hallo Parsoleathi,
vermute mal, dass da 2 Faktoren ne Rolle spielen: angeblich die frühkindliche Entwicklung: Wenn es da in bestimmten Phasen zu Störungen kam, kann sich das - je nachdem in welcher Phase - angeblich auf die Sexualität auswirken.
Aber ich schätze mal, dass der Reiz des Verbotenen und der Tabubruch auch nicht zu unterschätzen sind. Vor allem, wenn man sehr angepasst lebt und (erfolgreich?) in Konventionen eingebunden ist, kann ich mir schon vorstellen, dass die ab und zu nen Tabubruch als Ventil brauchen. Kleine Rebellion sozusagen
Blöd ist es nur, wenn daraus ne Sucht wird, also wenn es ohne Windel nicht mehr geht. Dann muss der Kick ja auch ständig erhöht werden

Nicht wirklich befriedigend das ganze, befürchte ich... Hab nämlich die Befürchtung, dass diese Dinge immer mehr
gebraucht werden, je weniger die Leute fähig und willens sind, sich auf den Menschen selbst einzulassen. So als Spiel in einer Beziehung kann das ja durchhaus ein gegenseitiger Vertrauensbeweis sein, seine Fantasien so zu offenbaren und sich so zu zeigen.
Glaub nicht, dass in dem Fall ihn die Fürsorge erregt, eher die Intimität. Seiner Frau beim pinkeln zugucken kann intimer sein, als GV. Sie wirkt dabei vll auf ihn "ausgeliefert". Also so Richtung "Spanner". Hoffentlich hats die Frau dann wenigstens gern getan....
LG Gaby
PS:Lieber Time, ja wir wissen, das Du auf Hände stehst... Du leitest ja sogar die Intelligenz davon ab