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01.09.2010, 17:12
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#9 (permalink)
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Gast
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Zitat:
Zitat von Mini83
Hm ich sehe eine Unterschied zwischen Lust auf etwas und sich gezwungen zu etwas zu fühlen .
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Ja klar - ich auch. Damit kommst Du aber bei bestimmten Vorhaben mit ziemlicher Sicherheit nicht weiter.
Abnehmen ist auch sowas: Meinst Du, Du hast irgendwann mal rasende Lust darauf? Ich bin relativ sicher, ohne eine gewisse Konsequenz tut sich da nicht viel.
Ich weiß, dass heute das Lustprinzip ganz weit vorn an steht und Disziplin etwas völlig Unmodernes ist. Ziele erreicht man aber einfach mit letzterem besser.
Geändert von Gast5559 (01.09.2010 um 17:16 Uhr)
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01.09.2010, 17:37
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#10 (permalink)
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Gast
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Zitat:
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ch weiß, dass heute das Lustprinzip ganz weit vorn an steht und Disziplin etwas völlig Unmodernes ist. Ziele erreicht man aber einfach mit letzterem besser
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naja, Sweetmama, ganz so funktionierts leider auch nicht in allem. Natürlich muss man sich für Ziele auch mal durchbeißen, wenns nicht leicht fällt. Aber dafür brauchts echte Motivation, dass man weiss, WARUM man ein bestimmtes Ziel erreichen will. Und das wiederum macht dann Lust und Laune, weil man die Kraft aus dieser Motivation schöpft. Das gibt dann auch den Schub durch die saure-Gurken-Zeit.
Und je klarer man sein Ziel und Etappenziele vor Augen -und auch im Herzen hat - um so besser kommt man durch die lustlosen Etappen.
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01.09.2010, 17:47
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#11 (permalink)
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Gast
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Gaby - sicherlich hat das Vertreten dieser Meinung damit zu tun, dass es bei mir inzwischen so viel besser funktioniert. Ich selbst war lange ein Sklave des Lustprinzips, und nun handhabe ich es halt anders und komme damit gut zurecht.
Zitat:
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Aber dafür brauchts echte Motivation, dass man weiss, WARUM man ein bestimmtes Ziel erreichen will. Und das wiederum macht dann Lust und Laune, weil man die Kraft aus dieser Motivation schöpft.
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Der Haken ist hier nur: Was, wenn einem diese Motivation immer wieder verloren geht, weil einem die verflixte mangelnde Lust ständig in die Quere kommt? Gerade mit dem Essen ist das doch so ...
Aber vielleicht meinen wir auch das Gleiche und gehen nur von jeweils anderer Seite darauf zu.
Geändert von Gast5559 (01.09.2010 um 17:54 Uhr)
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01.09.2010, 18:14
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#12 (permalink)
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Schreibkraft
Registriert seit: 24.06.2010
Ort: Irgendwo und nirgendwo
Beiträge: 153
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Uff meine Motivation früher war ,Gott ich will meine Klamotten nicht mehr bei in der Männerabteilung kaufen müssen" .Inzwischen ist die Übergrößenmode ja doch recht Groß geworden
Es ist so das meine beiden Schwestern auch Übergewichtig sind. Beide haben Knieprobleme und ja, ich mach mir inzwischen nicht mehr so die Gedanken über das Aussehen als über die Gesundheit. Mein Vater hat Diabethis und ich möchte gerne mal wieder Treppen steigen können ohne in die Schnappatmung überzugehen wenn ich oben bin. Und ich möchte es nicht erst soweit kommen lassen das ich Gelenkschmerzen bekomme.
Ich finde deine Ideen sehr gut gabi ich werde da mal was probieren und dann Rückmeldung geben ^^
Zitat:
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mal was süßes und dann halt wenn mich die Langeweile packt, ich nix zu tun habe
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da habe ich wohl das Komma vergessen, denn ernähren tu ich mich schon gut. Wenn mir Langweilig ist futter ich Brot,Schokolade etc.. je nachdem was ich da habe. Egal was es ist. Auch Salat oder Chips oder Cornflakes. Das wasesse ich steht da gar nicht im Raum, es wird einfach gegessen was da ist.
__________________
Am Ende ist alles gut und solange es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.
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01.09.2010, 20:48
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#13 (permalink)
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Gast
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Zitat:
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Zitat von sweetmama
Der Haken ist hier nur: Was, wenn einem diese Motivation immer wieder verloren geht, weil einem die verflixte mangelnde Lust ständig in die Quere kommt? Gerade mit dem Essen ist das doch so ...
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dann würd ich meine Motivation mal hinterfragen.
