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Thema: Übelkeit und das jeden Tag

  1. #1
    Neuling
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    Standard Übelkeit und das jeden Tag

    Hallo an alle,

    ich weiß nicht, ob das genau hier passt. Sonst bitte verschieben.

    Es geht um meine Mutter. Es hat alles vor ca. 20 Jahren begonnen. Damals haben sich meine Eltern entschieden nach Deutschland zu kommen. Alles ein wenig überaschen für meiner Mutter. In dem Moment ist wohl was in ihr passiert. Ihr wurde übel und sie musste sich übergeben. Das ging über Wochen. Sie hat 20 Kg oder so abgenommen.

    Trotzdem haben sie sich aus unterschiedlichen Gründen (für die Kinder etc.) dazu entschieden. In Deutschland angekommen hat sie noch lange gekämpft. Irgendwann wurde es besser. Sie hat denke ich schon jegliche Tabletten gegen Überkeit durch. Alle Ärzte abgeklappert. Seitdem (20 Jahre!!!) gibt es immer bessere und schlechte Phasen. Zuletzt war fast ein Jahr Ruhe. In dieser Zeit ist sich unheimlich lustig, lebensfroh und einfach klasse. Doch seit 2 Monaten ist es wieder schlechter. Sie hat immer 3 schlechte Tage und 1-2 Tage wo es so ganz ok ist. So ist ungefähr der aktuelle Rythmus.
    Sie wacht bereits mit Überkeit auf. Manchmal muss sie sich übergeben. Oftmals ist ihr dann nur übel und das den ganzen Tag.
    Zum Abend wird es manchmal besser. Ab und zu schon Nachmittags. An dem ganzen System ist für uns KEIN Sinn zu erkennen. Sie ist völlig am Ende und gibt schon auf. Ich kann das natürlich nicht. Aber es ist hart. Ich weiß, dass keiner an Übelkeit stirbt aber Tag für Tag macht einen komplett fertig. Ich hatte ca. 1 Jahr wo ich auch sowas hatte, daher kann ich das gut nachvollziehen. Bin aber zum Glück (vorerst) raus aus dem ....

    Ich denke nicht, dass es nur daran liegt das Land gewechselt zu haben. Also den Tipp einfach wieder zurück nehme ich nicht an. Denn sie weiß schon, dass es in Deutschland besser ist und ist eingedeutscht würde ich sagen. Auch wenn das Herz noch an der Heimat hängt. Ich denke eher, dass dadurch der Körper gelernt hat mit Nervosität / neuen Situationen auf diese Weise umzugehen - Übelkeit. Dazu passt nicht, dass sie im Moment nur zu Hause sitzt und eigentlich nichts tut.
    Aber wahrscheinlich ist das das Problem.

    Wir haben eine Klink gefunden wo sie in den nächsten Wochen hin wird. Dort gibt es psychotherapie und vieles mehr. Da soll sie für 6 Wochen hin. Aber ich kann nicht mehr warten und denke eigentlich, dass ich vieles selber regeln kann.
    Werde in den nächsten Tagen mit meiner Therapie beginnen (für sie). Ich versuche ihren Kreislauf ("sitze zu hause und weiß, dass mir morgen schlecht wird. Erkenne nicht mehr die schönen Momente" ) - zu durchbrechen.

    Überlegt habe ich mir folgende Sachen und bin Dankbar für Tipps und eure Erfahrungen:

    - Ich spreche bereits viel mit ihr. Werde gezielter über die Vergangenheit mit ihr sprechen. Wo hat das angefangen? Was waren die Gefühle? Warum? und dann die positiven Dinge rausstellen. Zudem über den Tod des Vaters (meines Opas).
    Wie gesagt, werde immer versuchen ihr klar zu machen, dass alles super ist. Super Ehemann (hält zu ihr). Kinder! Gesund, gut erzogen (hoffe ich ;-) UND tolle Mutter ist sie.

    - Sport (werde ich ganz langsam aufbauen. Erst mit walking, wenn das so klappt wie ich mir das denke. Dann irgendwann (wenns ihr bisschen besser geht ins Fitnessstudio um dort Kurse zu besuchen, dort lernt sie vielleicht noch mehr Leute kennen).

