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Thema: Unfähig für ein soziales Leben

  1. #1
    Neuling
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    Standard Unfähig für ein soziales Leben

    Hallihallo,
    ich bin Jan, 24 Jahre alt und Student.
    Mir geht es derzeit nicht sehr gut. Irgendwie koppel ich mich immer von meiner Umwelt ab und ich weiß nicht wieso.
    Ich habe zwar einen langjährigen Freundeskreis (Der mir genug gibt und mich dann doch "glücklich" macht "irgendwie").
    Das Problem dabei ist aber, das viele jetzt auch wo anders wohnen und sich somit ein wenig verläuft. Natürlich haben wir immer noch viel Kontakt (Internet)
    oder man sieht sich am Wochenende in der Heimatstadt von uns allen (Berlin).

    Aber auch mich hat es jetzt weg aus der Heimat getragen (Studium).

    Ich weiß, eigentlich sollte es wohl kein Problem sein im Studium genügend Leute kennen zu lernen.
    Das Problem hatte ich auch nicht direkt am Anfang. Dort hatte ich auch mit ein paar Leuten Kontakt mit denen man auch öfters mal was gemacht hat.
    Aber dann kommt irgendwie mein 'tick' Ich kann den Kontakt einfach nicht halten.
    Ich nehme denn oft Abstand und wenn ich mich nicht melde, um z.B. am Wochenende was zu machen kommt von denen eben auch nichts in die Richtung.

    Ich bin auf jeden Fall schon schüchtern, vor allem gegenüber "quasi Unbekannten".. Bei meinen besten Freunden bin ich völlig anders
    Ich krieg das einfach nicht in den Griff und allein deswegen bin ich zum Beispiel heute nicht in die Uni, weil mich das voll plagt.
    Jetzt habe ich natürlich auch Schiss das ich dann die Uni abbreche irgendwann und hier irgendwie "untergehe" in der neuen Stadt.
    [Auch wenn ich glaube, adss die Uni jetzt erst mal das kleinste Problem ist, das krieg ich noch hin]

    Ich bin aber auch irgendwie zu "stolz" darüber groß zu reden mit meinen Eltern, selbst bei meinen Freundeskreis habe ich das bisher nicht erwähnt, was sonst nie so ist.
    Früher (Bis vor 6 Monaten) habe ich immer viel Zeit vor dem PC verbracht, also das war mein Hobby, das ich auch mit meinen Freunden geteilt habe bzw. teile.

    Vor 6 Monaten aber habe ich schon ein mal etwas versucht zu unternehmen, aber nicht genau auf dieses Problem bezogen. Ich wurde immer ein wenig "molliger" und war schon völlig unsportlich...
    viel geraucht (Zigaretten ) und so weiter, was man halt so macht in jungen Jahren mit seinen Freunden...
    Auf jeden Fall habe ich dann erfolgreich meine Ernährung umgestellt und gehe sehr viel laufen (und auch Krafttraining). Fühle mich in meinem Körper zwar viel wohler [inzwischen muss ich eher aufpassen, dass ich nicht noch mehr abnehme],
    aber durchs laufen habe ich z.B. auch nicht mehr soziale Kontakte usw.
    War auch mal bei einer Laufgruppe, aber da waren nur "ältere" (Also ich sag mal grob 40+), was mir dann halt auch nicht gepasst hat.

    Jetzt bin ich seit nicht mal einer Woche verletzt und kann kein Sport machen und schon kommen wieder diese Gedanken... Der Sport lenkt mich halt völlig davon ab und macht mich glücklich von dem Moment. (Ich laufe etwa 10 Std. in der Woche)
    Aber irgendwie ist das einfach keine Lösung auf Dauer, klar es macht mir super viel Spaß und so, aber ich merke einfach, dass es so in meinem Leben nicht weiter gehen kann.

    Eigentlich weiß ich nicht mal wieso ich hier schreibe, weil ich nicht genau weiß, wie mir jemand helfen kann.
    Ich weiß ja irgendwie das ich da "einfach" ein wenig offener und gesprächsbereiter sein soll, aber das fällt mir schwer, ich weiß nicht wieso.

    Auf jeden Fall WILL ich das ändern und ich BIN unzufrieden und es belastet mich sehr. Ich komm einfach aus diesem Trott nicht raus, nichts bezüglich neuer sozialer Kontakte zu tun.

    Sollte ich vielleicht mal über eine Therapie oder so nachdenken??
    Vielleicht hat ja noch jemand den einen oder anderen Tipp, dem es mal ähnlich erging.

  2. #2
    Schreiberling
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    Standard

    Hallo Jan,

    im Studium machen Viele die gleichen Erfahrungen wie du. Da gibt es einiges an belastenden Faktoren:

    Beruf steht an (Ende der Freiheit)
    Alte Kontakte reißen ab
    Prüfungsstreß
    Familiengründung steht bevor....

    Soziale Kontakte sind definitiv wichtig. Eine Therapie ist m.E. unabhängig davon, ob der eigene Zustand Krankheitswert hat, sinnvoll, da man darin sich selbst besser verstehen und einiges über das Leben lernen kann (wenn der Therapeut selbst nicht verpeilt ist)

    LG Dieter

  3. #3
    Loewenzahn
    Gast

    Standard

    Hallo Jansen !

    Ein paar Fragen :

    Ist das Problem mehr ,dass Du denkst Du solltest mehr menschliche Kontakte haben oder dass Du sie wirklich willst und auch brauchst ?

    Was genau brauchst Du in Deinen menschlichen Beziehungen ?

    Kannst Du das den Menschen gegenüber auch kommunizieren ?

    Was spricht dagegen ,auch ältere Freunde zu haben ,wenn man nun mal dasselbe Hobby teilt ?

    Könntest Du vielleicht auch eine eigene Laufgruppe gründen ,z.B. mit anderen Studenten zusammen ?

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