Und dass es gerade beim Essen so ist, hat meiner Meinung nach damit zu tun, was ich bereits schon gepostet habe - Dass das Thema eigentlich sämtliche Lebensbereiche wieder spiegelt und nicht einfach nur Essen ist. Darum greift es ja zu kurz, wenn man jemandem sagt, der sein Leben lang schon diesen Kampf hat: mach sport und erhähr dich gesund.
Es gibt so viele Faktoren, die da mit reinspielen, wie Erziehung, Kompensation von psychischen Problemen, oder dass einfach Struktur fehlt, um eine gesündere Lebensweise im Alltag umzusetzen, was wiederum ja auch seine Gründe hat...
@Mini:
wichtig finde ich es aber auch, dass die eigenen Gewichtsvorstellungen in einem realistischen Rahmen bleiben. Also wenn Du genetisch schon eher kräftiger bist, dann bitte nicht auf Antilopenfigur hin arbeiten, sondern gucken, was Du für Deine Selbstakzeptanz brauchst.
Dass Du Dich aber unwohl fühlst und nicht mehr wirklich gesund, das ist natürlich dann schon ein Zeichen, dass Handlungsbedarf ist.
hast Du schon mal in einer Gruppe versucht, abzunehmen?
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01.09.2010, 23:02
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#14 (permalink)
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Schreibkraft
Registriert seit: 24.06.2010
Ort: Irgendwo und nirgendwo
Beiträge: 153
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Nein ich habe so etwas noch nicht versucht. Ich denke auch,dass das nicht das Richtige für mich ist. Ich bin da Einzelkämpfer. Wo du Kompensation geschrieben hast, ich habe nach dem ersten Gewichtsverlust immer in Beziehungen wieder zugenommen. Ich fühl mich schnell vernachlässigt. Womit ich das nicht entschuldigen will. Es muss doch nen Weg geben sowas anders zu ertragen.
Und nein ich hab nix in mich reingefressen, ich habe meinen Partnern immer gesagt das ich mich vernachlässigt fühle.
__________________
Am Ende ist alles gut und solange es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.
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02.09.2010, 06:23
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#15 (permalink)
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Gast
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Zitat:
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Ich fühl mich schnell vernachlässigt. Womit ich das nicht entschuldigen will.
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hallo Mini,
erstmal gehts darum, das überhaupt wahrzunehmen, dass es so ist. Ohne dass Du deshalb gleich eine Erklärung hinterherschieben musst. Nimm Dich da ernst. Du fühlst Dich in Deinen Beziehungen immer wieder vernachlässigt. Punkt.
Daraus ergibt sich die Frage, woher kommt das und wie könntest Du dieses Defizit anders füllen, als mit Essen? (speisst sich daraus auch Deine Spielsucht? )
Zitat:
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Und nein ich hab nix in mich reingefressen, ich habe meinen Partnern immer gesagt das ich mich vernachlässigt fühle
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Was hätten sie denn tun sollen/können, dass Du es nicht mehr so empfindest?
Du schreibst, das ging in der Pupertät schon los. Hast Du Dich daheim auch schon vernachlässigt gefühlt?
Du musst das alles natürlich nicht hier beantworten, Mini, aber ich könnte mir halt vorstellen, dass sich Deine Hauptprobleme aus den selben Quellen speisen. Beides, essen und spielen, hat bei Dir anscheinend Suchtstrukturen.
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Folgender Benutzer sagt Danke zu für den nützlichen Beitrag:
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02.09.2010, 09:43
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#16 (permalink)
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Gast
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Ja, ich hab das auch schon mit der Spielsucht in Verbindung gebracht. Süchte haben es an sich, dass man "umsteigen" kann von einer in die andere, oder dass sie parallel laufen.
Bei Dir, Nicole, scheint sich bereits in der Pubertät ein Weg gebahnt zu haben, der in bestimmte Ausweichverhaltensmuster mündete. Da ich das von mir kenne, hatte ich empfohlen, sich in Bezug aufs Abnehmen eine Strategie auszusuchen und mal stringent durchzuziehen. Wenn ich von mir ausgehe: Solange ich mich wie einen Spielball (zufälliges Wortspiel  ) von meinen Gelüsten oder Unlust hin und her werfen ließ, war ich dem auch ausgeliefert.
Mir selbst hat das Graben in der Vergangenheit und in meinem Gefühlsleben zwar geholfen, aber nicht beim Erreichen bestimmter Ziele. Auch Sucht kann man ja nur hinter sich lassen, wenn man konsequent ist. Gerade da kann man gut sehen, dass das Verfahren nach Lust und Laune besonders kontraproduktiv sein kann.
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