Hallo Ihr Mitleidensgenossen,
ich war sieben jahre mit meinem Ex-Freund zusammen. Davon haben wir 6 Jahre zusammengewohnt. Ich, die Frau in der Beziehung, habe das meiste übernommen. Ich bin jetzt 31 Jahre alt und er ist 39 Jahre alt. Ich habe ihn in allem unterstützt, dass er endlich mal ne Ausbildung macht, in der ich ihn psychisch und finanziell unterstützt habe. Davor war er bewußt arbeitslos. Er hatte kein Bock auf arbeiten. Dann stellte ich ihn vor 4 Hajren vor die Wahl. Entweder er macht jetzt ne Ausbildung oder ich bin weg. Ihr müsst wissen ich bin jeden Tag arbeiten gegangen und er saß relaxed zuhause als ich heimkam.
Ich hab viel gegeben. Besser gesagt meine Energie und Liebe gehörten ihm.
Nachdem er Sein 3 jähriges Studium abgeschlossen hatte war ich gottesfroh.
Ja und dann erzählte er allen er würde sich megaoft bewerben. In Wirklichkeit saß er nur rum, machte Fahrradausflüge....Aber beworben hat er sich nicht oft.
Mir platzte der Kragen und ich war wirklich sauer. Hab ihn es spüren lassen und echt keinen Bock mehr auf ihn gehabt. Was hätte ich mit diesem Mann der fast 40 Jahre alt ist für eine Zukunft. Und wie sollte es mit Kindern funktionieren?
Aber andrerseits war er ein sehr lieber Kerl. Er kochte jeden Tag wenn ich heimkam ud war ein ganz ruhiger lieber. Ja ich liebte ihn. Auch wenn ich für alles aufkam.
Ich hielte die schlechte stimmung nicht mehr aus. Also sagte ich ihm er solle bis august ausziehen. Und dann, zog er aus meldete sich nicht mehr-nicht mal mehr auf meine mails, kam kurz, machte mit mir innerhalb von 5 minuten schluss und fuhr davon. nach sieben jahren...
ich traf ihnein paar wochen später und es kam heraus dass er mit ner studienkollegin(25 jahre ) alt zusammen ist mit der er die ganze zeit schon kontakt hatte. für mich brach eine welt zusammen. wenn auch alles auf eine trennung hin sich entwickkelt hatte.
ich konnte 3 monate nicht richtig schlafen und essen. die trennung war vor 8 monaten. wir haben keinerlei kontakt. ich war damals noch 2 mal bei ihm und hab ihm nachgeweint. er hatte kein bock mehr auf mich und mein kopf wusste dass es mit ihm auch keinen sinn hat.
ich glaube was ich nicht verkrafte ist, dass wir sieben jahre fast jeden tag zusammen waren und von heute auf morgen ist er weg. nicht einmal danke für deine untestützung oder es war schöne mit dir aber es geht jetzt nicht mehr.
nichts.wer hat auch nie mit mir gestritten. er ist immer davongerannt. das passt jetzt wohl zu seinem verhalten. das ist echt zu krass für meine psyche. einfach weg ohne sich einmal für die zeit zu bedanken. mit seiner freundin, die uns übrigens ein paarmal in unserer wohnung damals besucht hatte, ist er noch zusammen.
mir geht es besser. aber ich sitze oft da und fange an megaviel zu essen. ich stehe unter druck. die Trennung. dann kein geld. ich mache mit 31 meine zweite ausbildung grade. viel lernen. viel schuldzuweiseung. warum war ich so gemein zu ihm? andersrum, warum kann er so grausam sein?
ich denke jeden tag an ihn. vielleicht ist es besser wenn ich ihn nicht sehe. das würde alles nur wieder aufwirbeln und wenn seine schnalle noch dabei wäre?
wie kann ein mensch übergangslos von einer frau zu anderen gehen. ich kann es nicht! mich in deine neue beziehung stürzen. ich will grade niemanden. ich muss mich auf meine ausbildung konzentrieren.
außerdem fange ichmich an zu hassen, denn ich esse jeden tag viele süßigkeiten und werde immer dicker. und dann der druck mit dem lernen.von monatg bis freitag bin ich auch 50 stunden unterwegs.
was denkt ihr wie kann mein ex mich aus seinem leben so krass ausblenden?
ich kann das nicht. auch wenn ich neu verliebt wäre wäre er ja in meinem herzen.oder können das manche menschen so abstellen? was er wohl denkt?
Habt ihr tipps, wie ich mein selbstbewußtsein stärke?
Danke!!!!!!!!!!!!
liebe grüße vom Maulwurf


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ich glaub, da bin ich die Falsche
Fürchte, dazu bin ich zu seltsam. Ich penn schon mal aufm Vulkan oder latsch tagelang vor mich hin, um den Abstand zu kriegen, den ich für nen Abschied brauche. Das will ich aber nicht jedem empfehlen. Ich würde im RL höchstens unterstützen, damit die Person ein ansprechendes Ritual in sich selbst findet.
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