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Thema: Unterdrückte Gefühle - Emotionales Essen

  1. #1
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    Standard Unterdrückte Gefühle - Emotionales Essen

    Hallo!

    Bin nicht sicher, ob ich hier im richtigen Unterforum bin, passt in vielen rein.

    Also es geht darum, ich hatte seit meiner Pubertät starke Probleme, war aber nie sicher was es war.
    Ich suchte schon seit Jahren und habe mich in einigen Persönlichkeitsstörungen wiedergefunden, wie zb in der "Selbstunsicher-vermeidende Persönlichkeitsstörung". Kurz nachdem ich mich mit diesen Problemen identifiziert habe, merkte ich aber, dass ich durch die Erkenntnis nichts verändern kann. Gleichzeitig suchte ich ohne direkte Verbindung nach einem Grund wieso ich zu viel esse, am Ende kam raus, dass ich aus emotionalen Gründen esse, um Trauer und Wut zu unterdrücken, viele Drogenabhängige werden das kennen, mir war es aber nie wirklich bewusst.

    Ich habe es in wenigen Tagen geschafft den Pseudohunger zu bekämpfen und als die Emotionen, die er vergirbt, zu erkennen.
    Doch ist meine Frage nun, wie ich weiter mache. Ich bin nicht sicher ob es reicht, wenn ich den Pseudohunger bekämpfe, denn es kann ja unbewusst passieren, dass ich eine Alternative finde.
    Ich muss dazu sagen, dass sich mein Leben lange leer angefühlt hat und ich schon ne weile die Ahnung hatte, dass ich nicht richtig fühle, daher begrüße ich auch die Trauer, die langsam aufzusteigen scheint.

    Vielleicht bin ich zu voreilig, aber ich hoffe wirklich, dass ich endlich den Grund für meine unbewussten Probleme gefunden habe.
    Geändert von Coyote (25.09.2010 um 12:46 Uhr)

  2. #2
    Gast5918
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    Standard

    Das was Du machst ist nichts weiter als gefährlich!!!! Du kannst DIch damit sonst wo reinbringen. Bitte bitte bitte geh in eine professionelle Therapie.

    ICh beschäftige mich viel mit Psychologie. Aber ich würde mich nicht trauen hier auch noch irgendwie ansatzweise was zu schreiben.

    Denn man darf niemals Selbstdiagnosen stellen. (Genauso wenig ferndiagnosen, ich weisse einzigst darauf hin, wie betreffendes Problem entstehen könnte - nicht muss)

    Bitte suche einen Psychologen auf. Dazu musst Du evt. ein Weilchen suchen, denn ganz wichtig ist, dass Du diesem Psychologen vertraust.

    Aber hör auf selbst weiterzumachen. Soetwas ist ein sehr ernstes Thema. Persönlichkeitsstörungen (sollte es überhaupt eine sein) können sehr weitreichend sein. Diese und auch Essstörungen können im Grab enden!

    Ich möchte wissen, wie es um Dich steht.

    Darf ich Dir dazu noch ein paar (viele) Fragen stellen?

    1.) wie alt bist Du?

    2.) wie viel wiegst Du?

    3.) hattest Du in der Vergangenheit ein sehr schlimms Erlebnis (Verlust eines Angehörigen z.B.) ?

    4.) leidest Du an Depressionen?

    5.) hast Du Schlafstörungen?

    6.) Kannst Du Emotionen voneinder unterscheiden?

    7.) Hast Du besondere Ängste?

    Wie gesagt, ich würde mir niemals eine "Therapie" zutrauen, zudem ist es über PC gar nicht möglich. Aber das ist ein Threat, der mir dann doch ernstlich sorgen macht.

    Mfg. Irina

  3. #3
    Neuling
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    Standard

    Das is mal ne Aussage, will auch eine Therapie anfangen, muss leider ein paar Monate warten.

    Zu deinen Fragen:

    Ich bin 23 Jahre alt.

    Ich wiege 83kg bei 175cm.

    Zu den Erlebnissen, ich hatte nichts Extremes, meine Mutter war halt Säuferin und ich verbinde meine Probleme auch stark damit, dass sie selber starke Pychologische Probleme hatte. Meine Probleme fingen auch in verbindung mit einem Umzug und Mobbing an.

    Ich würde sagen, dass ich lange sehr negativ war und nicht mit meinem Leben klar kam, aber hab immer gegen angekämpft und versuche heute immer was gutes in allem zu sehen.

    Schlafstörung habe ich im Moment leichte, aber nur wegen Umzugsstress, sorgt aber nur dafür, dass ich zu viel träume und etwas müde aufwache.

    Bei Emotionen ists etwas schwer für mich, ich kenne Wut und Freude, aber viele untertöne kenne ich nur noch aus meiner Kindheit, mit 15 wurde mir schon bewusst, dass ich irgendwie abstumpfe. Das war kurz nach der Mobbingzeit und nach dem Umzug, wobei der Umzug vor dem Mobbing war.

    Meine größten Ängste betreffen meine Gesundheit, da ich oft Leberflecken und so entfernen lassen muss, bzw Muttermale, denke aber jeder hat Angst vor Krebs. Dann ist da natürlich noch die Angst, dass man sein Lebenlang nicht den richtigen Partner findet.

  4. #4
    Gast5918
    Gast

    Standard

    Oh, warum erst in ein paar Monaten. Geht es wirklich nicht eher?

    Ach, Dein Termin ist erst so spät gesetzt?

    Ansonsten kann ich jetzt nicht weiter helfen. Deutet wirklich auf eine Persönlichkeitsstörung hin - aber wie gesagt, das stellt ein Psychologe sicherer und besser fest als ich.

    Um den Partner mach Dir keine Sorgen - kommt alles zu seiner Zeit.

    Und mit der Gesundheit, da würde sich jeder Sorgen machen, aber wenn es Krebs wäre, hättest Du schon Bescheid bekommen.

    Wünsche auf jeden Fall ganz viel Erfolg bei der Therapie.

    Mfg. Irina

  5. #5
    Neuling
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    Standard

    Ziehe grade nur um und muss mich danach beim neuen Job etwas eingewöhnen. Danke

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