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Thema: Umgang mit Partnerschaft/Trennung

  1. #9
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    Bitte nicht falsch verstehen:

    Es ist natürlich nicht in Ordnung, jemanden Tag und Nacht zu belagern. Ich stelle aber zur Diskussion, ob ein wortloser, einseitiger Abgang eines Partners nicht durchaus ein Baustein zur heftigen Reaktion des Verlassenen sein kann. Und ob man die Situation ncht für beide Seiten sehr viel entspannter gestalten kann, wenn man seinen Weggang nicht einfach knallhart durchzieht und Erläuterungen kategorisch ablehnt, sondern sich zumindest so respektvoll verhält, und dem Verlassenen die Chance auf ein anständiges "Lebewohl" gibt.

  2. #10
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    Bedankte sich ein mal in einem Post.

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    Zitat Zitat von neversurrender Beitrag anzeigen
    Bitte nicht falsch verstehen:

    Es ist natürlich nicht in Ordnung, jemanden Tag und Nacht zu belagern. Ich stelle aber zur Diskussion, ob ein wortloser, einseitiger Abgang eines Partners nicht durchaus ein Baustein zur heftigen Reaktion des Verlassenen sein kann. Und ob man die Situation ncht für beide Seiten sehr viel entspannter gestalten kann, wenn man seinen Weggang nicht einfach knallhart durchzieht und Erläuterungen kategorisch ablehnt, sondern sich zumindest so respektvoll verhält, und dem Verlassenen die Chance auf ein anständiges "Lebewohl" gibt.
    Selbstverständlich kann in einem Menschen ein "Nicht korrekter Abgang" etwas auslösen, was ihn sein Leben lang begleitet. Und deshalb hast Du Recht, es sollte alles fair und ordentlich gehalten werden, auch bei einer Beendigung der Beziehung. Denn gerade der Verlassene ist der Jenige der leidet und deshalb zumindest eine faire Antwort "Warum" verdient hat.
    Aber wieso sollte der nicht ordentliche Verlassene ein Stalker werden? Irgendwie fehlt mir da noch der Zusammenhang.

  3. #11
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    ...weil es vielleicht Menschen gibt, die mit dem, was sie nun ein Leben lang begleiten wird, nicht fertig werden ?

    Und verzweifelt nach Antworten suchen, die ihnen niemand geben kann als der, der sie verließ ?

    Offene Wunden, offene Fragen.

  4. #12
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    Ich schätze mal Neversurrender geht von folgender Logik aus:

    Frau verlässt Mann per Internet (so das Fragen offen bleiben)
    Mann möchte Antworten erhalten. Dafür sind möglicherweise mehrere (erfolglose) Tel. Anrufe (>=3) oder Besuche erforderlich.
    mehrere Tel. Anrufe (>=3) oder Besuche = Stalking = Arschkarte.
    Da jeder weiß, dass es (für Frauen) einen inoffiziellen Kodex gibt, dass man
    mit Stalkern nicht sprechen darf (absolut striktes Redeverbot weiß jedes Kind!) ist es ab Überschreiten der genannten Schwelle -aus rein praktisch logischen Gründen- UNMÖGLICH Antworten auf die offen gebliebenen Fragen zu erhalten. (seltene Ausnahmen mit telepathischen Kräften bestätigen selbstverständlich die Regel )

    Ist doch eigentlich ganz logisch?

    @ Neversurrender bitte korrigieren falls ich das falsch verstanden habe!!!???

  5. #13
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    So in etwa... Schluss machen tut man dieser Tage per SMS...

    Aber im Prinzip stimmt das.

    Nur die telepathische Nummer habe ich noch nicht probiert.

  6. #14
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    Hmm interessant was hier so Zustande gekommen ist. Ich will mal einfach aus eigener Erfahrung sprechen. Hatte 'ne Freundin mit der ich eigentlich nicht wirklich Zusammen gewesen bin und in Zeiten vor FB und Konsorten hat das auch niemanden so wirklich interessiert. Sie war zwei Jahre älter als ich und hat damals schon studiert. Nachdem wir uns 6 Monate lang getroffen haben, meinte sie zu mir, dass sie ein Auslandssemester machen will und sie mir nur rechtzeitig bescheid geben wollte, damit ich nicht denke sie lässt mich stehen. Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir über eMail und Skype Kontakt halten und wenn sie wieder da ist, sehen wie es weiter geht. Wie sehr ich damals auf sie abgefahren bin, kann ich heute sehr schlecht einschätzen, aber sie war mir wirklich wichtig, weil sie die einzige Frau war, mit der ich mich normal unterhalten konnte.

