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Thema: Unsicher/ängstlich im neuen Job

  1. #1
    Neuling
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    Standard Unsicher/ängstlich im neuen Job

    Hallo zusammen,

    grundsätzlich bin ich ein sehr unsicherer Mensch und "Grübler". Ständig mache ich mir Gedanken über alles und nichts und mein Körper reagiert natürlich auch mit entsprechenden Symptomen - Innere Unruhe, Schlafstörungen etc. Nun war es also soweit und ich habe die neue Arbeit angetreten. Soweit läuft eigentlich alles ganz gut, aber diese schlimme Innere Unruhe macht mich wirklich fertig. Ich stehe den ganzen Tag unter Strom und weiss eigentlich garnicht warum. Abends bin ich dann komplett fertig. Mache mir Gedanken wie welcher Kollege wohl über mich denkt, ob ich mich in dieser und jener Situtation richtig Verhalten habe, ob die neuen Kollegen mich akzeptieren werden, oder ob sie mich bereits "komisch" finden. Bin ich noch ganz normal? Wie werde ich diese innere Unruhe los? Ich bin schon komplett ausgelaugt :-( Für ein paar aufmunternde Worte wäre ich sehr dankbar.

    Grüße

  2. #2
    Bestseller Autor Avatar von glasheuler
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    Standard Moin manuelb,

    vielleicht sind es die Vorboten für ein burn out. Obwohl man eines nicht unterschlagen darf: eine neue Stelle anzutreten versetzt den Körper
    in höchste Alarmbereitschaft. Die Absicht, perfekte Arbeiten abzuliefern und den besten Eindruck zu hinterlassen zehren ganz beträchtlich.

    Bevor Du die Möglichkeit in Betracht ziehst einen Therapeuten zu konsultieren würde ich diverse Entspannungstechnicken einüben :
    Atemtechniken, Autogenes Training, Yoga, Meditation. Hol Dir erst
    etwas Theorie über google/Wikipedia, danach legst Du los.

    Wünsche Dir von Herzen dass Du über diese Rastlosigkeit hinwegkommst.


    Liebe Grüße
    glasi
    Das Wort "Glück" würde seine Bedeutung verlieren hätte es nicht
    den Widerpart in der Traurigkeit.
    C.G.Jung

  3. #3
    Gast784
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    Standard

    hallo Manuel,

    was tust Du, was Dir Freude und kraft gibt? Wo sind Deine Interessen, bei denen Du auftanken kannst? Sport, was kreatives etc..

    Wenn Du nicht aktiv für Dich sorgst, dass es Dir gut geht und Du Dich regenerierst und auch innerlich aufbaust, wirds auch kein anderer machen, sry. Besinn Dich mal auf das, was Dir Freude macht und was gibt, und pflege das aktiv. Das bringt mehr, als über die eigenen Defizite ständig zu grübeln und sich von anderen Leuten, die einen nicht interessieren brauchen,runter ziehen zu lassen. Hört sich jetzt einfacher an, als es ist. Kann man aber lernen.

  4. #4
    Neuling
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    Ich danke euch beiden schon einmal. Habe auch wieder ein Tag geschafft :-)

    Zitat Zitat von Gabiannarele Beitrag anzeigen
    was tust Du, was Dir Freude und kraft gibt? Wo sind Deine Interessen, bei denen Du auftanken kannst? Sport, was kreatives etc..
    Nichts! Ich interessiere mich wirklich für viele Dinge, aber es ist nichts dabei, wo ich jetzt sagen könnte dabei kann ich mich total entspannen und abschalten und einfach Kraft tanken und mein Selbstwertgefühl steigern. Vielleicht ist das ein Punkt wo ich ansetzen sollte anstatt immer nur zu grübeln...

    Grüße

  5. #5
    Gast784
    Gast

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    Zitat Zitat von manuelb Beitrag anzeigen


    Vielleicht ist das ein Punkt wo ich ansetzen sollte anstatt immer nur zu grübeln...

    sehe ich auch so.

    Diese ganzen worte mit dem "selbst" davor, kommen nunmal nicht in der Passivität und durchs Grübeln. Sondern durchs tun, durch das sich-selbst-ausprobieren, sich was trauen, was riskieren, seine Grenzen testen und erweitern. Dann weisst Du - dann fühlst Du, wer Du bist, und was Du Dir zutrauen kannst. Dann erarbeitest Du in Dir selbst etwas, das Dir was WERT ist.

    Egal, ob das jetzt ein kreativer Prozess ist, ein sportliches Ziel, oder etwas, das Du nie und nimmer machen würdest und es Dir genau deshalb gibst, es sind neue Erfahrungen, durch die Du Dich durchkaust und danach stolz wie Bolle bist, Überwindungen, mit denen Du Dir zeigst, was in Dir steckt etc.

    Es wird keine Bestätigung, keine Wertschätzung von außen kommen, die Du Dir selbst nicht geben kannst. Ist leider so. Manchmal ist es gar nicht dumm, einfach zu handeln, und dann erst zu grübeln. Dann ist es aber bereits vll schon nicht mehr grübeln, sondern reflektieren

    Diese innere Unruhe kannst Du auch als Energie sehen, die Du nutzen kannst. Fahr Dich aus, trau Dir was zu, lass diese Energie (unter Strom stehen) was machen. Fordere Dich auch körperlich. Dann findest Du vll auch wieder den Schlaf eines Murmeltiers.
    Geändert von Gast784 (09.01.2010 um 09:50 Uhr)

  6. #6
    Neuling
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    Standard Innehalten

    Hallo Manuelb,
    ich bin auch neu hier im Forum und Dein Beitrag hat mich angesprochen, da ich ähnliches aus meiner eigenen Vergangenheit kenne. Ich glaube, daß es Dir sehr gut tun würde, einmal innezuhalten, um in Ruhe herauszufinden, was in Deinem unbewussten Inneren dafür verantwortlich ist, daß Du an Deiner Bewußtseinsoberfläche die beschriebenen Symptome erfährst. Kleiner Buchtip: "Die Erlösung der Lebensthemen" von Satyam S. Kathrein, hat mir sehr geholfen!
    Liebe Grüße, Tibor

  7. #7
    Neuling
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    Zitat Zitat von Tibor Beitrag anzeigen
    Kleiner Buchtip: "Die Erlösung der Lebensthemen" von Satyam S. Kathrein, hat mir sehr geholfen!
    Liebe Grüße, Tibor
    Werde ich mir mal anschauen, danke

    Grüße
    Geändert von manuelb (11.01.2010 um 06:54 Uhr)

  8. #8
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    Hallo Manuelb,
    Deine Anspannung im neuen Job ist verständlich. Mehr oder weniger wird es wohl Jedem so ergehen. Dsait das nicht weiter in Stress ausartet, könnte, wie andere vor mir schon beschrieben haben, es helfen Entspannungstechniken zu erlernen. Oder herauszufinden, was Dich entspannt. Bei mir ist es zum Beispiel nach Musik tanzen. Hinterher fühle ich mich wie nach einer Sportstunde und sehr ausgeglichen. Keiner schaut zu, deshalb kann man ganz loslassen.
    Ich wünsche Dir, dass Du das Richtige für Dich findest.
    LG Ibag

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