    - kleiner Nebenjob (eine Beschäftigung für zu Hause erstmal). Habe da eine Übersetzungstätigkeit im Auge bereits. Muss das nur gut verkaufen.

    - Haustier! Leider geht Katze und Hund nicht. Ich denke aber es hilft ihr wenn sie weiß "ich muss jetzt aufstehen und mich darum kümmern". Eine Schildkröte wollte sie schon immer.

    - Dann habe ich noch einen Garten der demnächst umgebaut werden muss. Sie kennt sich super damit aus. Werde sie als Beraterin miteinbeziehen (hilft auch mir ). Hoffe dass sie so auch merkt, dass wir sie brauchen.

    Das sind erstmal meine Ideen und ersten Schritte. Vielleicht ist das merkwürdig das hier loszuwerden aber es tut ganz gut und ich hoffe noch auf eure Erfahren. Bin dankbar für jeden Kommentar und jede Hilfe.
    Denke auch das Kontakt mit Personen die ähnliches erlebten/erleben helfen kann.

    Danke euch schon mal.

    Gruß

  2. #2
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    Hallo,

    erstmal möchte ich sagen,dass ich es toll finde das du deiner Mutter so helfen möchtest.

    Wenn die Übelkeit psychisch bedingt ist ist es super,das sie eine Therapie in einer Klinik machen möchte!

    Darf ich dich fragen wie alt du bist und ob du noch bei ihr Wohnst?
    Und weshalb machst du eine Therapie?

    Ich möchte dir sagen,das ich das wirklich toll finde das du ihr helfen möchtest,jedoch möchte ich das du weiß das das nicht deine Aufgabe ist sie zu Therapieren, du kannst für sie da sein und mit ihr reden, aber vielleicht kannst du dir selber erlauben das deine Mutter gerade andere hilfe braucht.
    In der Klinik ist sich sicher gut aufgehoben!

    liebe grüße licht

  3. #3
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    Hallo,

    danke für die Antwort. Na ja, ich sehe sonst keinen Anhaltspunkt für einen anderen Grund als psychisch. Habe gestern noch was von http://www.histaminintoleranz.ch/einleitung.html gelesen. Das muss ich noch klären.

    Ich bin 28 und wohne nicht mehr zu Hause. Habe meine eigene Familie schon ;-) Und ich selbst mache keine Therapie ?! Gemeint war das ich meine Therapie für SIE mache ;-) sozusagen.

    Ich finde schon, dass ich das teilweise kann. Ich bereuhe nur, dass ich so spät damit anfange das wirklich SO ernst zu nehmen. Ich habe über Monate- Jahre darauf gedrängt, dass sie mit Sport und ähnlichem anfängt. Aber immer wenn es gut war einige Zeit war das schnell vergessen.

    Na ja, ich kriege das schon bisschen hin hoffe ich. In 2 Wochen geht sie in die Klink, bis dahin werde ich bisschen was ändern.




    Zitat Zitat von lichthand12345 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    erstmal möchte ich sagen,dass ich es toll finde das du deiner Mutter so helfen möchtest.

    Wenn die Übelkeit psychisch bedingt ist ist es super,das sie eine Therapie in einer Klinik machen möchte!

    Darf ich dich fragen wie alt du bist und ob du noch bei ihr Wohnst?
    Und weshalb machst du eine Therapie?

    Ich möchte dir sagen,das ich das wirklich toll finde das du ihr helfen möchtest,jedoch möchte ich das du weiß das das nicht deine Aufgabe ist sie zu Therapieren, du kannst für sie da sein und mit ihr reden, aber vielleicht kannst du dir selber erlauben das deine Mutter gerade andere hilfe braucht.
    In der Klinik ist sich sicher gut aufgehoben!

    liebe grüße licht

  4. #4
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    Das mit dem Histamin ist ein wichtiger Punkt. Histamin spielt bei allen entzündlichen Prozessen eine Rolle, wird bei Allergien ausgeschüttet und auch bei psychischen Stress.

    Möglich, dass sie schon vorbelastet war, also aus irgendweinem Grund, wie eine unerkannte Allergie, Schilddrüsenerkrankung schon einen erhöhten Histaminspiegel hatt oder der Histaminabbau ist behindert. Im Alter sinkt die DAO (Enzym was Histamin abbaut) Produktion. Vor allem in den Wechseljahren haben viele Frauen Probleme damit.

