Hallo!
Bin nicht sicher, ob ich hier im richtigen Unterforum bin, passt in vielen rein.
Also es geht darum, ich hatte seit meiner Pubertät starke Probleme, war aber nie sicher was es war.
Ich suchte schon seit Jahren und habe mich in einigen Persönlichkeitsstörungen wiedergefunden, wie zb in der "Selbstunsicher-vermeidende Persönlichkeitsstörung". Kurz nachdem ich mich mit diesen Problemen identifiziert habe, merkte ich aber, dass ich durch die Erkenntnis nichts verändern kann. Gleichzeitig suchte ich ohne direkte Verbindung nach einem Grund wieso ich zu viel esse, am Ende kam raus, dass ich aus emotionalen Gründen esse, um Trauer und Wut zu unterdrücken, viele Drogenabhängige werden das kennen, mir war es aber nie wirklich bewusst.
Ich habe es in wenigen Tagen geschafft den Pseudohunger zu bekämpfen und als die Emotionen, die er vergirbt, zu erkennen.
Doch ist meine Frage nun, wie ich weiter mache. Ich bin nicht sicher ob es reicht, wenn ich den Pseudohunger bekämpfe, denn es kann ja unbewusst passieren, dass ich eine Alternative finde.
Ich muss dazu sagen, dass sich mein Leben lange leer angefühlt hat und ich schon ne weile die Ahnung hatte, dass ich nicht richtig fühle, daher begrüße ich auch die Trauer, die langsam aufzusteigen scheint.
Vielleicht bin ich zu voreilig, aber ich hoffe wirklich, dass ich endlich den Grund für meine unbewussten Probleme gefunden habe.


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