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Ja ich denke oft darüber nach womit ich die ,,Zeit" füllen kann wenn ich nichts wirklich produktives anzufangen weiß
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Interessant Mini, vll kannst Du schon ein kleines bißchen was verändern, indem Du Deine Bewertung mancher Dinge veränderst? Warum erlaubst Du Dir nicht unproduktiv zu sein? (Abgesehen davon, dass ich persönlich Löcher-in-die-Luft-gucken als etwas sehr produktives empfinde

)
Wie wärs denn, wenn Du überall Schreibzeug rumliegen hast und immer dann, wenn Du glaubst, die Zeit füllen zu müssen, einfach mal ne "Wasserstandsmeldung" aufkritzelst. also ganz ohne Bewertung: wie fühlst Du Dich im Moment, was würdest Du jetzt am liebsten tun (nichts tun gilt auch), was hält Dich davon ab, dem nachzugehen (Pflichtgefühl, schlechtes Gewissen, innere Unruhe, Termindruck etc). Und vll fällt Dir noch was ein. Aber alleine schon die bewusste Wahrnehmung eines Moments kann helfen, alte Gewohnheiten zu durchbrechen, die ja meist unbewusst gesteuert sind.
Du beschäftigst Dich in dem Moment mit Dir selber und bist damit schon wieder produktiv und vom Essen abgelenkt.
Ich weiss nicht, ob Du damit was anfangen kannst, kam mir nur eben so in den Sinn. Ausprobieren könntest Du es ja mal.
Oder wie wäre es, wenn Du Dir gewisse unproduktive Zeiten von vornherein erlaubst z.b. 3x am Tag oder immer dann, wenn Du nach Deiner Vorstellung "produktiv" warst, als Belohnung. Und dann Füße hoch und Film gucken, Buch lesen etc. Und wenns nicht ohne Essen geht, dann gesundes Essen, wie TGN schon aufgeführt hat.
Bezüglich Sport: ich hab eine ähnliche Sportunterricht-"Karriere" wie Du. Mir wurde es vermiest. Dass ich dann zig Jahre später als Trainerin arbeitete, kam daher, dass ich den Umweg über die Tanztherapie gegangen bin und gemerkt hab, dass ich eigentlich ein Bewegungsflummi bin
Sammle doch mal alles, was Dir zu Sport UND Bewegung einfällt bzw was Dich an Infos und Berichten oder Beobachtungen so anfällt. Es ist nämlich kein Gerücht, dass es wirklich für jeden was gibt.
Einige Dinge kannst Du für Dich auch gleich abklären: bewegst Du Dich gern im Team? Bist Du lieber draußen? Wieviel Zeit kannst Du aufwenden? Was hast Du direkt vor der Tür? Wieviel Geld kannst/willst Du dafür ausgeben?Wo entspannst Du mehr - beim auspowern oder wenn Du Dich auf was konzentrieren musst? Wie diszipliniert bist Du normalerweise?
Wenns an der Disziplin fehlt, dann helfen feste Tage für Sport, die dann auch unumstößlich sind, wenn die Welt zusammen bricht. Und Trainingspartner z.B. über (online-)Börsen, Bekanntenkreis, Lauftreffs etc)
Aber das wichtigste ist und bleibt die Motivation.
Ganz banale Frage: warum willst Du abnehmen?l
klingt blöd, aber ich frage, weil ich zu meinen Trainerzeiten eine Beobachtung gemacht hat, die wahrscheinlich nicht repräsentativ ist, aber mich doch sehr zum nachdenken brachte:
Das "Tagesgeschäft" waren Frauen, die abnehmen wollten. So wie sie kamen, so waren die meisten auch relativ schnell wieder weg.
Anders bei den Männern. Die führen natürlich meist Muskelaufbau als Ziel auf. Diejenigen aber, die abnehmen wollten, gingen da meist wesentlich konsequenter zur Sache, als die meisten Frauen. Woraus ich schließe, dass diese Dinge einfach auch sehr von unseren kulturellen Rollenbildern geprägt sind. ("Frauen wollen abnehmen, Männer wollen Muskeln aufbauen, Frauen gehen in Kurse, Männer in die Hantelecke"

) Aber ob das reicht, um eine dauerhafte Lebensumstellung hinzukriegen (und das ist es, was genau genommen hinter dem einfachen Wort "Abnehmen" steht, wenn man es ernst meint), das bezweifle ich.
Darum: warum willst Du abnehmen?
und das fiel mir grad noch auf:
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Ernährungstechnisch bin ich kein Fastfoodjunkie und trinke nur Mineralwasser oder mal nen Saft, Kaffee, Cappucino zum Frühstück. Und Essen. 3 Mahlzeiten am Tag, mal was süßes und dann halt wenn mich die Langeweile packt, ich nix zu tun habe
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Alles, was passt, listest Du konkret auf. Und da wo es hängt, wirst Du schwammig. Ernährungstagebuch kennst Du bestimmt. Schreib da mal konkret das rein, was hier schwammig ist. Damit Du mal siehst, was da zusammen kommt und ein Bewusstsein dafür entwickelst. Denn zumindest die Schreibweise spricht dafür, dass Du genau das lieber ausblendest. das Problem ist Dir bekannt, aber Du listest es nicht ins Detail auf. Darum gehts aber, und das kann Dir auch helfen, Dich nicht dafür zu verurteilen und schlecht zu fühlen, sondern es neutral wahrzunehmen und besser Möglichkeiten zu finden, wo Du ansetzen kannst.