    Der geplante Umzug war vielleicht nur der Tropfen, der das Fass zum überlaufen gebracht hat, ohne das es der alleinige Auslöser war.

    Hat sie den noch andere Beschwerden?

  5. #5
    Schreiberling
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    Standard

    Hallo,

    Zitat Zitat von juril Beitrag anzeigen
    Es hat alles vor ca. 20 Jahren begonnen. Damals haben sich meine Eltern entschieden nach Deutschland zu kommen.
    was zog sie denn nach Deutschland? Warst Du mit hierhergezogen oder warst Du schon hier? Denn Du sagst:
    Zitat Zitat von juril Beitrag anzeigen
    (für die Kinder etc.)

    Zitat Zitat von juril Beitrag anzeigen
    Sie hat denke ich schon jegliche Tabletten gegen Überkeit durch.
    Ist die Übelkeit psychisch bedingt, helfen Tabletten gegen Übelkeit leider nur sehr schwierig bis gar nicht.

    Zitat Zitat von juril Beitrag anzeigen
    An dem ganzen System ist für uns KEIN Sinn zu erkennen.
    Auf das System kommt es auch gar nicht mal so richtig an, sondern, warum es überhaupt entstanden ist. Ich leide auch unter psychisch bedingter Übelkeit und mein Rhythmus ist ebenfalls ungewohnt.

    Zitat Zitat von juril Beitrag anzeigen
    Bin aber zum Glück (vorerst) raus aus dem ....
    Inwiefern vorerst? Und was war passiert?

    Zitat Zitat von juril Beitrag anzeigen
    Ich denke eher, dass dadurch der Körper gelernt hat mit Nervosität / neuen Situationen auf diese Weise umzugehen - Übelkeit.
    Das ist möglich. Nur die Frage ist: Warum hat sich der Körper derart (fehl)angepasst? War es wirklich der Umzug, weg von der Heimat? Was hält Deine Mutter von Deutschland, sieht sie darin auch eine Heimat? Vielleicht war der Umzug auch nur der berühmte Tropfen, der hier auch schon erwähnt wurde.

    Zitat Zitat von juril Beitrag anzeigen
    Aber wahrscheinlich ist das das Problem.
    Aus meiner Sicht ist dieses "Nichtstun" und Rumsitzen gerade durch die Übelkeit verursacht und nicht andersherum.

    Zitat Zitat von juril Beitrag anzeigen
    Werde in den nächsten Tagen mit meiner Therapie beginnen (für sie). Ich versuche ihren Kreislauf ("sitze zu hause und weiß, dass mir morgen schlecht wird. Erkenne nicht mehr die schönen Momente" ) - zu durchbrechen.
    Ich finde es gut, dass Du Dich so sehr um sie sorgst. Gibt es irgendwelche Dinge, die ihre Übelkeit vermindern, wie zum Beispiel Entspannung, Schlaf, Hunger, und gibt es Faktoren, die sie fördern, wie Völlerei, Erschöpfung, Stress, viele Gedanken, neue Belastungen?

    Zitat Zitat von juril Beitrag anzeigen
    - Ich spreche bereits viel mit ihr. Werde gezielter über die Vergangenheit mit ihr sprechen. Wo hat das angefangen? Was waren die Gefühle? Warum? und dann die positiven Dinge rausstellen. Zudem über den Tod des Vaters (meines Opas).
    Was wirst Du aber aus ihren Aussagen schließen wollen? Psychotherapeuten können auch in scheinbar unwichtigen und banalen Aussagen des Patienten sehr wichtige bis entscheidende Dinge finden, welche Du vielleicht liegen lassen wirst. Daher bezweifle ich ein wenig, dass dieses Gespräch wirklich etwas bringen wird, aber dennoch hoffe ich, dass da ein Erfolg herausspringen wird.

    Zitat Zitat von juril Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, werde immer versuchen ihr klar zu machen, dass alles super ist. Super Ehemann (hält zu ihr). Kinder! Gesund, gut erzogen (hoffe ich ;-) UND tolle Mutter ist sie.
    Ich habe auch Eltern, die mich lieben, und tolle Geschwister und Freunde. Dennoch bin ich depressiv und angstgestört. Ich bin mir nicht sicher, ob es ihr wirklich helfen wird, die positiven Dinge aufzuzählen. Daher fürchte ich, dass jenes von Dir erwähnte "immer wieder klarmachen" nur einen Effekt á la "immer wieder hineindrücken" haben wird. Da Deine Mutter selbst eine ganz zentrale Person im gesamten Geschehen aller positiven Dinge ist, sind diese positiven Dinge ihr wohl schon klar.

