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Thema: Trennung ohne Grund und mein Kind leidet mit mir.

  1. #1
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    Unglücklich Trennung ohne Grund und mein Kind leidet mit mir.

    Hi!

    Hab mich ja oben schon vorgestellt. Also mein Problem ist Folgendes: Meine Verlobte hat sich vor etwas mehr als 2 Monaten von mir getrennt und einige Wochen darauf ist sie gegangen und hat unseren gemeinsamen Sohn mitgenommen. Danach durfte ich ihn nochmal für ein Wochenende haben und seitdem verbietet sie mir jeden Kontakt zu ihm. Ich sollte vielleicht noch sagen, dass ich mir ernsthaft Sorgen um den Kleinen mache, denn seine Mutter ist vollkommen überfordert mit ihm und lässt ihn verwahrlosen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob er genug zu essen bekommt und so weiter, weil seine Mutter nicht mit Geld umgehen kann.

    Aber eigentlich will ich sie zurück haben, denn ich liebe sie (beide) über alles und kann und will mir noch immer kein Leben ohne die beiden vorstellen. In einem Sorgerechtsprozess würde ich aller Wahrscheinlichkeit anch zwar den Kleinen bekommen, aber ich will ja beide und nicht nur einen!

    Weiß jemand einen Rat?

    Euer HellAdmiral

  2. #2
    Neuling
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    Hallo HellAdmiral!

    Tut mir leid, dass es momentan ziemlich hart für Dich ist... hast du schon versucht mit ihr darüber in aller Ruhe zu reden?
    Interessant wäre auch zu wissen:
    Warum hat Sie sich denn von Dir getrennt? Und aus welchem Grund verbietet sie Dir, Deinen Sohn zu sehen?

    Viel Kraft schickt Dir
    Kyeema

  3. #3
    Neuling
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    Hallo HellAdmiral,

    ich bin selbst noch ganz neu hier, trotzdem möchte ich Dir kurz auf Deinen Beitrag antworten.

    Einen Rat zu geben ist natürlich schwierig, Du selbst stehst ja anscheinend vor dieser Situation und weißt gar nicht recht was los ist, da kann man als Außenstehender noch viel weniger die Sache einschätzen.

    Falls es Du Unterstützung brauchst, wenn es um den Umgang mit Deinem Sohn geht, gibt es eine Initiative unter www.vaeteraufbruch.de. Allerdings muss ich Dich vorwarnen, es gibt teilweise sehr krasse Fälle von Beziehungskriegen und man muss aufpassen, sich nicht mit in diese Stimmung hineinziehen zu lassen und sich nicht dadurch gegen seinen Partner aufwiegeln zu lassen. Trotzdem, wenn es um einen geregelten Umgang mit Deinem Sohn geht, findest Du dort sicherlich Rat.
    Im Augenblick geht es Dir aber wohl eher darum Deine Freundin und Deinen Sohn zusammen bei Dir zu haben. In diesem Fall führt vermutlich kein Weg daran vorbei mit ihr zu klären, was eigentlich los ist. Vorher ist alles nur Spakulation, Annahme und Vermutung und damit kann man dann unter Umständen auch ganz falsch liegen.

    Ich drücke Dir die Daumen und wünsche Dir viel Glück! Grüße, beeboo

  4. #4
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    Also erstmal das leichte: Danke für den Tipp, den Väteraufbruch kenne ich aber schon. Noch hab ich mich da aber nicht beteiligt, das mache ich erst, wenn der Sorgerechtsprozess losgeht.

    Jetzt das schwere: Warum sie sich getrennt hat von mir ist weder mir noch irgendwem sonst aus unseren beiden Familien- und Freundeskreisen bekannt. Rein psychologisch betrachtet würde ich sagen, dass ich sie zu sehr auf Händen getragen habe, als Junior noch nicht da war und jetzt muss(te) ich mich ja eher um den Kleinen kümmern und sie ist mit der plötzlichen Reduzierung der Aufmerksamkeit wohl nicht klar gekommen. Sie war einfach mittlerweile gewohnt, die Nummer eins zu sein und dass ich alles für sie tu und jetzt hat ihr jemand den Rang abgelaufen. Für jemanden, der schon in der Kindheit und Jugend nicht gerade viel Aufmerksamkeit bekommen hat, kann das schon sehr bitter sein.

    HellAdmiral

  5. #5
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    Standard Gespräch?

    Hallo HellAdmiral!

    Gibt es denn keine Möglichkeit, sie zu einem klärenden Gespräch zu bitten? Vermutungen bringen da ja leider nichts, auch wenn Du damit recht haben magst... es wäre wichtig, dass Ihr Euch trefft, um alles mal durch zu reden... ohne Druck oder dem Vorhaben, dass Du sie zurück haben willst... nur um Eures Sohnes willen... um Klarheit zu schaffen... glaubst Du da gibt es eine Chance?

    Schicke Dir viel Kraft!
    Kyeema

  6. #6
    Gast784
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    Lieber HellAdmiral,

    Ich halts als erstes für dringend notwendig, dass Du Elternebene und Paarebene trennst.

    Du wirst nicht so gut im Sinne des Kindes denken und handeln können, wenn Du eigentlich das Hauptinteresse daran hast, den vergangenen Zustand wieder herzustellen, also dass ihr alle wieder zusammen lebt.

    Es wäre jetzt erst mal wichtig, dass ihr den Umgang mit dem Kind klärt, und erst dann anschaut, was mit euch als Paar passiert ist. Ich fürchte aber, ihr seit noch viel zu dicht aneinander, um das allein zu können.

