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Thema: Unternehmungen, die einfach floppten

  1. #1
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    Standard Unternehmungen, die einfach floppten

    Hallo,

    ich ordne das mal nicht beim Psychologietalk ein, weil ich da kein Psychologie-Dings richtig einbauen könnte, für mich ist das eher offtopic, weil es auch mehr ein für mich gesellschaftliches Ding ist.

    Kennt ihr das auch, dass ihr nach einem Abend, wo ihr euer Haus verlassen habt, um was zu unternehmen, ihr euch sehnlichst wünscht, ihr wärt einfach daheim geblieben und um 10 oder 11 abends pennen gegangen? Lieber auf dem Sofa gesessen, was gefuttert und fern gesehen hättet? Das ist bei mir nach jedem Mal so, wenn ich nur irgendwo anders war, als bei mir zuhause. Entweder, es regnet wie Sau, es ist zu laut, es sind nur besoffene Idioten da, es ist zu voll, oder es ist einfach irrsinnig langweilig und man hat zu viel Geld ausgegeben. ich bin keiner, der total spießig ist und irgendwie Angst vor anderen hätte oder massiv an Heimweh leidet, aber ich habe einfach keinerlei Lust mehr auf die Unternehmung selbst, wenn ich sie denn dann gerade unternehme. Das Gefühl "Wäre ich einfach zuhause geblieben" ist immer da.

    Es macht mir einfach keinen Spaß, zu trinken, irgendwo zu sein, wo viel zu laute Musik ist, und fremde Leute reizen mich auch nicht in Massen. Das Problem ist: Die wenigen Menschen, die einen kleinen Freundeskreis bilden sollen, müssen ja auch irgendwo herkommen, das Weib fürs Leben ebenso. Die wird schon nicht eines Tages bei mir in den Garten springen, und sich vor mir ausziehen Trotzdem. Ich schwöre mir immer wieder, solche nächtlichen Unternehmungen zu lassen, aber ich bin da zu inkonsequent... Ich muss umstrukturieren auf Café-Besuche. Oder so viel Geld verdienen, dass ich mir eine Privat-**** kaufen kann

    Bei wem gibt es noch Geschichten über verpatzte Abende, oder wer ist jung, attraktiv und weiblich und hat genauso wenig Bock auf Partys wie ich? Was bei mir aber immer so ist, darf bei anderen natürlich nur ein Beispiel sein. Also, wem ist was kaputt gegangen, wer hat was verloren, wer hat in fremde Gärten gekotzt und ist davon heute noch traumatisiert?

    Gruß
    Aetas

  2. #2
    Schreiberling Avatar von Wölfchen
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    Ach, ich kann dazu sagen, dass ich mit meinen Alter irgendwie auch schon die Lust auf Partys ect. verloren hab.
    Aber ich kenne das was du meinst. Ich hab das durchaus auch, dass ich mir dachte "Wäre ich mal lieber zu Hause geblieben". Ich denke, das hat jeder mal. Vielleicht ist es bei dir einfach nur etwas ausgeprägter.
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  3. #3
    Schreiberling Avatar von Neroli
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    Aetas,
    ich kenne das von früher. Da hatte ich das auch manchmal. Vielleicht ist es für Euch beruhigend zu wissen, dass es zumindest bei mir irgendwann anders wurde?
    Wenn ich jetzt weggehe, dann amüsiere ich mich, weil ich einfach nur noch dann weggehe, wenn ich dazu Lust habe und mit wem ich Lust habe.
    Auch Freundschaften sucht man sich irgendwann gezielter aus. Jetzt treffe ich manchmal total nette Leute. Was sich daraus ergibt überlasse ich aber oft dem Zufall. Ich hechte nicht mehr hinter jedem her und versuche nicht, zu jedem "netten" in Kontakt zu kommen.
    Aber das ergab sich erst mit zunehmenden Alter.
    LG Neroli

    Some people feel the rain. Others just get wet.

