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Thema: Trauma durch Tod des Vaters?

  1. #1
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    Unglücklich Trauma durch Tod des Vaters?

    Hallo zusammen,

    vielleicht hat jemand eine ähnliche Erfahrung gemacht...
    Mein Vater, zu dem ich immer eine sehr enge und emontionale Bindung hatte, starb vor ca. 10 Wochen an Krebs. Vom Zeitpunkt der Diagnose bis zu seinem Tod vergingen nur 1,5 Monate. Wir (meine Mutter und ich) waren ständig bei ihm im Krankenhaus, auch an dem Tag, an dem er verstorben ist. Wir haben ihn sterben sehen, was ein ganz furchbarer und so schmerzhafter Anblick war. Seit dem Tod meines Vaters, habe ich nun sehr oft das Gefühl, dass alles um mich irgendwie unwirklich ist. Ich habe das Gefühl, dass ich nicht wirklich bei mir bin bzw. neben mir stehe. Ich frage mich, ob ich durch das Erleben des Sterbens meines Vaters traumatisiert wurde oder ob dies nur ein normales Empfinden ist, wenn man eine geliebte Person verliert? Konnte das meine Psyche vielleicht (noch) nicht verarbeiten? Ich frage mich häufig, ob das wirklich mein Leben ist oder nur ein Traum, aus dem ich irgendwann einmal wieder aufwachen werde. Kann dies irgendjemand nach eigener Erfahrung nachempfinden? Was soll ich tun? Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen oder einfach nur noch ein wenig Zeit vergehen lassen, in der Hoffnung, dass dieses "unwirkliche" Gefühl verschwindet?

    Avariel

  2. #2
    Wunderlampe
    Gast

    Standard

    Hallo Avariel

    Nur kurz, weil es schon spät ist.
    Im Frühsommer dieses Jahres ist meine Schwiegermutter an den Folgen eines Sturzes gestorben. Drei Woche war sie auf Intensiv, bis sie dann "endlich" sterben durfte. Ich war lange Zeit in einer Art Schwebezustand indem ich immer zu darauf gewartet habe, dass jemand zu mir sagt: Aufwachen, ist alles nur ein böser Traum.

    Es hat sehr lange ( für meine Begriffe ) gedauert bis ich aus diesem Zustand wieder erwacht bin.

    Ich denke es gehört zum Trauern dazu und ist nichts anormales.

  3. #3
    Verleger Avatar von :knuddel:
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    Standard

    Hallo Avaril,

    bei mir war es auch so, wie du es beschreibst.
    Die Bilder des Sterbens gehen nicht aus dem Kopf und ständig kreisen Gedanken im Kopf warum, wieso und musste es sein??

    Das es traumatisch für dich war, ist für mich völlig normal, es war eine extrem Situtation in der du nichts tun konntest, nicht handeln um die Situtation zu beenden, die so lebensbedrohlich und verändernd war.

    Gespräche mit Seelsorgern haben mir sehr geholfen. Hätte ich gewusst, das sie so gut zuhören und es so erleichternd ist, hätte ich diese Hilfestelle schon vorher aufgesucht und nicht nach Jahren erst. Trauerbegleitung ist wirklich eine gute Sache für die eigene Seele und um aus dem Trauma rauszukommen.



    Drück dich mal ganz doll durchs Kabel..... Nimm dir genügend Zeit für die Verarbeitung.....
    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag!!!!!!!!!!!!

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