Hallo ihr Lieben,
ja, die Depression hat sich bei mir mal wieder ordentlich breit gemacht. Sie hat sich's auf der Seele gemütlich gemacht, die Beine hochgelegt und mampf zufrieden einen Nerv nach dem anderen.
Soll sie mal, bald kommt wieder der Moment, wo ich ihr zeige wo der Frosch die Locken hat!
Aber erstmal zweifeln. An Dingen die mich sowieso schon seit meiner Kindheit belasten(neben dem ganzen anderen Mist, aber ich beziehe mich hier mal nur auf ein Thema, wollt ja kein Buch schreiben, wa?!). Es geht um Geld. Klar, wer hat schon genug davon?!
Nein, im Ernst.. ich lebe seit meiner Kindheit an der Armutsgrenze (mein Vater hats Geld versoffen und seinen gut bezahlten Job als Optikermeister verloren, und dann kam die Scheidung). Man merkt es mir nicht an, nur meine engsten Freunde wissen, dass ich und meine Familie echt nicht viel Geld haben. Ich trage nur gebrauchte oder stark reduzierte Kleidung! Durch Mirtazapin hab ich in 7 Monaten 18kg zugenommen, da ist nix mehr mit XSda muss M her! ...ok im Moment vllt auch L (sorry, aber die Zweifel schreien nur so nach Schokolade.. ohne mein Nu..ehm Schokoladenaufstrich-Toast und einem schönes kaltes Glas Milch am Morgen fängt der Tag schon schitte an).
Ich Labertasche, nun mal zum Thema:
Also, ich erhalte keine Zuschüsse, kein HartzIV, kein Arbeitslosengeld, KEIN KINDERGELD (was allerdings im Moment schon vor Gericht steht!). Da ich noch bei meiner Mum lebe, erhält sie vom Jobcenter Zuschuss für mich, aber die paar Groschen gehen einfach für Wasser, Strom und Nahrung drauf, soviel ists ja auch nicht.
Ich musste also seit Oktober letzten Jahres von meinem Ersparten leben. Und, oh Wunder, meine 700€ (die für den Führerschein mühsam angespart wurden!) sind nun auf 100€ geschrumpft. Vieles ist für Kleidung draufgegangen, da ich leider Gottes nicht mehr in meiner alten XS Kleidung reinpasse, also musste neue gebrauchte Kleidung her. (Zahlt die Krankenkasse ja leider nicht, wenn man von Medikamenten 20kg zunimmt).
Dazu muss ich noch sagen: Ich habe ein psychologisches Gutachten und bin leistungsunfähig geschrieben; weil ich nicht belastbar bin und meine Therapie weiter verfolgen soll. (Und das vom psychologischen Gutachter zu dem ich vom Jobcenter geschickt wurde.)
Dennoch mache ich bereits einen Minijob (50€ Basis und vom Gutachter bewilligt als psychologische Übung; Kontakt mit Menschen; Arbeitsalltag etc. Was mir auch sehr gut tut und Spaß macht!), irgendwo her brauch ich ja Brot und Wasser, oder?
Das nötigste kann ich davon bezahlen, aber sparen, klappt einfach nicht.
Ich würde gern die nächste Hürde des Lebens in ANgriff nehmen und Praktikas versuchen. Was lernen, Alltag haben, vorran kommen, meinen Beruf entdecken. Nur meine Motivation ist völlig im Keller und die Depression ist auch mit von der Partie. Die Depression ist weniger das Problem. Und die mangelnde Motivation, tja ganz einfach..: Kein Geld, Kein Führerschein,.. und ich wohne in einem Dorf. Vielleicht würd ich hier im Dorf was kleines finden. Aber ich würd gern was an Erfahrungen sammeln.
Wie soll ich zum Praktikum kommen? Die nächste Stadt ist min 10km entfernt.
Also bleibt nur noch Bus und Bahn, nicht war? Wieder Geld für Tickets. Dazu noch unflexibel. Ich kenne schließlich die Busverbindungen, ich bin ja schließlich 13Jahre lang irgendwie zur Schule gekommen, klar mit Bus! Aber da standen auch Schulbusse zu Verfügung.