  4. #4
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    Naja, also an einem "fortschreitenden" Alter liegt es bei mir nicht. Mit 20 sollte man ja gerade das Leben erst kennen lernen wollen, raus wollen. So wie gestern wollte ich ursprünglich auch wirklich, aber bei mir dauerts gar nicht lange, bis mich dann irgendwelche Widrigkeiten doch annerven. Eben die Menschenmassen, lange Fahrtwege, Regen, zu laute Musik. Ich kenne mich da auch gar nicht aus, das "Locations" angeht, wo alles irgendwie leiser und eleganter abläuft. Ich will gar nicht in irgendeinen Schnösel-Club oder sowas. Kurzer Weg, wenig Leute, dezente, musikalische Untermauerung, dann was trinken und vor allem, keine Völle, keine (zu) besoffenen Leute überall. Discotheken oder sowas kotzen mich total an. Erstens eben wieder wegen der viel zu lauten Musik, zweitens, weil ich nicht tanzen kann, drittens, weil heutzutage eh überall Spackos unterwegs sind. ist eigentlich echt deprimierend, aber was soll's.

  5. #5
    Verleger Avatar von Natz
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    Wie sieht es denn mit Bars oder Cafes aus? Müsste es doch auch geben oder ohnst Du auf dem Dorf, wo es nur eine Dorfdisco gibt? Das wäre natürlich trgisch..
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

  6. #6
    Roman Verfasser Avatar von Corelli-Crystal
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    Hallo,

    bei mir hat sich die Unternehmungslust mit dem Älterwerden
    irgendwie verändert.

    Als ich 18 war, da war ich jedes Wochenende unterwegs auf
    Musikveranstaltungen oder in Kneipen, meist bis morgens bis
    es hell wurde

    Mit zunehmendem Alter hat sich das dann etwas geändert,
    ich war nicht mehr ganz so lang "on Tour" bzw. bin dann
    auch seltener aus gegangen....

    Auch den Alkohol hab ich irgendwie nicht mehr so gut vertragen,
    die laute Musik, der Zigarretten-Qualm.... all das hat mir am
    nächsten Morgen ziemlich zu schaffen gemacht
    Im Prinzip war der Sonntag im Eimer und zur Regeneration verplant

    Mittlerweile gehe ich ganz selten weg, und wenn dann in Cafe´s
    um mit Freunden zu quatschen.
    Alkohol trinke ich überhaupt keinen mehr (aus oben genannten Gründen).
    Irgendwie ist mir der Sonntag zu wichtig geworden um mit den Nachwehen
    vom Vortag dahin zu vegetieren

    Vielleicht hängt das auch damit zusammen, das man das Wochenende zum
    ausspannen braucht, gerade wenn man berufstätig ist.
    Ich lungere sehr gern auf der Couch rum, lese ein gutes Buch oder
    entspanne mich bei einem Spaziergang durch die Natur

    Man wird halt alt.....

    Liebe Grüsse
    Corelli

    Es ist Unsinn, sagt die Vernunft
    Es ist Unglück, sagt die Berechnung
    Es ist nichts als Schmerz, sagt die Angst
    Es ist aussichtslos,sagt die Einsicht
    Es ist lächerlich, sagt der Stolz
    Es ist leichtsinnig, sagt die Vorsicht
    Es ist unmöglich, sagt die Erfahrung

    Es ist was es ist, sagt die Liebe

    Erich Fried

  7. #7
    Painter
    Gast

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    Hallo,

    Ich sehe es ähnlich wie Corelli, über laute Musik jemanden anschreien, ist schon lange nicht mehr mein Ding. Die Bierchen trinke ich auch lieber in einem Biergarten oder in einer besseren Kneipe mit entsprechendem Publikum.
    Da ist die Gefahr eines total versauten Abends nicht so gross.
    Da ich in der Regel mit einem Freund oder Kollegen losziehe, so das ich mich gut unterhalten kann, kommt es eigentlich nicht mehr vor, das ich denke: Wärst du doch besser zu Hause geblieben!

  8. #8
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    Ja, mit einem Kollegen, oder bei einem Kollegen was machen geht immer recht gut, da unterhält man sich dann im kleinen Kreis und ungewünschter Besuch ist ausgeschlossen. Nur irgendwo müssen die Kollegen ja auch herkommen

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