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Thema: Trennung nach einem Jahr und vier Monaten

  1. #1
    Neuling
    Registriert seit
    17.08.2010
    Beiträge
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    Standard Trennung nach einem Jahr und vier Monaten

    Hallo liebe Community,

    ich bin seit einem Jahr und 4 Monaten mit meiner Freundin zusammen gewesen, bis sie jetzt am letzten Freitag gesagt hat, sie kann es nichtmehr.

    Ich bin jetzt unglaublich unglücklich und komme nicht mit der Situation zurecht. Sie hat gesagt, sie weiss nicht ob es die richtige Entscheidung war und vielleicht wird sie in 1 oder 2 Wochen anders denken, solange kann ich aber nicht warten, mein Herz kann das jetzt schon kaum verkraften. Außerdem bin ich mir sicher, dass es bei dem nein bleiben wird, da wir in der letzten Zeit gemerkt haben das wir doch im Fundament unserer Beziehung anders denken. Ich habe mein komplettes leben nach ihr ausgerichtet, sie hingegen hat sich fast garnicht verändert und wollte das auch nie.
    Wir haben unglaublich viele gemeinsamkeiten in sachne hobbys, bildung, und auch beziehung allerdings sind unsere meinungen in sachen Zuneigung, Kuscheln und Sex komplett anders, sie braucht sehr wenig und ich sehr viel. Hier lag auch immer der Hauptstreitpunkt zwischen uns.

    Naja jetzt ist die Frage, wie ich den Schmerz, der so tief in meinem Herzen sitzt am schnellsten loswerden kann. Habt ihr Tipps, die ich befolgen sollte?

    Ich finde meine Freundin, trotz des Schluss machens eine prima Frau und würde gerne mit ihr befreundet bleiben. Wie sollte ich da vorgehen?

    Ich wäre euch echt dankbar für wertvolle Tipps, ich habe mich heute krankschreiben lassen für einige Tage, weil ich gestern auf der Arbeit weinen musste und es einfach nicht aushalte zur Zeit.

  2. #2
    Darkstar
    Gast

    Standard

    Hallo,

    erstmal ein herzliches Willkommen im Forum

    Deinen Nick werde ich aber nicht verwenden, um Dich anzusprechen - er hat etwas unterschwellig Abwertendes in einer Kommunikation
    Siehst Du Dich denn selbst so?

    Ich habe mein komplettes leben nach ihr ausgerichtet ...
    Warum? Keine Sorge: dieser Mechanismus ist gar nicht so selten, zeigt aber vielleicht auch schon einen Punkt, der es Dir so schwer macht, mit Deiner Situation klarzukommen ...

    Warum willst Du den Schmerz in Dir "loswerden"? Wäre es nicht sinnvoller, ihn aufzuarbeiten: zu schauen, was alles ihn zu dem macht, was er jetzt für Dich ist und an Folgen hat?

    Nur mal so einige Gedanken, die nicht unbedingt etwas mit Dir und Deinem Problem zu tun haben müssen, okay?
    Eine Trennung tut weh, egal unter welchen Umständen und aus welchen "Gründen" heraus sie da erfolgt ist. Dieser Teil des Schmerzes ist "normal" - wäre er nicht vorhanden, müsste ich große Bedenken darüber haben, was das überhaupt für eine Beziehung war ...
    Kommt hier aber nicht noch mehr hinzu? Dinge, die für eine Beziehung generell nicht immer gesund sein müssen?

    Wenn Du Dich so an ihr ausgerichtet hast: wo war Dein eigenes Leben, wo Deine eigenen Bedürfnisse, Deine eigenen Wünsche und Träume? Wo war der Boden, auf dem Du selbst stehst?
    ... das wir doch im Fundament unserer Beziehung anders denken ...
    Man kann so viele Gemeinsamkeiten mit dem Partner haben, wenn es aber in den wesentlichen, den Kernpunkten knackt ("sie braucht sehr wenig und ich sehr viel. Hier lag auch immer der Hauptstreitpunkt zwischen uns"): stellt sich da nicht auch vielleicht einmal die Frage, ob es auch, bei aller Sympathie oder Liebe, zu einem gemeinsamen und gleichberechtigten miteinander leben reicht, sofern man sich da nicht annähern kann?

    Ob Freundschaft oder Beziehung - ist es da nicht in beiden Fällen erforderlich, dass jeder seine eigenen Bedürfnisse kennt und auch vertritt, gerade die essentiellen? Es soll ja nicht so sein, dass der Eine sie auf Kosten des Anderen "durchdrückt" - ein Ausgleich, in dem jeder so zum Zuge kommt, wie er es für sich benötigt, ohne auf wichtige Dinge verzichten zu müssen ...

    Wie weit hast Du da Deine eigenen Bedürfnisse immer hintenan gestellt, nur um die Beziehung zu "erhalten"? Wie weit würdest Du dies auch in einer "nur" Freundschaft wieder machen?
    Wie leicht wird es u.U. wieder in ein Klammern oder eine Art Abhängigkeit abgleiten?

    Habt Ihr mal darüber gesprochen, warum sie da ganz andere Vorstellungen hat als Du? Auch von der anderen Seite her betrachtet: warum legst Du selbst so großen Wert auf bestimmte Dinge oder Verhalten?
    Was ist ihr in einer Beziehung wichtig, was Dir? Beziehung um des Gegenübers willen - oder Beziehung, um eigene Defizite (die ihre Wurzel auch wo ganz anders haben können) zu kompensieren?
    Was gibt Dir eine Beziehung, dass Du nicht auch mal loslassen kannst?
    Verstehe mich da jetzt bitte nicht falsch: ich rede hier nicht der Trennung das Wort, nur weil mal etwas nicht so ganz perfekt zu passen scheint
    Ebensowenig aber auch dem Aufrechterhalten um jeden Preis ...

    Den Schmerz "loswerden" - hieße dies denn nicht u.U. auch nur, ihn zu verdrängen, ihn nicht mehr sehen zu wollen? Und damit dann nur wieder in den gleichen Schmerz, in die gleiche Situation hineinzurennen? In der nächsten Beziehung, in der "Freundschaft nach der Beziehung" ...

    Einfach mal spekuliert: stelle Dir mal vor, sie hätte bei Dir auch einen Halt gesucht ... Den Du aber nicht geben kannst, weil Deine eigene Position zu instabil und vielleicht auch schwammig war/ist ...
    Bleiben dann nicht die gleichen Probleme bestehen, selbst wenn ihr "nur" Freunde sein würdet ...?

    Mal ganz davon abgesehen: würde Dir denn Freundschaft reichen?? Oder wäre es nicht vielleicht auch ein "wenn es mehr nicht sein kann, dann eben dies ... als Ersatz ..." - würde so der Schmerz denn wirklich nachlassen können?
    Wenn ich Durst habe und man mir das Wasser wegnimmt - habe ich dann weniger Durst, wenn ich es dann ständig vor der Nase habe, aber nicht "ran darf" ...?


    lg

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