich von dieser Vorstellung abzulenken. Das ist leider nicht so einfach.....

    Ich leider schon viel über diese Erkrankung gelesen. Als Folge kontrolliere ich mich und meine Gedanken ständig. Das fördert leider wieder die Angst und damit die Kontrolle (ein Teufelskreislauf). Ich überlege dann ständig, ob und warum ich das jetzt gedacht habe (es könnte ja auch eingegeben sein/eine Halluzination). Ich habe dadurch auch schon ein Depersonalisierungsgefühl. Das alles belastet mich doch stark. Ich weiß, dass es "nur" eine Angst davor ist, aber komme aus diesem Kreislauf leider nicht richtig raus. Bin auch schon total verunsichert.

    Daher würde ich mich sehr über Ideen/Ratschläge/Tipps freuen.Mit denen meiner Therapeuten komm ich nicht wirklich weiter. Herzlichen Dank im voraus.

  2. #2
    Verleger Avatar von Natz
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    Standard

    Ein typischer Gedanke bei Angststörungen ist eben, dass man Angst hat, verrückt zu werden. Ich denke, wenn man das weis, kann man schon wesentlich gelassener damit umgehen. Du musst Dir eben klar machen, dass es ein Teil der Angsstörung ist aber mit der Realität nichts zu tun hat.
    LG, Natz




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  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Natz für den sinnvollen Beitrag:

    Schneemann82 (18.12.2010)

  4. #3
    Schreibkraft Avatar von Brom
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    Zuerst, kann ich das ehr gut verstehn, aber wenn du schreibst das du mit der Hilfe deines Therapeuten nicht klar kommst, was genau rät dieser dir denn?
    Evtl solltet du darüber nachdenken den Therapeuten zu wechseln.

    Zweitens, solang du noch darüber nachdenken kannst, ob es ne Halluzination ist oder nicht, ...ist es keine. Wäre es eine würdest du den Unterschied nicht bemerken. Es wäre Realität für dich.

    Ich hatte mal ne Angststörung wo ich immer Angst davor hatte schwul zu sein, ...es hat mich echt aufgefressen, bis ich irgendwann mal gesagt hab, ...ok ..wenn es so ist, dann ist es halt so, ..da stellte sich raus, das ich männer zwar aktraktiv finden kann, aber keinerlei sexuelle Interesse an ihnen habe.

    Versuch das doch mal, also lass es drauf ankommen, ...wehr dich nicht dagegen, und lass es passieren.
    Nimm die dinge einfach an wie sie sind.
    Und wenn du Shizophren bist, dann ist es halt so ...das ist ja nix was unheilbar wäre.
    Im gegenteil, vllt kannst du dann endlich deine Probleme bewältigen.
    Und wenn es nicht so ist,.... super ...du hast eigentlich nix zu verlieren.

    So oder so ..kannst du nur gewinnen.

    lg Brom

  5. #4
    Neuling
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    Hallo nochmal,

    vielen Dank für die Antworten. Ich weiß selber, dass ich nicht schizophren bin und auch nicht auf dem Weg dahin. Meine Therapeutin / Arzt haben mir das auch mehrfach bestätigt.

    Es ist mehr die Angst / Gedanken daran (und an andere schlimme Dinge die passieren könnten) mit der ich nicht gut umgehen kann. Jeder Mensch hat sicherlich schlimme/ängstliche Gedanken, doch die meisten Menschen ignorieren diese bzw. bewerten diese nicht. Ich bin halt sehr unsicher und sensible und belaste mich mehr damit.

    Mein Therapeutin meinte, dass die Welt in einem halben Jahr anders aussieht. Bin ja erst am Anfang.

    Wie ihr schon schreibt: Man weiß, dass es "nur" Gedanken sind und nicht die Realität. Daher ist alles ok. Man muss diese Gedanken nur nicht bewerten bzw. Angst davor haben. Dann verschwinden die Gefühle/Gedanken auch von selber.

    Und da ich das erkannt habe, heißt es jetzt, dies umzusetzen. Richtig so ?

  6. #5
    Verleger Avatar von Natz
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    Genau-das ist doch ein guter Anfang
    Hier hab ich den Link noch nicht rein, vll. hilft es Dir ja etwas: http://www.angst-auskunft.de/
    LG, Natz




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