    Das wäre, als wenn Du eine Magen-Darm-Grippe hättest und jemand Dir darauf sagen würde, dass Du doch sonst zu 99% Deines Lebens gesund bist. Es hilft einfach nicht. Du brauchst eben Zeit, um zu genesen.

    Zitat Zitat von juril Beitrag anzeigen
    - Sport (werde ich ganz langsam aufbauen. Erst mit walking, wenn das so klappt wie ich mir das denke. Dann irgendwann (wenns ihr bisschen besser geht ins Fitnessstudio um dort Kurse zu besuchen, dort lernt sie vielleicht noch mehr Leute kennen).
    Sport ist immer eine gute Idee. Das kann auch helfen, damit ihr jetziger Zustand gehalten wird und sie nicht noch irgendwann in eine Depression abrutscht.

    Zitat Zitat von juril Beitrag anzeigen
    - kleiner Nebenjob (eine Beschäftigung für zu Hause erstmal). Habe da eine Übersetzungstätigkeit im Auge bereits. Muss das nur gut verkaufen.
    Mal schauen, dass Deine Mutter dazu sagen wird.

    Zitat Zitat von juril Beitrag anzeigen
    - Haustier! Leider geht Katze und Hund nicht. Ich denke aber es hilft ihr wenn sie weiß "ich muss jetzt aufstehen und mich darum kümmern". Eine Schildkröte wollte sie schon immer.
    Unter Umständen kann es ihr schon helfen. Aber eben nicht immer.



    Wurden schon organische Läsionen (insbesondere Störungen/Fehlfunktionen) ausgeschlossen?



    Mein ganz laienhafter und persönlicher Ratschlag wäre: In ein paar Wochen darf sie ja schon in die Klinik. Ich war auch mal in einer psychiatrischen und psychotherapeutischen Klinik und es hat mir gut gefallen. In der Zeit wurde mir fast gar nicht übel, insgesamt hat es mir aber nur mäßig geholfen. Erst eine Psychotherapie bei einem Therapeuten hilft mir. Bis dahin kannst Du ihr ruhig helfen, unterstütze sie einfach, übertreibe es nur nicht. Du sollst ja nicht als Therapeut auftreten. Ich glaube, Deine Mutter würde das auch nicht wollen, obgleich sie Deine Fürsorglichkeit zu schätzen weiß. Sei ihr zunächst einmal bis zur Zeit der Einweisung in die Klinik eine Hilfe, stehe ihr bei und besuche sie ab und zu, wenn sie dort ist. Wenn sie drin ist oder wieder draußen, kannst Du uns auch gern kurz Bericht abgeben, wie es ihr danach geht.

    Freundliche Grüße
    Exot

  6. #6
    Gast784
    Gast

    Standard

    hallo juril,

    es ist wirklich lieb von Dir, wie Du Deine Mutter unterstrützen willst, aber ich sehe es auch wie Exot: mach mal langsam.

    Mit ihr über eure Familiengeschichte reden, ja, wenn sie will. Das ist sicher auch sehr interesssant und hilfreich für Dich. Aber ich finds nicht so gut, dass Du gleich ein ganzes Beschäftigungs- und Animationsprogramm für sie planst.

    Ein - nein, DER wichtigste Schritt in der Therapie ist, dass der Mensch (wieder) selber lernt, seine Bedürfnisse wahrzunehmen und für sich zu sorgen. Bevor Deine Mutter wieder so in die Kraft kommt, um ein paar von den Dingen, die Du so für sie geplant hast, überhaupt umsetzen zu können, kann es nötig sein, dass sie erstmal sich ganz zurückziehen muss, um sich mal so richtig auszukotzen. Und zwar im bildlichen, wie im übertragenen Sinn. Vll auch nicht, aber den Raum sollte sie haben, wenn sie ihn braucht.

