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Thema: Umgang mit seinen Problemen

  1. #1
    Neuling
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    Standard Umgang mit seinen Problemen

    Hallo Zusammen,

    ich bin auf der Suche nach Rat. Mein Partner hat in diesem Jahr mit 36 Jahren sein Studium abgeschlossen. Er hatte ein wirklich harte Kindheit und hier liegt auch der Grund für die lange Studiendauer. Er selbst hat das soweit auch erkannt und ist seit geraumer Zeit in Gesprächtherapie. Jetzt ist die Situation so, dass er auf Jobsuche ist und dies nach so langem Studium natürlich auch nicht so einfach ist - sprich bisher erfolglos. Im Moment ist er deshalb wirklich fertig und bekommt mittlerweile einfach garnichts mehr hin. Was er sich auch vornimmt - er bringt es nicht zu Ende weil er immer "so Müde" ist. Ich weiß nicht wie ich ihm weiterhelfen kann. Er läßt es auch nicht wirklich zu... Gibt es irgendwas was ich tun kann? Wie ich Ihn unterstützen kann? Er ist gerade dabei den Kopf vollkommen in den Sand zu stecken und er ist so ein begabter, schlauer und eigentlich auch lustiger Mensch. Irgendwelche Tipps?

    Vielen Lieben Dank!

  2. #2
    Nachwuchs Autor
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    Hallo Gutefeehe,

    darf ich fragen, was Dein Freund studiert hat?

    Dann denke ich, hilfst Du ihm am meisten, wenn Du ihm zu verstehen gibst, dass Du ihn nimmst und liebst wie er ist und es nicht davon abhängt, ob er nun einen Job hat oder nicht. Es sei denn, für Dich kommt nur ein Mann in Frage, der das Geld nach Hause bringt und für Dich ist es nicht vorstellbar, dass Du halt das Geld verdienst. Das würde ihm sicher ein wenig Druck nehmen, auch wenn es verständlich ist, dass er natürlich nun liebend gerne eine Festanstellung hätte. Aber manchmal ist das Leben nicht so, wie man es gerne hätte. Und wo ist das Problem, wenn die Frau arbeitet und der Mann zuhause ist?

    LG
    Thessa
    Geändert von Thessa (23.09.2011 um 19:50 Uhr)

  3. #3
    Neuling
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    Tja, ich denke auch das ist ein Problem. Ich bin beruflich sehr erfolgreich und er ist eher von der alten Schule. Er hat kein Problem damit, wenn die Frau mehr Geld verdient, solange er auch welches mit nach Hause bringt. Vertauschte Rollen bei Haushalt und Kindererziehung kommen für ihn nicht in Frage...

  4. #4
    Nachwuchs Autor
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    Hallo,

    ja, manche Männer haben damit ein Problem. Statt froh zu sein, dass sie nicht mehr die alleinige Verantwortung haben. Aber das Gefühl abhängig zu sein ist für einen Mann wohl nicht so einfach; kann ich schon auch verstehen.

    Er braucht halt einfach ein wenig Geduld. Fachkräfte werden ja gesucht und manchmal muß man halt einige Bewerbungen rausschicken, bis man den passenden Platz findet. Mit Mitte 30 ist er doch noch im besten Alter, da soll er mal den Kopf nicht hängen lassen.

    Tja, leider war die Rollenverteilung halt soo lange so, dass die Frau den Haushalt macht und die Kinder erzieht. Wird Zeit, dass da umgedacht wird. Damit meine ich nicht, dass nun generell die Männer zuhause bleiben (wobei sowas ja auch ok ist und kein Drama, weiß gar nicht, warum da so ein Trara draus gemacht wird, wenn es denn so ist; umgekehrt scherte sich Jahrhunderte keiner darum und eine Frau sollte damit ja auch zufrieden sein. Andererseits gibt es auch, glaube ich, nicht so viele Frauen, die eine Familie ernähren wollen - kenne mehr, die daheim bleiben wollen und davon ausgehen, dass der Mann arbeiten geht und umgedreht würden die das gar nicht wollen; geschweige denn machen), sondern dass sich die Kindererziehung ebenso wie die Hausarbeit und das Geld verdienen von beiden Partnern geteilt wird.

    LG
    Thessa

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