psychologische Beratung von erfahrenen Psychotherapeuten und Psychologen, psychologe.de
Ergebnis 1 bis 6 von 6

Thema: Umgang mit der Zeit

  1. #1
    Neuling
    Registriert seit
    24.05.2010
    Beiträge
    29
    Danke
    18
    7 mal in 7 Beiträgen bedankt

    Standard Umgang mit der Zeit

    Hallo,
    ich wollte einmal kurz fragen, ob hier noch jemand das kennt, dass manchmal auf einmal die Zeit so schnell vergangen ist und man gar nicht so genau weiß wo sie geblieben ist. Ich würde gerne ein Videotagebuch führen, aber ich habe keine Kamera... Ist 1h tatsächlich nur so kurz? Der Tag hat ja nur 24h davon
    8h schlafe ich meistens, auch wenn ich mir immer 7h vornehme, und wirklich auftsehen schaffe ich meistens erst um 09:30 (weil ich im Kopf ständig alles durchgehe). Dann ist auch schon fast wieder 10. Dann muss ich meistens noch schnell irgendwelche Aufgabe machen.
    Dann ist Mittag und plötzlich auch schon wieder 14:00.
    Bei 16:00 ist bei mir der Tag gedanklich schon fast vorbei.
    Dann mache ich bis 18:00 meistens irgendetwas Hobbymäßiges, aber natürlich ist dann auch schon wieder fast 18:30.
    Foren, Essen, grübeln, wieder Aufgaben und 20:00 Uhr.
    Außerdem chatte ich zuviel mit Freunden und versuche Aufgaben nebenbei zu machen, wenn ich schlafen gehe bin ich immer richtig müde.
    meistens so gegen 00:00 Uhr.

    Wie bekommt man wieder ein "normales" Tagesgefühl, oder ist das schon fast normal? Warum sind 2h so schnell vorbei? Außer wenn man arbeiten muss, dann dauert das ewig, außer wenn man produktiv sein soll.
    Aber ich bin weder effektiv, noch effizient, dass ist ziemlich frustrierend.
    Gedanklich liege ich jetzt fast schon im Bett.

    Ich würde das gerne ändern und ich weiß Plan machen und Verhalten beobachten und so könnte etwas daran ändern. Aber selbst beim Plan machen bin ich zu langsam und manchmal brauche ich lange Pause, weil ich keine Energie hab und ich wieder versuche Aufgaben zu machen, die ich einfach schieben will. Das ist schon wieder fast zwanghaft.

    lg
    Chaos

  2. #2
    Schreibkraft Avatar von Leo Navis
    Registriert seit
    22.10.2008
    Beiträge
    168
    Danke
    46
    26 mal in 24 Beiträgen bedankt

    Standard

    Das ist alles subjektives Empfinden. In der Depression geht der Tag überhaupt nicht vorbei, jede Minute ist quälend lang. Man freut sich den ganzen Tag auf den Abend, wenn man endlich wieder ins Bett darf.
    'Demütigung beschleicht die Stolzen oft.' - Goethe

  3. #3
    Painter
    Gast

    Standard

    8h schlafe ich meistens
    Neid....

    nimm dir mal vor um 8 Uhr eine Rund um den Block zu gehen und schau dir mal an wie sich der Rest des Tages anfühlt...
    ist einen Versuch wert

  4. #4
    Neuling
    Registriert seit
    24.05.2010
    Beiträge
    29
    Danke
    18
    7 mal in 7 Beiträgen bedankt

    Standard

    *lol* ja steht in meinem Tagebuch. 07:30 spazieren gehn

    Naja ich stehe nicht immer um 08:00 auf. Manchmal schlafe ich auch nur 5h. Wenn ich grübel - und ich grübel auch vor dem schlafen - brauche ich eine h zum einschlafen. Die 8h sind bei Streß gemeint und davon hab ich in letzter Zeit viel, bzw naja ich hab oft keinen Grund zum Aufstehen gesehen,
    Tag war schon vorbei, bevor er begonnen hat.
    Normalerweise hätte ich heute um 06:00 aufstehen müssen.
    Und gerade wenn ich so früh aufstehe habe ich irgendwie noch weniger von dem Tag und jetzt muss ich gleich noch arbeiten, damit ich ohne Bauchschmerzen aufwachen kann.