Bis ich das Kindergeld was mir noch zusteht bekomme, können noch Monate, vllt auch n Jahr vergehen. Super.
Ich bin 21. Habe keinen Führerschein und mein Erspartes ruht auf 100€.
Und da will mir einer sagen "ich muss ja nur mal mehr arbeiten gehen, stell dich nicht so an".. jaaa. Ich reiß mir den ***** auf um aus der Hölle der Depression zu kommen und so gut wies geht an Geld zu kommen, und krieg regelmäßig vom Amt eins in die Fresse (die Menschen hier sind seeehr unmenschlich, und haben mit sozialer Arbeit nichts zu tun, das glaubt ihr nicht was für unfähige Menschen hier hinter den Bürotischen sitzen. Aber ich will ja nicht meckern.)
Ich bin ein optimistischer Mensch und wenns um Arbeit geht, fleißig! Ich komm gern geschwitzt und mit Schmerzen in den Knochen nach hause, weil ich da dann weiß "ich hab was geschafft".
Aber so langsam hab ich keine Lust mehr, ich weiß nicht wohin? Wo anfassen? (Mein Sparbuch damals hat meine Schwester bekommen, damit sie Führerschein und Auto finanzieren konnte, weil sie eine Ausbildung angefangen hat, jetzt fehlt mir das Geld). Meiner Mama gehts schlecht, sie würde alles dafür tun, dass ich das Geld für den Führerschein zusammen kriege, aber sie ist auch abreitsunfähig (ich habe noch nie darüber gesprochen, genörgelt, oder gejammer, geschweige denn gebettelt oder wie mans auch immer nennen mag. ich bin ja das Talent alles zu verschlucken und positiv zu reden. Aber wie gesagt.. ich kann einfach nicht mehr.)
Meine Mama hat Arthrose in beiden Händen, Magenriss, Trigeminusneuralgie,..und bla. Sie hat sich einfach schon kaputt gearbeitet. Und ich will nicht dass sie es für mich tut. Wenn will ich selbst ackern, oder vllt im Lotto gewinnen? Wär doch prima, aber bitte nicht den vollen Jackpot - Geld macht Menschen widerlich. Nur für Führerschein, Auto und kleine Rücklagen. Mehr nicht. Mit allem anderen komm ich so schon zurecht. Denke ich.
Und das ist nur eins meiner Gedankensalate, ich hab noch einige mehr im Petto.
Nebenbei stehen ja noch Gefühlsmissbrauch, Co-Abhängigkeit und Gefühlsbunker aufm Gedankensalatplan.
Ich mussts einfach mal niederschreiben. Ich bin ganz und gar kein Mensch der grad Geldsorgen nach aussen trägt oder nach Mitleid sucht, aber es musste raus.. und es raubt mir einfach zur Zeit so sehr die Kraft
Und wenn, dann find ich wohl hier welche mit Verständnis.
Und bitte kein "Geh doch einfach mehr arbeiten, reiß dich zusammen"ich tu doch schon alles was ich kann.
Grüße ♥
Ps: mir ists so wenn ich mir das nochmal durchlese, doch etwas unangenehm. Es soll nicht aussehen dass ich geldgierig bin oder so. Ich komme mit wenig Geld einigermaßen gut aus und mit gebrauchter Kleidung hab ich garkein Problem, im Gegenteil: spart Geld und gute Kleidung wird wiederverwendet. Hab gute Erfahrungen damit gemacht.
Es geht mir eigentlich nur um den Führerschein (und Auto). Ich bin ständig auf andere angewiesen, was mir verdammt unangenehm ist.
Und heutzutage verlangt der Staat, die Ämter, Berufsstellen, dass man flexibel ist.
Was ein Gedankensalat![]()


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da muss M her! ...ok im Moment vllt auch L (sorry, aber die Zweifel schreien nur so nach Schokolade.. ohne mein Nu..ehm Schokoladenaufstrich-Toast und einem schönes kaltes Glas Milch am Morgen fängt der Tag schon schitte an).
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