    Das ist aber oft sehr schwer für Angehörige das auszuhalten. Schließlich will man, dass es dem geliebten Menschen gut geht. Aber dazu muss dieser sich vll erstmal mit seinen Schatten der Vergangenheit konfrontieren, was Angehörige sehr hilflos machen kann.

    Es ist vll hilfreicher, wenn Du Dich auf Anteilnahme besinnst, und die erwartungsfrei hältst. Vor allem, sei da, aber überlasse ihr die Aktionen. Will sie reden, lass sie reden. Will sie was tun, ok. Will sie nix tun, auch ok. Will sie allein sein, lass sie auch mal allein. Dauernd bemuttert werden kann auch massiv nerven.

    Und schon gar nicht ist es die Aufgabe eines Kindes -und wenns auch noch so groß ist - der Therapeut für ein Elternteil zu sein. Dazu fehlt einfach auch die Distanz, die diese Aufgabe voraussetzt.

  7. Die folgenden 3 Benutzer bedankten sich bei Gast784 für den sinnvollen Beitrag:

    Darkstar (13.07.2011),Suppenhuhn (13.07.2011)

  8. #7
    Neuling
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    Also ich kann das nicht alleine lösen das ist mir schon klar. Ich kann aber schon einiges tun. Das könnt ihr aber nicht sehen, weil ihr das Verhältnis nicht kennt.

    Ich habe schon mal locker was erzählt, dass ich mich in den zwei Wochen bis zur Klinik um sie kümmere. Sie findet das sogar witzig. Und wenn nur Spaß bei der Sache rauskommt für sie, dann habe ich viel erreicht.

    @exot: Du kannst die Dinge nicht so zerpflücken. Mir ist klar das die einzelnen Dinge teilweise unsinnig sind. Es ist aber ein Zusammenspiel. Sie muss erkennen, dass es einen Grund gibt für die Gesundheit zu kämpfen. Und das ist zum einen die Familie die sie liebt und zum anderen die positiven Dinge auf der Welt die ihr Spaß machen. Hobby... Nebenjob, Sport .... nichts anderes wird man in der Klinik schaffen.

    Ich hatte eine ähnliche Phase in der Schulzeit. Mir war ständig morgens übel. Ich ging wochenlang nicht hin. Nach der Schulzeit habe ich es bekämpft. Ich sagte ERSTMAL, weil ich nicht weiß, ob es nicht vielleicht mal wieder kommt.

    Sie sieht Deutschland als vernünftig. Für die Kinder bedeutete eine bessere Zukunft - Karriere für uns. Stimmte auch.
    Die Heimat ist Deutschland nicht 100% aber sie kennt auch die negativen Dinge in der Heimat, daher will sie auch nicht dauerhaft zurück. Urlaub liebte sie immer dort. Aber oft kam es auch dort zu Rückschlägen. Meine Eltern haben glaube ich 4 mal den Urlaub in der Heimat unterbrechen müssen deswegen.

    Das mit dem Nebenjob findet sie übrigens auch ganz interessant. Wollen wir uns gemeinsam angucken. Ich bin im Moment leider beruflich unterwegs. Das macht das nicht einfach für uns. :/

    Egal, heute war ein guter Tag. Sie sagte, sie ist heute bei 100%. Habe sie das erste mal SEIT Wochen wirklich lachen gehört am Telefon. Das war klasse. Habe ihr das auch gesagt.

    Danke für die Nachrichten. Hoffe auf weitere Nachrichten von Betroffenen und werde auch von meinen Erfahrungen schreiben.

    Bis dann

  9. #8
    Neuling
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    Zitat Zitat von Gabiannarele Beitrag anzeigen
    hallo juril,


    Und schon gar nicht ist es die Aufgabe eines Kindes -und wenns auch noch so groß ist - der Therapeut für ein Elternteil zu sein. Dazu fehlt einfach auch die Distanz, die diese Aufgabe voraussetzt.


    Sehe ich anders. Zumindest ein bisschen. Das kann man nicht pauschal sagen. Es kommt drauf an wie das "Kind" ist und wie das Verhältnis ist.
    Es laufen sooo viele schwachmatten von Psychotherapeuten rum. Sie hat ja auch schon mal welche besucht. Das bin ich 100% besser.

    Mit solchen pauschalen Aussagen habe ich meine Probleme sorry.

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