    Zeit mag mich nicht

    lg
    Chaos

  5. #5
    Schreibkraft Avatar von Anubis
    Registriert seit
    20.03.2010
    Beiträge
    239
    Danke
    126
    122 mal in 73 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hi HC,

    Außerdem chatte ich zuviel mit Freunden und versuche Aufgaben nebenbei zu machen
    Kann es sein, dass Du zuviel gleichzeitig versuchst?
    Dann kann die Zeit auch zu schnell rum gehen und man schafft nicht wirklich eine Sache vollständig.
    Versuch doch mal, Dich nur auf eine Sache voll und ganz zu konzentrieren. (ohne Gedanken an das was danach kommt oder was schon war). Dabei hilft Dir Deine Planung. Nimm Dir eine bestimmte Zeit vor in der Du nur diese eine Sache machst. Danach eine Pause und dann die nächste Sache.

    Und abends machst Du eine Rückschau (einfach in Gedanken noch mal den Tag durchgehen), was Du alles gemacht hast. (Vergiss die wichtigen Kleinigkeiten nicht)
    In dieser Rückschau kannst Du dann feststellen, dass der Tag sooo kurz gar nicht war.

    und ich grübel auch vor dem schlafen
    Mal so als Idee:
    Wenn Dir abends im Bett Sachen zum Grübeln einfallen, dann schreibst Du kurz ein Stichwort dazu auf einen Zettel, legst den Zettel weg und nimmst Dir vor, erst am nächsten Tag darüber nachzudenken. Sag Deinem Kopf einfach: "Jetzt nicht, das holen wir morgen nach". Damit verdrängst Du den Gedanken nicht, sondern verschiebst ihn nur auf später. (und durch das Aufschreiben ist sich Dein kopf auch sicher, dass Du es nicht vergisst und er für den Moment davon loslassen kann)
    Vielleicht lässt sich Dein Kopf ja auf den Kompromiss ein.
    Das geht natürlich auch für andere Zeiten, wo Du das grübeln grad nicht gebrauchen kannt.
    Mir hilft dieser kleine Trick manchmal...

    Aber selbst beim Plan machen bin ich zu langsam und manchmal brauche ich lange Pause
    Warum brauchst Du eine lange Pause? Versuch es mal mit kurzen Pausen. 5 oder 10 Minuten. Aber: Versuch diese Pausen auch wie richtige Pausen zu gestalten! Also: Tee trinken, tief durchatmen, entspannen. Pausen, wo man dann irgendwelche anderen hektischen Tätigkeiten macht (Mails checken, im Internet surfen) sind ja keine richtigen, erholsamen Pausen

    Gruß
    Anubis
    Geändert von Anubis (29.05.2010 um 01:48 Uhr)

  6. Die folgenden 3 Benutzer bedankten sich bei Anubis für den sinnvollen Beitrag:

    HopelessChaos (29.05.2010),Lilli 2010 (07.06.2010)

  7. #6
    Neuling
    Registriert seit
    24.05.2010
    Beiträge
    29
    Danke
    18
    7 mal in 7 Beiträgen bedankt

    Standard

    Heute habe ich fast den ganzen Tag Notizen gemacht,
    und mein Plan hat bis 18:00 Uhr ganz gut geklappt.
    Ich betrachte die Zeit bis 20:00 Uhr jetzt als Verschnaufspause und
    werde dann noch einmal bis 22:00 Uhr etwas sinnvolles zu tun.

    Es ist sehr anstrengend so genau auf das zu gucken, was man denkt und was man tut. Ein bißchen weiß ich jetzt wo mein totales Leistungstief ist.
    16:00 bis 18:00 bin ich wohl sehr unkonzentriert.
    Aber nach dem Aufstehen das Arbeiten hat gut geklappt.
    Ich hoffe ich schaffe es immer wieder zu beobachten und zu notieren.
    Ich glaube ich nehme ein Schmuddelheft und ein ordentliches für abends um das wichtigste herauszuschreiben.

    Drückt mir die Daumen.
    Es ist echt anstrengend, wenn man das nicht gewohnt ist,
    aber es ist auch ein gutes Gefühl etwas geschafft zu haben.

Ähnliche Themen

  1. Umgang mit einem Psychopathen
    Von Sakura im Forum Psychologie-Talk
    Antworten: 21
    Letzter Beitrag: 12.06.2010, 17:49
  2. Probleme mit dem Umgang mit dem Tod
    Von Gast3125 im Forum Trauer
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 27.06.2009, 08:01
  3. Drigend!Umgang mit Pseudologen
    Von Ozie im Forum Zwänge
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 03.02.2009, 15:13
  4. Umgang mit Wut und Aggression
    Von SirWiwor im Forum Psychologie-Talk
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 17.11.2008, 20:13
  5. Der menschliche Umgang
    Von Time im Forum Psychologie-Talk
    Antworten: 17
    Letzter Beitrag: 01.03.2008, 19:43

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Psychologen beraten am Telefon und im Chat. Jetzt testen!