    Informier dich doch mal drüber, ob Mediation für euch in Frage käme. Das kostet zwar etwas, aber weniger, als später etwaige gerichtliche Auseinandersetzungen. Mediation ist eine Art der Vermittlung, die auf gewaltfreie Kommunikation beruht. Anders als bei einer Moderation baut Mediation auf die Freiwilligkeit beider Parteien, eine Lösung zu erarbeiten. Der Mediator fungiert dabei als eine Art Übersetzer oder Katalysator. Das Problem ist in erster Linie, beide an einen Tisch zu bekommen. Aber das, was dann beschlossen wird, ist erfolgreicher, weil es nicht diktiert wurde, sondern die Parteien von sich aus erarbeitet haben.

    Das wäre sicher die bessere Alternative, als ein Sorgerechtstreit. Wenn ihr da eine Einigung habt, vielleicht habt ihr dann auch genug Abstand und Ruhe, evtl. eine Paartherapie zu machen. Da gehts ja nicht nur ums Zusammenleben, sondern auch darum, eine gute Trennung hinzukriegen.

    Wenn Du keine Antwort auf das Warum von ihr kriegst, wirst Du sie nicht erzwingen können. Dann würde ich erstmal versuchen auf Abstand zu gehen. Um so mehr kann die Zeit vielleicht für Dich arbeiten, also wenn Du sie in Ruhe läßt und nicht eure Konflikte über die Elternschaft austrägst, wirst Du vielleicht später mit ihr reden können. Oder es ist für Dich gar nicht mehr wichtig.

    Jedenfalls, wenn Du schon an ihrer Zurückeroberung festhalten willst: Du hast sicher mehr Chancen dazu, wenn Du Dich als jemanden zeigst, der auch bei allem Schmerz noch besonnen reagieren kann und fair bleibt. Weil so wahrscheinlich am ehesten wieder Vertrauen entstehen kann.

  7. #7
    Neuling
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    Also ein klärendes Gespräch habe ich heute wiedermal versucht, in die Wege zu leiten, aber sie blockt von vornherein alles ab.

    Mir ist in den letzten Tagen aufgefallen, dass sie nicht das geringste Interesse daran hat, irgendetwas zu klären, sondern lieber den Streit weiterführt. Aber das kenne ich schon von ihr, denn sie ist und bleibt streitsüchtig. Und trotzdem will ich sie zurück, denn ich glaube fest daran, dass auch ihr geholfen werden kann, wenn sie Hilfe an sich heranlässt. Und ich bin bereit, mit ihr durch alle Höhen und Tiefen zu gehen und sie bei jedem Schritt der (leider allzu notwendigen) Therapie zu begleiten.
    Aber sie muss offenbar wirklich erst merken, dass Wände sich mit Köpfen nicht einrennen lassen, bevor sie wieder zu klaren Gedanken kommt. Statt sich um ihr Kind zu kümmern, hängt sie ja offensichtlich viel lieber den ganzen Nachmittag im I-Café rum.
    Ich liebe sie! Und vor allem liebe ich meinen Sohn! Und beide will ich auch wieder zurück. Aber viel wichtiger ist mir, dass es meinem Kind gutgeht!

    Nein, ich kann und will nicht loslassen. Ich suche ehrlich gesagt nicht Hilfe dabei, über das hinwegzukommen, sondern dabei, wie ich sie wiederbekomme!

    Danke soweit!
    Euer HellAdmiral

  8. #8
    Gast784
    Gast

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    Wiederbekommen kannst Du sie, wenn überhaupt, nur, wenn du sie respektierst und sie so eine Basis findet, Dir zu vertrauen. So hört sich das, was Du schreibst, aber gar nicht an. Jedesmal, wenn Du schreibst, Du liebst sie trotzdem und willst sie zurück, frage ich mich, warum? Davor sind jede Menge Sätze, wo Du sie in einer Art schilderst, als wäre sie ein unmündiges Wesen und durchgeknallt. Vielleicht WILL sie einfach nicht von Dir gerettet werden und dann wirst Du das akzeptieren müssen. Du wirst da eh nicht dran vorbeikommen. Außer ihr wollt euer seltsames "Spielchen" weiterspielen.

    Streitsüchtig usw., das sind für mich Begriffe, wo ich mich echt frage, ob Du wirklich weißt, wie es im Inneren dieser Frau aussieht. Man ist i.d.R. nicht einfach so grundlos streitsüchtig. Auf mich wirkt Deine Darstellung so, als hättest Du ihr keine Luft zum atmen gelassen.

    Ich will Dir nicht zu nahe treten und man kann so was aufgrund eines Postings nur sehr begrenzt einschätzen. Aber wenn ich als Frau in einer Beziehung, in welcher beide nebeneinander gleichwertig stehen, sowas lese, schnürt es mir die Kehle zu. Mein subjektiver Eindruck...

    PS1: inwieweit bist Du denn bereit zur Klärung IHR Zugeständnisse zu machen?

    PS2: ich wollte Dir auch keine Ratschläge geben, um darüber hinwegzukommen, sondern wie Du das evtl. strukturieren könntest, um Dampf aus der ganzen Sache zu nehmen, und vor allem, das das Kind nicht für EURE Konflikte eingespannt wird. Lies das oben bitte nochmal möglichst neutral durch. Und wenn Du sie nicht zwingen kannst, mit Dir zu reden, glaubst Du nicht, dass Mediation da gar nicht so dumm wär?
    Geändert von Gast784 (31.07.2007 um 19:53 Uhr)

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