    Nach 3 Monaten im Ausland hat dann der Kontakt aufgehört, sie war nicht mehr bei Skype Online und hat auch nicht mehr auf meine eMails geantwortet und ein letzter Anruf ist auch nur auf die Mailbox gegangen. Einen Monat bevor sie zurückgekommen ist kam dann eine Mail, in der stand, dass es ihr leid tut, weil sie den Kontakt abgebrochen hat, aber es wäre nicht anders möglich gewesen. Sie faselte noch irgendwas von, wir können ja Freunde bleiben usw aber warum jetzt Schluss ist, hat sie mit keinem Wort erwähnt. Erneutes nachfragen hat auch nicht geholfen, da sie auf das Thema keine Antwort geben wollte. Was sie genau geritten hat, weiss ich bis heute nicht, es gab danach einfach keinen Kontakt mehr.

    Mich persönlich hat die ganze Geschichte aber schon angefressen, nicht weil auf einmal Schluss war, sondern das wie war entscheidend. Ich wurde einfach im Regen stehen gelassen, ohne Antworten oder Gründe warum alles passiert ist, wie es passiert ist. Ich hab seit damals auch nie wieder eine Beziehung angestrebt, allein schon aus dem Grund, weil ich bei den meisten Kandidatinnen gleiche Tendenzen wie bei ihr festgestellt habe, nämlich eine verdammte Affinität zu Kommunikation über digitale Medien.

    Sie hat damals jeden Streit mit mir übers Internet ausgetragen, wir haben alles was unser Miteinander anging über ICQ und Skype geklärt. Ich weiss, dass es schwer ist mit mir zu Streiten, da ich meistens sehr ruhig und sachlich bleibe, aber dennoch sehe ich das nicht als Grund jedes Beziehungsgespräch übers Netz stattfinden zu lassen.
    Leider kriege ich immer öfters den Eindruck das einige durch diese Medienflut verlernt haben jemanden gewisse Dinge ins Gesicht zu sagen, daher vielleicht auch die Schiene über diese ganzen Möglichkeiten Beziehungen zu beenden.

  7. #15
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    Zitat Zitat von neversurrender Beitrag anzeigen
    So in etwa... Schluss machen tut man dieser Tage per SMS...
    Aber wohl nur, wenn man ansonsten auch die Kommunikation hierüber führt. Ebenso was soziale Netzwerke anbelangt.

    Wenn ich mit dem Partner ausschließlich persönlich spreche oder telefoniere und nicht simse od. per i-net (soziale Netzwerke) kommuniziere, kann ich mir nicht vorstellen, dass dann einer auf die Idee kommt per SMS od. über irgend eine Plattform (wo der Partner ja ggf. nicht mal registriert ist), die Beziehung zu beenden.

    Wenn ich das höre, dass per SMS od. im i-net eine Beziehung beendet wird, stellt sich mir von daher gleich die Frage, ob dann nicht auch während der Beziehung ein Großteil der Kommunikation hierüber abläuft.

    Ich persönlich würde nie per SMS od. über eine Plattform mit meinem Partner kommunizieren.

    LG
    Thessa

  8. #16
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    So sehe ich das nicht unbedingt. Auch wenn man sich (in der Beziehung) mehrmals täglich SMS schickt mit Nettigkeiten oder einfach tagsüber sporadisch in Kontakt bleibt, heißt das nun nicht, dass man die fundamentalen Themen auch mit max. 160 Zeichen knackig abhandeln darf.

    Was mich persönlich betrifft, so ist das Thema "Partnerschaft" für mich auf nächste Zeit ad acta. Mir fehlt die Energie, mir um neumodische Arten miteinander umzugehen Gedanken zu machen.

    Wer das so normal findet, soll das ruhig tun. Nur nicht mehr mit mir.

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