Hallo
Meine Tochter (heute 20 Jahre alt) hatte vor 3 Jahren einen schweren Unfall mit unserem Pferd. Sie hatte schwere Verletzungen und war zeitweise ohne Bewußtsein. Körperlich geht es ihr wieder sehr gut aber woran sie sofort nach dem Unfall gelitten hat, ist das sie sofort Panik bekam wenn sie ein Martinshorn hört und das Geräusch des Dieselmotoren. Muß dazu sagen, das der Wagen wärend der Erstversorgung direkt neben meiner Tochter stand. Ganz nebenbei hatte unser Pferd auch lange Zeit ein Problem mit dem Martinshorn. An den Unfall direkt kann sie sich bis heute nicht erinnern.
In den letzten 3 Jahren hat sie immer wieder starkes Herzklopfen bekommen wenn ihr auf der Straße ein Krankenwagen entgegen gekommen ist, das wurde aber mit der Zeit erträglich.
Heute aber befahren wir eine Landstraße, uns kommt ein Trekker entgegen und ein Wagen will diesen überholen, tuschiert den Trekker aber, hebt ab überschlägt sich und bleibt in Graben liegen.Habe natürlich sofort angehalten und Polizei ect. angerufen und bin zum helfen aus dem Wagen raus. In der Zeit saß meine Tochter stocksteif im Auto, ruft meinen Mann an und stammelt wirres Zeugs und steht völlig neben sich. hatte Angst das ich nicht wieder komme und als dann die ganzen Rettungswagen kamen war es völlig vorbei. Es hat lange gedauert, bis sie sich wieder beruhigt hat, bzw. halbwegs. Sie sagte mir auch, das sie in solch einer Situation gar nicht helfen könnte, weil es sie so unter Schock stellen würde. Man sieht also, sowas belastet sie ungemein und ich bin der Meinung, das man sie damit nicht alleine lassen kann. Dieses Trauma muß doch verarbeitet werden. Was können wir tun, damit dieses Problem sie nicht für ewig belastet?
Joky


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